Zerebralparese, infantile

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Term Definition
Zerebralparese, infantile

Bei der infantilen Zerebralparese handelt es sich um Bewegungsstörungen im frühen Kindesalter.

Ursachen:intrauterine, perinatale oder im Neugeborenen-Alter erlittene Hirnschädigung.
Betroffen sind bis zu 0,3% aller Kinder.

Symptome: Spastik, Rigidität, Athetose u. Ataxie. Daneben Kombinationen mit Sprach-, Seh- u./od. Hör- u. vegetativen Störungen, Epilepsie, Verhaltensanomalien, sowie Intelligenzminderungen möglich.
Neurologische Symptome können über Jahre unverändert bleiben.

Therapie: individuelle Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage, orthopädische Versorgung, evtl. Sprachbehandlung, Gesichtsfeldtraining bei zentral bedingten Sehstörungen, Beschäftigungs- u. Spieltherapie.-
Die Therapiemaßnahmen lindern bleibende Lähmungen, verhindern sie aber nicht.
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