Glossar
| Begriff | Definition | ||||||||||||||||||||||||||
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| Thrombozytopenie | Thrombozytopenie (kurz: Thrombopenie) bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 150 000 - 380 000 Thrombozyten pro µl Blut, wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Thrombozytopenie.
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Thrombozytopenie |
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| Thrombozytose |
Es kommt zu einer Vermehrung der Blutplättchen(Thrombozyten) über 400000/Kubikmilimeter. Ursachen können sein: Entfernung der Milz(alte Thrombozyten können jetzt nicht mehr abgebaut werden), reaktiv nach Blutverlusten oder Operationen, Infektionskrankheiten.
Im Gegensatz zur Thrombozythämie ist die Thrombozytose nur vorübergehend.
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| Thrombus | Mit Thrombus bezeichnet man ein Blutgerinnsel, das verschiedene Ursachen haben kann. Man unterscheidet demnach mehrere Formen.
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| Thryptophan |
Die Aminosäure ist bedeutsam bei der Energieproduktion und bei der Gewebeatmung. Ferner ist es eine Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin und des Vitamins B3. Ein Mangel zeigt sich in Schlaflosigkeit, schlechter Verdauung und vorzeitigem Altern.
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| Thymian (Thymus vulgaris) |
Im frühen Mittelalter brachten Benediktiner diese Arznei- und Gewürzpflanzen aus dem Mittelmeerraum (Spanien und Südfrankreich) über die Alpen nach Mitteleuropa. Bereits in den Verwaltungsvorschriften Karls des Großen wird Thymian als heilkräftiges Kraut erwähnt. Schon damals bestanden deshalb Anweisungen, Thymian in Klostergärten anzubauen, zur Behandlung der Bevölkerung. Botanische Beschreibung: Thymian ist eine Halbstrauch von 20-40 cm Höhe, Die kleinen schmal-linealen, teils elliptischen Blättchen sind Unterseits filzig behaart, am Rande oft eingerollt und sitzen gegenständig an kurzen Stielen, die kleine Nebenblättchen tragen. Der Blütenstand ist köpfchenförmig oder unterbrochen und vielblütig. Die Blütenkrone ist zweilippig und hat eine Farbe die von blauviolett bis rosa reicht. Aus der zwittrigen größeren Blüten ragen Staubgefaässe; die weiblichen Blüten sind kleiner. Die ganze Pflanze riecht angenehm aromatisch. Wirkung und Anwendung: Wie aus den Aufzeichnungen alter griechischer und römischer Schriftsteller hervorgeht, ist Thymian von Alters her ein geschätztes Kraut. Das ätherische Öl, insbesondere das Thymol und Cavacrol üben fördernden Einfluß auf das Abhusten de Schleims. Die auswurfbeschleuigende Wirkung und die antibakterillen Eigenschaften des Thymians begründen seine Anwendung als Hustenmittel, vor allem bei Keuchhusten, bei trockenem Husten und bei Bronchitis. Ebenso wirkt es entzüngshemmend in Mund- und Rachenraum
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| Thymom | Es handelt sich um einen Tumor, der seinen Ausgang in der Thymusdrüse nimmt. Da die Thymusdrüse nur bei Kindern und Jugendlichen existent ist, sind auch meist nur Kinder und Jugendliche hiervon betroffen. Symptome:
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| Thymozyten | Thymozyten sind Zellen, die im Thymus vorkommen. Sie stammen von pluripotenten Stammzellen des Knochenmarkes ab und wandeln sich im Thymus zu T-Lymphozyten um.
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| Thymus | Der Thymus ist ein lymphatisches Organ, dass sichhinter dem Sternum im Mediastinum befindet. Es besteht aus zwei Lappen, die bis zur Pubertät an Grösse zunehmen und sich dann langsam zurückbilden. Bei Erwachsenen findet man hier nur noch einen Fettkörper.
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| Thyreostatika |
Thyreostatika sind Arzneimittel, die in der Schilddrüse die Hormonproduktion hemmen. Dies geschieht entweder durch Hemmung der Synthese oder der Sekretion oder durch die Hemmung bestimmter Vorstufen.
Thyreostaika werden schulmedizinisch bei Überfunktion der Schilddrüse, wie z.B. bei Morbus Basedow eingesetzt.
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| TIA |
TIA ist die Abkürzung für transitorische ischämiche Attacke. Es handelt sich hierbei um eine vorübergehende Minderdurchblutung im Gehirn, die zu passageren Ausfällen und Bewusstlosigkeit führen kann. Die Beschwerden klingen innerhalb von 24 Stunden in der Regel ab. TIA's sollten immer Anlass für weiterführende Untersuchungen sein, da TIA's häufig Vorboten von grösseren Hirninfarkten sind.
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| Tibialis-anterior-Syndrom |
Es handelt sich um eine Kompression der Arteria tibialis innerhalb der Faszienloge(eine Faszie besteht aus kollagenen Fasern und umhüllt einen oder mehrere Muskeln; da Faszien nur sehr bedingt dehnbar sind, kann es bei einem Hämatom innerhalb einer Faszie zur Kompression der Gefässe kommen)., die zu einer Ischämie der prätibialen Muskeln führt. Kommt vor bei Bruch oder Kontusion(Prellung, Quetschung) des Unterschenkels oder nach Überanstrengung.
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| Tibialislähmung |
Bei der Tibialislähmung handelt es sich um eine Lähmung der Waden und Fussmuskulatur, die durch eine Lähmung des Nervus tibialis ausgelöst wurde. Ursache ist meist eine Verletzung, Trauma oder ein Bandscheibenvorfall zwischen L4 und S3.
Symptome:
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| Tinea |
Mit Tinea bezeichnet man den Befall der Epidermis mit Dermatophyten. Dermatophyten sind Pilze, die sich in den äussersten Schichten der Haut ansiedeln können. Je nach Region des Befalles wird die Tinea dann z.B. Tinea capitis(am Kopf) , Tinea pedis( am Fuss) oder Tinea inguinalis(Leisten) genannt.
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| Tinnitus | Beim Tinnitus handelt es sich um pathologische Ohrgeräusche. Es handelt sich hier meist um subjektive Ohrgeräusche, die nur vom Patienten wahrgenommen werden.
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| Titer | Der Titer ist in der Biologie und Medizin ein Maß für eine Konzentration, z.B. eines Antikörpers, Antigens oder eines Virus. Er wird dadurch bestimmt, dass die Probe fortlaufend verdünnt wird und mit den Verdünnungen ein bestimmter Test auf den zu bestimmenden Stoff durchgeführt wird. Die weitestgehende Verdünnung, bei der noch eine Reaktion nachweisbar ist, wird als Titer angegeben.
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