| Lateinisch | Melissae folium |
| Familie | Lamiaceae/Lippenblütler |
| Wirkstoffgruppe | Ätherische Öldroge |
| Vorkommen | Mittelmeergebiet, Vorderasien |
| Indikation | akute Magenerkrankungen |
| | Unruhezustände |
| | Nervenleiden |
| | Schlafstörungen |
| Wirkung | sedativ |
| | krampflösend |
| | antibakteriell |
| | carminativ |
| | choleretisch |
| Inhaltsstoffe | ätherisches Öl, Ge^rbstoff, Bitterstoff |
| Kontraindikation | keine bekannt |
Die Melisse stammt aus dem Orien und gilt schon seit jeher als Gewürz-und Heilpflanze. Ihr Name kommt von dem griechischen Wort melissa und meli, was soviel wie Biene und Honig bedeutet. Die Pflanze wurde früher nämlich als Bienenfutterpflanze gerne angepflanzt.
Die Anwendungsgebiete der Melisse sind vielfältig. Sie ist angezeigt zur Beruhigung der Magentätigkeit, indem sie krampflösend wirkt. Der Tee hilft bei Kopf und Zahnschmerzen.