Gelbwurz (Curcuma)
Glossaries
| Term | Definition |
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| Gelbwurz (Curcuma) | Die Gelbwurz kennen wir alle als Hauptbestandteil eines weltberühmten Gewürzes: dem Curry. Seine wunderschöne gelbe Farbe erhält dieser erst durch den Gelbwurz. Curcumine zeigten in vielen verschiedenen Untersuchungen eine starke Wirkung bei der Hemmung von präcanzerösen Krebszellen des Darmes, Krebszellen der Brust und verschiedene andere Krebszellen. Bei äußerliche Anwendungen des Curcumins zeigten sich Wachstums-Hemmungen von Hautkrebszellen. Vielleicht ein vielversprechender Ansatz in der Behandlung von Hauttumoren. Curcumin ist, wie man erwarten darf ein direkter Hemmer der COX-2 Aktivität. Neben der direkten Hemmung ist es auch in der Lage, die Neubildung von Blutgefässen zu stoppen, die ja ein Cofaktor beim Wachstum schon bestehender Tumore darstellt. Die Curcumine sind aber nicht die einzigen wirksamen Inhaltsstoffe der Gelbwurzel. Wie Ingwer enthält auch Curcuma Hunderte von Stoffen, die erst alle zusammen im Konzert ihre Wirkungen entfalten. Zusammen wirken sie um ein vieles stärker als nur ein einzelner isolierter Stoff. Viele dieser Stoffe sind bis heute noch gar nicht ganz untersucht worden. Die heilende und regenerative Wirkung des Curcuma bei Hautkrankheiten, wie z.B. Windpocken macht man sich in Indien zu Nutze, indem man die Gelbwurz direkt auf kranke Hautstellen aufträgt. Dabei wird meist der frisch zerhackte Gelbwurz verwendet. Einziger Nachteil ist die gelbe Farbe, die sehr hartnäckig zu entfernen ist .
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