Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)

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Term Definition
Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)
Lateinisch Liquiritiae radix
Familie fabaceae/Schmetterlingsblütler
Wirkstoffgruppe Saponinglycosid Droge
Vorkommen Süden Europas, Mitler und naher Osten
Indikation Bronchitis
  Krampfartige beschwerden im Magen-Darm-Trakt
  Ulkus
Wirkung expectorierend
  ulkuslösend
  Verbesserung der Blutzusammensetzung
Inhaltsstoffe Glycyrrhizin
Kontraindikation Cholestase, Leberzirrhose, Hypertonie, Hypokaliämie, Schwangerschaft

Schon bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern wurde diese Pflanze bei Katarrh und Atemwegserkrankungen benutzt. Bei den Indern findet das Süßholz zudem auch noch als Liebeszauber Anwendung.


Botanische Beschreibung: Beheimatet ist sie vor allem im Mittelmeergebiet, Kleinasien, Persien und Südwestasien. Sie ist eine bis zu 2 m hohe Staude mit ausgedehntem, verholztem Wurzelsystem und unpaarig gefiederten Blättern. Ihre Blüte ist hell-lila und schmetterlingsförmig.

Wirkung und Anwendung: Süssholz wird zum einen bei Husten und Bronchitis wegen seiner schleimlösenden, auswurffördernden, entzündungshemmenden so wie krampflösenden Wirkung gerne genutzt, zum anderen aber auch bei Magenschleimhautentzündungen, und zur Vorbeugung und Abheilung von Magengeschwüren. Süßholz ist nicht nur als Heilmittel gerne genutzt, sondern findet auch in der Lebensmittelindustrie seine Platz, z.B. Lakritze oder im englischen Porterbier und im Ale.

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