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Glossar

Begriff Definition
Todimpfstoff

Totimpfstoffe enthalten inaktivierte oder abgetötete Viren oder Bakterien oder Bestandteile von Viren, Bakterien oder Giftstoffen. Diese Erreger können sich im Körper nicht mehr weitervermehren.

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Tonsillitis

Als Tonsillitis bezeichnet man eine Entzündung des lymphatischen Rachenringes. Meist sind die Gaumenmandeln am schlimmsten betroffen.

Symptome:

  • Akute Tonsillitis: Erreger: meist Streptokokken, selten Staphylokokken oder Viren; es kommt zu plötzlichem Beginn mit hohem Fieber. Ein- oder beidseitige Halsschmerzen, die sich besonders beim Schlucken verschlimmern. Rötung  und Schwellung der Tonsillen mit Belägen und Lymphknotenschwellungen am Unterkiefer und Hals
  • Chronische Tonsillitis: Mischinfektion mit Strptokokken und anderen Erregern. Patienten haben wiederkehrende Halsbeschwerden, deren Ausprägung jedoch meist sehr leicht ist. Die Tonsillen sind zerklüftet und oft vereitert. Dies führt zu Mundgeruch. De Unterkieferlymphknoten können vergrössert sein.

Komplikationen: Peritonsillarabszess, rheumatisches Fieber, Endo-, Myo- und Pericarditis, Glomerulonephritis

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Tormentilla, Blutwurz (Potentilla tormen

Lateinische Droge Tormentillae radix
Familie Rosaceae/Rosengewächse
Wirkstoffgruppe Gerbstoff Droge
Vorkommen Europa, Asien, Nordamerika
Indikation Durchfall
  akute und chronische Enteritis/Kolitis
  Rachen-und Kehlkopferkrankungen
  Zahnfleischentzündungen
Wirkung antiphlogistisch
  adstringierend
  antidiarrhoisch
Inhaltsstoffe Gerbstoff, Glycosid
Kontraindikation keine bekannt

Der Tormentillwurzelstock wird auch Aufrechtes Fingerkraut oder Blutwurz genannt und gehört zu der Familie der Rosengewächse.

Botanische Beschreibung: Der Tormentilwurzelstock ist eine bis zu 30 cm große Staude, die einen kräftigen Wurzelstock besitzt. Heimisch ist sie in Mittel- und Nordeuropa und bevorzugt dort Wiesen in Mooren und lichten Wäldern mit saurem Untergrund.

Die Pflanze eignet sich zur innerlichen Anwendung von akuter, unspezifischer Durchfallerkrankung, Entzündung von Zahnfleisch und Mundschleimhaut, Prothesendruckstellen, sowie zur äußerlichen Anwendung gegen Hämorrhoiden.

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Torticollis
Torticollis ist die Bezeichnung für Schiefhals. Es handelt sich um eine Fehlstellung des Kopfes, die meist durch eine Verkürzung des M. sternocleidimastoideus bedingt ist. Ursache hierfür ist ein bindegewebiger Umbau eines Geburtshämatoms. Torticollis kann auch nerval bedingt sein, z.B. durch Lähmung des XI. Hirnnerves(N. akzessorius), der den M. sternocleidimastoideus innerviert. Weitere Ursachen können, Knochenfehlbildungen, Rheuma und Tumore sein.
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Tourette-Syndrom

Das Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (kurz: Tourettesyndrom) ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics charakterisiert ist. Bei den Tics handelt es sich um unwillkürliche, rasche, meistens plötzlich einschießende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serienartig auftreten können.

Symptome

Auftreten häufig im Alter von ca. sieben Jahren , Verstärkung ist oft in der Pubertät festzustellen, während bei 70% aller Betroffenen die Intensität der Tics zwischen dem 16. und 26. Lebensjahr wieder nachlässt. Manchmal völlige Rückbildung, aber meist lebenslange Beschwerden

Einfache Tics :Augenblinzeln, Naserümpfen oder Kopfwerfen, Ausstoßen von bedeutungslosen Lauten, Husten oder das Nachahmen von Tiergeräuschen.

Komplexen Tics : Grimassieren, das Imitieren anderer Leute (Echopraxie) , selbstverletzende Handlungen, Wiederholen von Wörtern (Echolalie bzw. Palilalie), Herausschleudern obszöner und aggressiver Wörter.

Auftrenen meist  mehrfach am Tag. Anzahl, Häufigkeit, Art und Lokalisation der Tics befinden sich in einem wiederkehrenden Wechsel. Auffallend ist, dass während des Schlafs keine Tics auftreten.

Ursachen 

Man vermutet die Ursache in fehlerhaften Stoffwechselvorgängen im Gehirn. Insbesondere betrifft dies die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Diese dienen im Gehirn der Signalübertragung (beispielsweise für Bewegungsabläufe) und sind teilweise übermäßig aktiv.

In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass das Tourette-Syndrom eine Autoimmunerkrankung, die sich nach einer Infektion des Hals- und Rachenraums bzw. des Mittelohrs mit β-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A (Scharlach, Otitis media) manifestiert, sein könnte.

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Toxin

 Toxin (griechisch τοξίνη, toxíne - die giftige [Substanz]) ist ein Gift, das von einem Lebewesen hergestellt wird.

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Toxine

Toxin (griechisch τοξίνη, toxíne - die giftige [Substanz]) ist ein Gift, das von einem Lebewesen hergestellt wird.

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Toxizität

Unter Toxizität (von griechisch toxikón (phármakon) - Pfeil(gift) aus toxa - Pfeil und Bogen) versteht man  die Giftigkeit.

