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Glossar

Begriff Definition
Besenginster

Lateinisch Spartium scoparium,Spartii scoparii herba
Familie Leguminosae/Fabaceae
Wirkstoffgruppe Alkalois-Droge
Vorkommen Mittel- und Osteuropa, Balkan
Indikation Tachykardie
  Herzarrythmien
  Wehenverzögerung
Wirkung erregend auf glatte Muskulatur und Uterus
  wehenverstärkend
Inhaltsstoffe Spartein, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Kontraindikation nicht in der Schwangerschaft
Zugriffe - 2500
Bierhefe
Bierhefe und Hefezellen, die in anderen Nährmedien gezüchtet werden sind eine exzellente Quelle an Vitamin B1, B2, B6, Pantothensäure, Biotin und Folsäure und enthalten auch eine grosse Menge an Mineralien und Spurenelementen, wie z.B. Chrom und Selen. Ferner sind 8-10% Nukleinsäuren vorhanden, die immunstimmulierende Eigenschaften besitzen.

Bierhefe hat nichts mit Candida albicans zu tun. Es gibt überhaupt keine Anhanltsspunkte dafür, dass Bierhefe einen negativen Einfluss auf Candida hat. Genau genommen handelt es sich bei Candida albicans auch nicht um Hefezellen , sondern um einen Pilz.
Zugriffe - 3278
Bioflavonoide
Bioflavonoide findet man überall im Pflanzenreich, wo sie z.B für die Farben der Blüten, Blätter und Stengel verantwortlich sind.. Man kennt heute über 500 Arten von Bioflavonoiden.

Auch wenn sie früher Vitamin P genannt wurden, kann man sie nicht in die Klasse der Vitamine einstufen. Ein bekanntes Bioflavonoid ist z.B das Rutin, das in Buchweizen vorkommt. Wie die anderen Bioflavonoide auch stärkt es die Kapillarwände und unterstützt die Wirkung des Vitamin C.

In Untersuchungen wurde gezeigt, dass Bioflavonoide auch Wirkungen bei Allergien, Viruserkrankungen und Entzündungen aufweisen.
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Biot-Atmung
Bei der Biot-Atmung handelt es sich um eine kräftige Atmung, die durch plötzliche Atempausen unterbrochen wird. Das Atemzentrum reagiert nur noch auf einen Sauerstoffmangel. Sobald der Sauerstoffgehalt wieder normal ist, setzt die Atmung wieder aus.

Typisch ist die Biot- Atmung bei Verletzungen des Atemzentrums, bei intrakraniellen Blutungen, Hirnödem und Meningoenzephalitis.
Zugriffe - 3098
Biotin

Biotin , auch Vitamin H genannt kommt in allen menschlichen Zellen vor. Es ist wichtig für den Ab- und Aufbau von Fettsäuren, den Abbau von Aminosäuren und bei der Neubildung von Zucker.
Biotinreiche Lebensmittel sind Bierhefe, Leber, Nieren, Erd- und Walnüsse, Mandarinen, