| Fenchel (Foeniculum vulgare) |
 | Lateinisch | Foeniculi fructus, Foeniculum vulgare
| | Familie | Apiaceae(Umbelliferae)/Doldengewächse | | Wirkstoffgruppe | Ätherische Öldroge | | Vorkommen | Asien, Africa, Warme gebiete Europas | | Indikation | Laktagogum(tee und Kompressen) | | | Dyspepsie und Durchfall bei Kindern | | | für Augen und Gurgelwasser | | Wirkung | sekretionsfördernd | | | entkrampfend | | | appetitanregend | | | karminativ | | Inhaltsstoffe | Anethol, fenchol (ätherisches Öl) | | Kontraindikation | Schwangerschaft, Stillzeit | Der zur Familie der Doldenblütler zählende Fenchel hat seinen Namen von fenum, was im Lateinischen Heu bedeutet. Der Duft der Pflanze erinnert nämlich an den Geruch von Heu. Die Heimat des Fenchel liegt im Mittelmeerraum und wird heute auf der ganzen Welt angebaut. Die Pflanze wird über 2 m hoch und hat kleine , gelbliche Blüten. Geschichte: Dioskurides empfahl den Fenchel zur Anregung der Milchproduktion. Im Volksglauben sprach man ihm auch eine augenstärkende Wirkung zu. In Spanien und Frankreich wurde es als eines der wirkungsvollsten Pflanzen gegen böse Hexerei eingesetzt. Wirkung und Anwendung: Fenchelsamen wirken auswurffördernd und schleimlösend, weswegen er auch oft in Hustentees zur Anwendung kommt. Auch bei Magendarmbeschwerden, wie Völlegefühl und Blähungen.
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