
| Lateinisch | Fumaria herba |
| Familie | Papaveraceae/ Mohngewächse |
| Wirkstoffgruppe | Alkaloid-Droge |
| Vorkommen | Europa |
| Indikation | Leber und Galleerkrankungen |
| Wirkung | choleretisch |
| | Anthelminticum |
| Inhaltsstoffe | Fumarin, Bitterstoff, Harz |
| Kontraindikation | nicht bekannt |
Der lateinische Name Fumaria weist auf die rauchige Farbe der Pflanze hin, die von weitem wie Rauch aussieht. Die grau, blaugrüne Pflanze hat rosafarbene Blüten und wird bis etwa 50 cm hoch. Ursprünglich kommt sie aus Europa bzw. Asien ist aber heute auf der ganzen Welt verbreitet.
Geschichte: Im antiken Griechenland wurde der Erdrauch schon als Magenbitter und bei Gallenbeschwerden eingesetzt. Nach der Sympathielehre wurde sie auch bei nachlassender Sehkraft eingesetzt, da der Saft, wie auch Rauch, Tränen in den Augen hervorruft.
Wirkung und Anwendung: Bringt einen gesteigerten oder zu schwachen Gallenfluss wieder ins Gleichgewicht und wird deshalb therapeutisch bei Gallenbeschwerden und Magen-Darmbeschwerden erfolgreich eingesetzt. Auch bei Hautleiden wird es traditionell eingesetzt(daher auch der Name Grindkraut)