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Glossar

Begriff Definition
Thrombozytopenie

Thrombozytopenie (kurz: Thrombopenie) bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 150 000 - 380 000 Thrombozyten pro µl Blut, wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Thrombozytopenie.

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Synonyme - Thrombozytopenie
Thrombozytose
Es kommt zu einer Vermehrung der Blutplättchen(Thrombozyten) über 400000/Kubikmilimeter. Ursachen können sein: Entfernung der Milz(alte Thrombozyten können jetzt nicht mehr abgebaut werden), reaktiv nach Blutverlusten oder Operationen, Infektionskrankheiten.

Im Gegensatz zur Thrombozythämie ist die Thrombozytose nur vorübergehend.
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Thrombus

Mit Thrombus bezeichnet man ein Blutgerinnsel, das verschiedene Ursachen haben kann.

Man unterscheidet demnach mehrere Formen.
Der Gerinnungsthrombus bildet sich unter den Voraussetzungen , dass das Blut zu langsam fliesst bzw. eine Stase vorliegt(z.B.langes Sitzen miti abgeknickten Knien). Diese Form des Thrombus ist nicht fest verhaftet, so dass sich Teile davon loslösen können und zu einer Embolie führen können.


Der Abscheidungsthrombus entsteht durch Ablagerung bzw. Anlagerung von Thrombozyten an einem Endotheldefekt. Diese Form des Thrombus sitzt sehr fest an der Endothelwand  und löst sich sehr selten ab.
Häufig kommen auch gemischte Thromben vor. Zunächst bildet sich ein Abscheidungsthrombus an einem Gefässdefekt, auf den sich dann wegen der Verlangsamung des Blutflusses ein Gerinnungsthrombus anlagert.

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Thryptophan
Die Aminosäure ist bedeutsam bei der Energieproduktion und bei der Gewebeatmung. Ferner ist es eine Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin und des Vitamins B3. Ein Mangel zeigt sich in Schlaflosigkeit, schlechter Verdauung und vorzeitigem Altern.
 
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Thymian (Thymus vulgaris)

Lateinische Droge Thymi herba
Familie Lamiaceae/Lippenblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Europa, Mittelasien
Indikation Krampfhusten
  Chronische Brochitis
  Keuchhusten
  Asthma
Wirkung desinfizierend
  antibakteriell
  antitussiv
Inhaltsstoffe ätherisches Öle, Thymol, Carvacrol
Kontraindikation keine bekannt

Im frühen Mittelalter brachten Benediktiner diese Arznei- und Gewürzpflanzen aus dem Mittelmeerraum (Spanien und Südfrankreich) über die Alpen nach Mitteleuropa. Bereits in den Verwaltungsvorschriften Karls des Großen wird Thymian als heilkräftiges Kraut erwähnt. Schon damals bestanden deshalb Anweisungen, Thymian in Klostergärten anzubauen, zur Behandlung der Bevölkerung.

Botanische Beschreibung: Thymian ist eine Halbstrauch von 20-40 cm Höhe, Die kleinen schmal-linealen, teils elliptischen Blättchen sind Unterseits filzig behaart, am Rande oft eingerollt und sitzen gegenständig an kurzen Stielen, die kleine Nebenblättchen tragen. Der Blütenstand ist köpfchenförmig oder unterbrochen und vielblütig. Die Blütenkrone ist zweilippig und hat eine Farbe die von blauviolett bis rosa reicht. Aus der zwittrigen größeren Blüten ragen Staubgefaässe; die weiblichen Blüten sind kleiner. Die ganze Pflanze riecht angenehm aromatisch.

Wirkung und Anwendung: Wie aus den Aufzeichnungen alter griechischer und römischer Schriftsteller hervorgeht, ist Thymian von Alters her ein geschätztes Kraut. Das ätherische Öl, insbesondere das Thymol und Cavacrol üben fördernden Einfluß auf das Abhusten de Schleims. Die auswurfbeschleuigende Wirkung und die antibakterillen Eigenschaften des Thymians begründen seine Anwendung als Hustenmittel, vor allem bei Keuchhusten, bei trockenem Husten und bei Bronchitis. Ebenso wirkt es entzüngshemmend in Mund-  und Rachenraum

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Thymom

 Es handelt sich um einen Tumor, der seinen Ausgang in der Thymusdrüse nimmt. Da die Thymusdrüse nur bei Kindern und Jugendlichen existent ist, sind auch meist  nur Kinder und Jugendliche hiervon betroffen.

Symptome:

  • durch die Raumforderung des Tumors kann die Luftröhre komprimiert werden und es kann zu Atemnot kommen. Manchmal ist ein inspiratorischer Stridor zu hören.
  • auch eine Kompression der Speiseröhre mit Schluckstörungen ist möglich
  • oft vergesellschaftet mit Myastenia gravis
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Thymozyten

Thymozyten sind Zellen, die im Thymus vorkommen. Sie stammen von pluripotenten Stammzellen des Knochenmarkes ab und wandeln sich im Thymus zu T-Lymphozyten um.

