Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)

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Term Definition
Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
Lateinische Droge Harpagophyti radix
Familie Pedaliaceae/sesamgewächse
Wirkstoffgruppe Glycosid Droge
Vorkommen Europa, Nordafrika
Indikation Arthritis
  Rheuma
  Appetitlosigkeit
Wirkung antiphlogistisch
  analgetisch
  choleretisch
Inhaltsstoffe Harpagosid, Bitterstoffe
Kontraindikation Magen-und Zwölffingerdarmgeschwüre

In der afrikanischen Volksmedizin wird es schon lange bei Erkrankung von Leber, Galle, Niere, Pankreas, und des Magens angewendet.

Botanische Beschreibung: Teufelskralle ist ein bis zu 2 m langes, auf dem Erdboden liegendes Gewächs. Seine Blätter sind fleischig, gelappt und die Blüten sind rotviotlett und werden bis zu 6 cm lang. Von der Pfahlwurzel gehen bis in die Tiefe von 2m weitere Wurzeln an welchen sich knollig Speicherwurzeln bilden. Die Pflanze ist in den Steppengebieten von Süd- und Südwestafrika Zuhause.

Wirkung und Anwendung: Durch seine Schmerz- und Entzündungshemmende Wirkung wird es gerne bei Rheumatischen Erkrankungen angewendet. Es findet jedoch auch Anwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Arthritis und Allergien.

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