Glossar
| Begriff | Definition | ||||||||||||||||||||||||||
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| Todimpfstoff | Totimpfstoffe enthalten inaktivierte oder abgetötete Viren oder Bakterien oder Bestandteile von Viren, Bakterien oder Giftstoffen. Diese Erreger können sich im Körper nicht mehr weitervermehren.
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| Tonsillitis | Als Tonsillitis bezeichnet man eine Entzündung des lymphatischen Rachenringes. Meist sind die Gaumenmandeln am schlimmsten betroffen. Symptome:
Komplikationen: Peritonsillarabszess, rheumatisches Fieber, Endo-, Myo- und Pericarditis, Glomerulonephritis
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| Tormentilla, Blutwurz (Potentilla tormen |
Der Tormentillwurzelstock wird auch Aufrechtes Fingerkraut oder Blutwurz genannt und gehört zu der Familie der Rosengewächse. Botanische Beschreibung: Der Tormentilwurzelstock ist eine bis zu 30 cm große Staude, die einen kräftigen Wurzelstock besitzt. Heimisch ist sie in Mittel- und Nordeuropa und bevorzugt dort Wiesen in Mooren und lichten Wäldern mit saurem Untergrund. Die Pflanze eignet sich zur innerlichen Anwendung von akuter, unspezifischer Durchfallerkrankung, Entzündung von Zahnfleisch und Mundschleimhaut, Prothesendruckstellen, sowie zur äußerlichen Anwendung gegen Hämorrhoiden.
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| Torticollis |
Torticollis ist die Bezeichnung für Schiefhals. Es handelt sich um eine Fehlstellung des Kopfes, die meist durch eine Verkürzung des M. sternocleidimastoideus bedingt ist. Ursache hierfür ist ein bindegewebiger Umbau eines Geburtshämatoms. Torticollis kann auch nerval bedingt sein, z.B. durch Lähmung des XI. Hirnnerves(N. akzessorius), der den M. sternocleidimastoideus innerviert. Weitere Ursachen können, Knochenfehlbildungen, Rheuma und Tumore sein.
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| Tourette-Syndrom | Das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (kurz: Tourettesyndrom) ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics charakterisiert ist. Bei den Tics handelt es sich um unwillkürliche, rasche, meistens plötzlich einschießende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serienartig auftreten können. SymptomeAuftreten häufig im Alter von ca. sieben Jahren , Verstärkung ist oft in der Pubertät festzustellen, während bei 70% aller Betroffenen die Intensität der Tics zwischen dem 16. und 26. Lebensjahr wieder nachlässt. Manchmal völlige Rückbildung, aber meist lebenslange Beschwerden Einfache Tics :Augenblinzeln, Naserümpfen oder Kopfwerfen, Ausstoßen von bedeutungslosen Lauten, Husten oder das Nachahmen von Tiergeräuschen. Komplexen Tics : Grimassieren, das Imitieren anderer Leute (Echopraxie) , selbstverletzende Handlungen, Wiederholen von Wörtern (Echolalie bzw. Palilalie), Herausschleudern obszöner und aggressiver Wörter. Auftrenen meist mehrfach am Tag. Anzahl, Häufigkeit, Art und Lokalisation der Tics befinden sich in einem wiederkehrenden Wechsel. Auffallend ist, dass während des Schlafs keine Tics auftreten. UrsachenMan vermutet die Ursache in fehlerhaften Stoffwechselvorgängen im Gehirn. Insbesondere betrifft dies die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Diese dienen im Gehirn der Signalübertragung (beispielsweise für Bewegungsabläufe) und sind teilweise übermäßig aktiv. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass das Tourette-Syndrom eine Autoimmunerkrankung, die sich nach einer Infektion des Hals- und Rachenraums bzw. des Mittelohrs mit β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A (Scharlach, Otitis media) manifestiert, sein könnte.
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| Toxin | Toxin (griechisch τοξίνη, toxíne - die giftige [Substanz]) ist ein Gift, das von einem Lebewesen hergestellt wird.
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| Toxine | Toxin (griechisch τοξίνη, toxíne - die giftige [Substanz]) ist ein Gift, das von einem Lebewesen hergestellt wird.