Für die Umwandlung sind sogenannte Thymusfaktoren, wie Thymosin oder Thymopoetin notwendig, die im Thymus gebildet werden. Fehlen diese Faktoren, können keine Lymphozyten mehr gebildet werden und es kommt zu einem Immundefekt.

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Thymus

Der Thymus ist ein lymphatisches Organ, dass sichhinter dem Sternum im Mediastinum befindet. Es besteht aus zwei Lappen, die bis zur Pubertät an Grösse zunehmen und sich dann langsam zurückbilden. Bei Erwachsenen findet man hier nur noch einen Fettkörper.
Das aus Läppchen bestehende Organ ist in eine Mark und Rindenzone gegliedert, die zwiebelartig geschichtet sind. In der Rindenzone findet man zahlrreiche T-Lymphozyten, in der Markzone vermehrt eosinophile Granulozyten und Mastzellen.

Der Thymus ist ein wichtiges Organ zur Prägung der T-Lymphozyten. Die T-Lymphozyten durchlaufen hier eine Art Schulung und werden für den späteren "Einsatz" als Abwehrzellen trainiert.
Ferner hat die Thymusdrüse einen Einfluss auf Wachstum und Knochenstoffwechsel.

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Thyreostatika
Thyreostatika sind Arzneimittel, die in der Schilddrüse die Hormonproduktion hemmen. Dies geschieht entweder durch Hemmung der Synthese oder der Sekretion oder durch die Hemmung bestimmter Vorstufen.

Thyreostaika werden schulmedizinisch bei Überfunktion der Schilddrüse, wie z.B. bei Morbus Basedow eingesetzt.
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TIA
TIA ist die Abkürzung für transitorische ischämiche Attacke. Es handelt sich hierbei um eine vorübergehende Minderdurchblutung im Gehirn, die zu passageren Ausfällen und Bewusstlosigkeit führen kann. Die Beschwerden klingen innerhalb von 24 Stunden in der Regel ab. TIA's sollten immer Anlass für weiterführende Untersuchungen sein, da TIA's häufig Vorboten von grösseren Hirninfarkten sind.
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Tibialis-anterior-Syndrom
Es handelt sich um eine Kompression der Arteria tibialis innerhalb der Faszienloge(eine Faszie besteht aus kollagenen Fasern und umhüllt einen oder mehrere Muskeln; da Faszien nur sehr bedingt dehnbar sind, kann es bei einem Hämatom innerhalb einer Faszie zur Kompression der Gefässe kommen)., die zu einer Ischämie der prätibialen Muskeln führt. Kommt vor bei Bruch oder Kontusion(Prellung, Quetschung) des Unterschenkels oder nach Überanstrengung.
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Tibialislähmung
Bei der Tibialislähmung handelt es sich um eine Lähmung der Waden und Fussmuskulatur, die durch eine Lähmung des Nervus tibialis ausgelöst wurde. Ursache ist meist eine Verletzung, Trauma oder ein Bandscheibenvorfall zwischen L4 und S3.

 

Symptome:

  • Sensibilitätsstörung im Bereich des Fusses und des lateralen Unterschenkels
  • Unfähigkeit, eine Plantarflexion durchzuführen(Zehenstand ist nicht möglich)
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Tinea
Mit Tinea bezeichnet man den Befall der Epidermis mit Dermatophyten. Dermatophyten sind Pilze, die sich in den äussersten Schichten der Haut ansiedeln können. Je nach Region des Befalles wird die Tinea dann z.B. Tinea capitis(am Kopf) , Tinea pedis( am Fuss) oder Tinea inguinalis(Leisten) genannt.
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Tinnitus

Beim Tinnitus handelt es sich um pathologische Ohrgeräusche. Es handelt sich hier meist um subjektive Ohrgeräusche, die nur vom Patienten wahrgenommen werden.

Ursachen können entweder im Ohr selber liegen, wie z.B. Otitis media, Otosklerose, Morbus Meniere oder es handelt sich um Störungen ausserhalb des Hörorgans wie Anämie(veränderte Strömungsgeräusche), Erkrankungen des Gehirns, Blutdruckveränderungen oder Erkrankungen der Halswirbelsäule.

Bei objektiven Ohrgeräuschen, die auch vom Untersucher gehört werden kann die Ursache in Gefässanomalien oder einer verstärkten Ohrdurchblutung liegen.

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Titer

Der Titer ist in der Biologie und Medizin ein Maß für eine Konzentration, z.B. eines Antikörpers, Antigens oder eines Virus.

Er wird dadurch bestimmt, dass die Probe fortlaufend verdünnt wird und mit den Verdünnungen ein bestimmter Test auf den zu bestimmenden Stoff  durchgeführt wird. Die weitestgehende Verdünnung, bei der noch eine Reaktion nachweisbar ist, wird als Titer angegeben.

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