Hepatische Enzephalopathie

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Term Definition
Hepatische Enzephalopathie

Bei der  hepatischen Enzephalopathie handelt es sich eine Gehirnerkrankung, die durch die Leber verursacht wurde. Sie führt im schlimmsten Fall zum tiefen Koma.

Ursache ist eine Leberzirrhose. Die Leber kann bei einer Zirrhose ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und z.B. giftige Stoffe durch Wasserstoff oder Sauerstoffanlagerung entgiften. Stoffe, die für das Zentralnervensystem toxisch sind, sind vor allem Ammoniak, Mercaptan, Phenole, Fettsäuren und Gamma-Aminobuttersäure. In aller Regel ist das Ammoniak die auslösende Substanz . Ammoniak wird beim Abbau von Eiweiss gebildet. Normalerweise wird es zu Harnstoff abgebaut, aer wenn die Leber  nicht mehr funktionstüchtig ist, gelangt das Ammoniak ins Gehirn und verursacht dort Schäden.

Auslösend wirken oft Blutungen im gastrointestinalen Bereich(100ml Blut enthält 20g Eiweiss), eiweissreiches Essen oder fieberhafte Infekte, die zu Eiweissabbau führen.

Symptome:

  • Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme
  • grobschlägiges Händezittern
  • im späteren Stadium: Veränderung der Schriftprobe, Rechenaufgaben können nicht mehr gelöst werden
  • Koma im letzten Stadium
  • zusätzlich Zeichen der Leberzirrhose(siehe dort)

Therapie: zunächst muss die Leberzirrhose behandelt werden, kommt es zum Koma, müssen  zusätzlich die auslösenden Faktoren beseitigt werden. Eiweisszufuhr drosseln, gegebenenfalls Eiweisskarenz für mehrere Tage.

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