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| Toxizität | Unter Toxizität (von griechisch toxikón (phármakon) - Pfeil(gift) aus toxa - Pfeil und Bogen) versteht man die Giftigkeit. Die Toxizität einer Substanz hängt auch von der Art ihrer Aufnahme ab, orale Aufnahme unterscheidet sich im Verlauf der Vergiftung häufig von einer Aufnahme derselben Substanz durch die Atmung, bloßen Hautkontakt oder gar intravenöser Aufnahme.
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| Toxoplasmose |
Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die fast alle Menschen einmal in ihrem Leben durchmachen. Meist läuft sie ohne Symptome ab und wird deshalb nicht als Toxoplasmose diagnostiziert. Die Erreger bleiben sehr lange im Körper, bei Personen mit einem gesunden Immunsystem heilt die Toxoplasmose dann ohne Therapie ab.
Sie wird von Katzen auf den Menschen übertragen, z.B. durch ungewaschenen Salat, der mit Katzenkot in Berührung kam oder durch zystenhaltiges Fleisch infizierter Tiere (z.B. Schweinefleisch, welches bis zu 25% mit Zysten infiziert ist). Problematisch ist die Toxoplasmose nur bei Schwangeren. Hier kann es zu einer schweren Schädigung des Fetus kommen. Es besteht die Gefahr von Hirnschäden. Die Häufigkeit der Ansteckung nimmt mit zunehmender Schwangerschaft zu, das Risiko einer schweren Komplikation und Schädigung des Fetus nimmt hingegen ab.
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| Tracheitis | Tracheitis bezeichnet eine Entzündung der Luftröhre, die infektiös, allergisch oder durch chemische Reize bedingt sein kann. Sie tritt selten isoliert auf, sondern meist mit zusammen mit Rhinitis, Laryngitis, Bronchitis auf. Symptome:
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| Trachom | Beim Trachom handelt es sich um eine Infektion der Horn- und Bindehaut des Auges durch den Erreger Clamydia trachomatis. Es ist eine sehr häufige Erkrankung, die vor allem in Ländern der 3. Welt sehr häufig zu Erblindung führt. Der Erreger wird über Schmierinfektion oder Fliegen übertragen Symptome:
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| Tränensackentzündung | Zur Tränensackentzündung kommt es durch eine Verlegung des Tränenkanälchens oder des Tränennasengangs. Das Tränenkanälchen ist bei Neugeborenen manchmal mit einer Membran verstopft, die deshalb entfernt werden sollte. Die Entzündung des Tränensacks führt zu Schmerzen, Schwellung und Wärme. Die Haut ist warm und schmerzt bei Druck. Die Entzündung kann in einen Abszess mit starker Eiteransammlung übergehen. In diesem Fall ist u.U. eine Inzision nötig.
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| Transaminasen | Transaminasen sind substratspezifische Enzyme, die eine Aminogruppenübertragung durchführen (Transaminierung). Spricht man von Transaminasen beim Menschen, meint man damit vor allem die Leberenzyme SGOT und SGPT, die für bestimmte Stoffwechsel-Schritte von entscheidender Bedeutung sind. Sie befinden sich in besonders hoher Konzentration in den Leberzellen und gelangen dann ins Blut, wenn diese geschädigt sind. Die Bestimmung von SGOT und SGPT im Blut dient somit in der Praxis dem Nachweis von Leberschäden.
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| Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) |
Die ursprünglich aus den USA stammende Pflanze war eine der beliebtesten Heilpflanzen amerikanischer Indianer. Sie verwandten die Pflanze bei chronischen Müdigkeitssyndrom, Malaria, Rheuma, Nierenproblemen, Halsschmerzen und Frauenleiden. Volksmedizinisch wird Cimicifuga auch bei Fieber, hohen Blutdruck und vor allem bei Beschwerden in der Menopause und während der Menstruation eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken antientzündlich, beruhigend.
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| Trendelenburg-Test | Der Test wird zur Diagnose von venöser Insuffizienzen von Venenklappen durchgeführt.
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