Hämophilie A

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Term Definition
Hämophilie A

Hämophilie A ist eine mit einer Häufigkeit von 1:10.000 recht häufige x-chromosomal vererbte Koagulopathie mit einem Faktor VIII-Mangel. Da nur das x-Chromosom betroffen ist, sind die Erkrankten nur Jungen.

Symptome:
Je nach Höhe der Restaktivität treten bereits im Säuglingsalter erste Symptome auf.

  • Blutungen nach Impfungen,

  • auffallend starke Hämatome und schwere Gelenks- oder Muskeleinblutungen 

Nachblutungen bei Schnittverletzungen sind selten, da die primäre Blutstillung intakt ist.

Diagnose:
verlängerte aPTT, normaler Quick-Wert und  normale Thrombinzeit,  erniedrigten Faktor VIII:C

Differenzialdiagnose:
Differentialdiagnostisch kommen bei gleicher pathologischer Gerinnungstestkonstellation der Faktor IX-Mangel, ein von Willebrand-Jürgens-Syndrom und der Faktor XI-Mangel in Frage.

Therapie:
Patienten erhaltenFaktor VIII-Konzentrate bei manifesten Blutungen oder vor bzw. nach Operationen. Bei sehr schweren Formen ist eine prophylaktische Dauertherapie indiziert.

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