Glossar
| Begriff | Definition |
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| Trichinose | Die Trichinen Erkrankung ist in Deutschland sehr selten geworden, da seit seit 50 Jahren die so genannte Fleischbeschau vorgeschrieben ist. Der Erreger ist Trichinella spiralis, deren Larven durch nicht ausreichend erhitztes Fleisch vom Menschen aufgenommen werden. Die Larven befinden sich im Fleisch in Kapseln. Diese wird durch die Verdauungssäfte aufgelöst und dadurch die Larven freigesetzt. Jetzt vermehren sich die Larven im Dünndarm, dringen über die Schleimhaut in den Lymphkreislauf und dann in den Blutkreislauf ein und wandern von dort in die Muskeln, wo sie sich wiederum abkapseln. Symptome:
Komplikationen: Bei Befall der Atemmuskulatur (M. interkostalis, Zwerchfell) besteht Lebensgefahr. Auch das Herz kann befallen werden.
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| Trichuriasis |
Es handelt sich um eine Infektion des Darmes mit dem Peitschenwurm(Trichuris trichiura). Meist sind Kinder betroffen.
Symptome:
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| Trigeminusneuralgie | Es handelt sich um , meist einseitige, Schmerzen im Versorgungsgebiet des Nervus trigeminus, des V. Hirnnerven. Man unterscheidet bei der Trigeminusneuralgie mehrere Formen. Die ideopathische oder essentielle und die symptomatische Trigeminusneuralgie bei Erkrankungen der Augen ,der Zähne oder anderen Störungen. Symptome:
Therapie: Schulmedizinisch meist Schmerzmittel, bei schweren Fällen auch Nervenverödung. Eine Behandlung mit klassischer Homöopathie sollte unbedingt in Betracht gezogen werden.
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| Trijodthyronin |
Das auch als T3 bezeichnete Trijodthyronin wird hauptsächlich in der Schilddrüse gebildet.(Kann aber auch durch Abspaltung von Iod von Thyroxin ausserhalb der Schilddrüse geschehen). Die Schilddrüse speichert das gebildete T3 gebunden an Thyreoglobulin in den Schilddrüsenfollikeln.
T3 wirkt schneller als Thyroxin und hat auch eine stärkere Wirkung.
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| Trikuspidalinsuffizienz | Es handelt sich um eine Insuffizienz der rechten Segelklappe des Herzens. Kommt meist durch Überbelastung des rechten Herzens vor, dessen Ursachen wiederum in der Lunge oder im linken Herzen zu finden sind. Durch die Überbelastung erweitert sich der AV-Klappenring und die AV-Klappe(Trikuspidalklappe) wird insuffizient. Symptome:
Therapie: in schweren Fällen Operation
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| Trikuspidalstenose | Bei der Trikuspidalstenose handelt es sich um eine Stenose(Verengung) der rechten Segelklappe des Herzens. Die Stenose kann entweder angeboren sein und erworben nach vorangegangenen Krankheiten. Symptome:
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| Trimenonreduktion |
Mit Trimenonreduktion bezeichnet man den Abfall des Hämoglobinwertes mit im Mittel auf 11,5 g/dl nach ca. 2,5 Monaten nach der Geburt. Bedingt ist dies durch die tägliche Blutmauserung und durch eine vollständig gedrosselter Erythropoese. Die Trimenonreduktion tritt gesetzmäßig bei jedem gesunden Neugeborenen auf. Auch bei frühgeborenen Kindern findet man diese Reduktion, nur sinken hier die Werte noch tiefer bis auf 8 - 10 g/dl. Dies wird als Frühgeborenenanämie bezeichnet und ist wahrscheinlich durch eine inadäquate Erythropoetinproduktion bedingt. Das Gedeihen der Kinder wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.
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| Tripeldiagnostik: |
Die Tripeldiagnostik stellt ein Screening für Risiko-Schwangere dar, um eine Trisomie 21-Chromosomenaberration aufzudecken. Die Bestätigung muß durch Amniozentese erfolgen.
Durchführung: Entnahme von 10 ml mütterlichen Serums am besten in der 15. Schwangerschaftswoche. Bestimmung von HCG, AFP und E3 (unkonjugiertes freies Östriol).
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| Trismus | Mit Trismus bezeichnet man eine Kiefersperre, durch einen tonischen Krampf der Kiefermuskeln ausgelöst. Kommt vor bei bestimmten Erkrankungen wir Tetanus, Tetanie oder auch bei Kälte. Manchmal auch bei Entzündungen in der Nähe des Kieferngelenkes, z.B. bei Entzündung der Ohrspeicheldrüse.
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| Trisomie | Trisomie bezeichnet eine Genommutation, bei der neben dem normalen diploiden Chromosomensatz ein oder mehrere Chromosomen dreifach vorhanden sind. Das Risiko, Kinder mit Trisomie zu gebären, wächst mit dem Alter der Mutter. Während bei Frauen um das 20.Lebensjahr die Wahrscheinlichkeit etwa 1:2500 beträgt, liegt sie bei Frauen um das 40. Lebensjahr bei 1:50.
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| Trisomie 13 | Wird auch Pätau-Syndrom genannt und kommt mit einer Häufigkeit von 1/10000 Neugeborenen vor. Das Risiko für dieses Krankheitsbild steigt wie beim Downsyndrom mit dem Alter der Mutter. Symptome: Symptomentrias von An- oder Mikrophthalmie, Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und ulnarer Polydaktylie. tiefsitzende Ohren,Vierfingerfurche, kleines Kinn, Flexionshaltung der Finger. Hinzu kommen häufig schwere Organfehlbildungen an Herz, Nieren oder Gehirn. Die motorische und geistige Entwicklung ist stark retardiert, die Lebenserwartung beträgt nur wenige Monate.
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| Trochlearislähmung |
Es handelt sich bei der Trochlearislähmung um eine Lähmung des schrägen Augenmuskels aufgrund einer Schädigung des N. Trochlearis, des IV. Hirnnerven. Trochlearislähmungen kommen bei bei Traumen, Hypertonie, Diabetes mellitus und Tumoren im Gehirn vor.
Symptome:
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| Trometamol | Trometamol, oder auch TRIS genannt wird für biochemische, molekularbiologische, mikrobiologische und pharmazeutische Zwecke als Puffersubstanz verwendet.
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| Trommelfellperforation | Es handelt sich um einen Defekt im Trommelfell, der oft bei akuter oder chronischer Mittelohrentzündung vorkommen kann. Symptome:
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| Trommelschlegelfinger |
Es handelt sich hier um eine Vergrösserung der Endglieder der Finger. Meist verbunden mit Uhrglasnägeln. Trommelschlegelfinger treten bei Unterversorgung der Peripherie mit Sauerstoff auf. Auslöser sind hier Herz- oder Lungenerkrankungen, z.B. Bronchiektasen, Lungenfibrosen, Stenosen, Aneurysmata.
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