Die Toxizität einer Substanz hängt auch von der Art ihrer Aufnahme ab, orale Aufnahme unterscheidet sich im Verlauf der Vergiftung häufig von einer Aufnahme derselben Substanz durch die Atmung, bloßen Hautkontakt oder gar intravenöser Aufnahme.

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Toxoplasmose
Toxoplasmose ist eine Erkrankung, die fast alle Menschen einmal in ihrem Leben durchmachen. Meist läuft sie ohne Symptome ab und wird deshalb nicht als Toxoplasmose diagnostiziert. Die Erreger bleiben sehr lange im Körper, bei Personen mit einem gesunden Immunsystem heilt die Toxoplasmose dann ohne Therapie ab.

Sie wird von Katzen auf den Menschen übertragen, z.B. durch ungewaschenen Salat, der mit Katzenkot in Berührung kam oder durch zystenhaltiges Fleisch infizierter Tiere (z.B. Schweinefleisch, welches bis zu 25% mit Zysten infiziert ist).

Problematisch ist die Toxoplasmose nur bei Schwangeren. Hier kann es zu einer schweren Schädigung des Fetus kommen. Es besteht die Gefahr von Hirnschäden.

Die Häufigkeit der Ansteckung nimmt mit zunehmender Schwangerschaft zu, das Risiko einer schweren Komplikation und Schädigung des Fetus nimmt hingegen ab.
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Tracheitis

Tracheitis bezeichnet eine Entzündung der Luftröhre, die infektiös, allergisch oder durch chemische Reize bedingt sein kann. Sie tritt selten isoliert auf, sondern meist mit zusammen mit Rhinitis, Laryngitis, Bronchitis auf.

Symptome:

  • Akut mit Heiserkeit, Brennen hinter dem Brustbein und Husten
  • Chronisch als Reizhusten. Betroffen sind vor allem Raucher. Ursachen können aber auch Verlegungen der Luftwege sein
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Trachom

Beim Trachom handelt es sich um eine Infektion der Horn- und Bindehaut des Auges durch den Erreger Clamydia trachomatis. Es ist eine sehr häufige Erkrankung, die vor allem in Ländern der 3. Welt sehr häufig zu Erblindung führt.

Der Erreger wird über Schmierinfektion oder Fliegen übertragen

Symptome:

  • Tränenfluss mit eitrig-schleimigen Sekret
  • Bläschenbildung auf der Bindehaut; diese schrumpft später ein und kann zu Liddeformitäten führen
  • Geschwüre auf der Hornhaut, die zur Narbenbildung führt. Hier besteht Erblindungsgefahr
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Tränensackentzündung

Zur Tränensackentzündung kommt es durch eine Verlegung des Tränenkanälchens oder des Tränennasengangs. Das Tränenkanälchen ist bei Neugeborenen manchmal mit einer Membran verstopft, die deshalb entfernt werden sollte. Die Entzündung des Tränensacks führt zu Schmerzen, Schwellung und Wärme. Die Haut ist warm und schmerzt bei Druck. Die Entzündung kann in einen Abszess mit starker Eiteransammlung übergehen. In diesem Fall ist u.U. eine Inzision nötig.

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Transaminasen

Transaminasen sind substratspezifische Enzyme, die eine Aminogruppenübertragung durchführen (Transaminierung).

Spricht man von Transaminasen beim Menschen, meint man damit vor allem die Leberenzyme SGOT und SGPT, die für bestimmte Stoffwechsel-Schritte von entscheidender Bedeutung sind. Sie befinden sich in besonders hoher Konzentration in den Leberzellen und gelangen dann ins Blut, wenn diese geschädigt sind. Die Bestimmung von SGOT und SGPT im Blut dient somit in der Praxis dem Nachweis von Leberschäden.

 

 

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Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)

Lateinisch Cimicifuga racemosa rhizoma
Familie Ranunculaceae/Hahnefussgewächse
Wirkstoffgruppe Glycosid Droge
Vorkommen atlantisches Nordamerika
Indikation prämenstruelles Syndrom
  Klimakterium
Wirkung östrogenartige Wirkung
Inhaltsstoffe Actein, Phytosterine
Kontraindikation keine bekannt

 

Die ursprünglich aus den USA stammende Pflanze war eine der beliebtesten Heilpflanzen amerikanischer Indianer. Sie verwandten die Pflanze bei chronischen Müdigkeitssyndrom, Malaria, Rheuma, Nierenproblemen, Halsschmerzen und Frauenleiden. Volksmedizinisch wird Cimicifuga auch bei Fieber, hohen Blutdruck und vor allem bei Beschwerden in der Menopause und während der Menstruation eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken antientzündlich, beruhigend.

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Trendelenburg-Test

Der Test wird zur Diagnose von venöser Insuffizienzen von Venenklappen durchgeführt.

Durchführung: Am hochgelagerten Bein bindet man distal der leiste das Bein so ab, dass der Blutstrom der Vena saphena magna, jedoch nicht der der A. femoralis unterbrochen wird. Dann lässt man den Patienten aufstehen. Füllen sich die Venen von distal nach proximal(unten nach oben) nur langsam innerhalb von 30 Sekunden, dann sind die Venae communicantes(Venenverbindungen zwischen oberflächlichem und tiefenVenensystem)intakt. Füllt sich die Vena saphena magna sehr schnell, dann sind die Vena communicantes insuffizient.
Löst man den Stauschlauch nun und kommt es zu einer schnellen Füllung der V. saphena magna von oben , dann sind die Klappen der V. Saphena insuffizient.

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