Chronisch lymphatische Leukämie

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Term Definition
Chronisch lymphatische Leukämie

 Die CLL gehört in die Gruppe der Non Hodgkin Lymphome mit einem niedrigen Malignitätsgrad. Es handelt sich wohl um die gutartigste Erkrankung aller Leukosen. In fast allen Fällen sind die B-Lymphozyten betroffen, die sich stark vermehren, aber jedoch nicht funktionstüchtig sind. Betroffen sind meist Menschen in höherem Lebensalter

Symptome: Die Krankheit wird oft nur zufällig diagnostiziert, da zunächst keine starken Symptome auftreten. Man findet Nachtschweiss, gegebenenfalls Leistungsminderung.. Später kommt es zu Lymphknotenschwellungen (diese sind im Gegesatz zur akuten Leukämie und CML eigentlich immer vorhanden).
Typisch sind Erscheinungen der Haut bei der CLL. Es kommt zu Hautjucken, Ekzemen, manchmal Herpes Zoster und Mykosen. Auch Hautblutungen und knotige Hautinfiltrate findet man häufig.

Durch den hohen Anteil an immuninkompetenten B-Lymphozyten und gleichzeitige Granulozytopenie kommt es nicht selten zu Infekten.

Therapie: In vielen Fällen, bei besonders alten Patienten wird nicht therapiert, ansonsten Chemotherapie und Bestrahlung. Naturheilkundliche und homöopathische Behandlung sind in Betracht zu ziehen.

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