
| Lateinisch | Ginkgo folium | | Familie | Ginkgoceae/Gingkogewächse | | Wirkstoffgruppe | Flavonglycosid-Droge | | Vorkommen | Japan | | Indikation | Gefässleiden und Gefässspasmen | | | DurchblutungsstörungenZirkulationsstörungen in der Peripherie | | | Schwindel, Gedächtnisschwäche | | | Müdigkeitbei alten Leuten | | | Rhythmusstörungen | | Wirkung | zerebral durchblutungssteigernd der mittleren und kleinen Arterein | | Inhaltsstoffe | Flavonglycoside: Quercetin, Bioflavone: Gingetin, Laktone: Sitosterin und Anthocyan | | Kontraindikation | Vorsicht bei Antikoagulantientherapie | |
Der Name Gingko kommt aus dem Japanischen von Gin-Kyo und bedeutet so viel wie Silberaprikose, denn die Früchte des Gingko-Baumes ähneln der einer Aprikose. Der Gingkobaum ist wohl einer der ältesten Bäume der Erde. Er kam schon vor 200 Mio. Jahren vor. Der Ginkgo-Baum ist sehr widerstandsstark, er überlebte als einzige Pflanze den Atombombenabwurf von Hiroshima. Die Bäume trieben ein Jahr später an der Abwurfstelle wieder aus.
Geschichte: In Asien wird Ginkgo schon immer als Tempelbaum gepflanzt und wurde dort auch bei Husten und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Bei uns war die medizinische Bedeutung des Ginkgo bis in heutige Zeit unbekannt
Wirkung und Anwendung: Heute wird Ginkgo hauptsächlich bei Durchblutungsstörungen des Gehirnes eingesetzt. Es erweitert die Blutgefässe und erhöht dadurch den Sauerstofftransport in den Gefäßen.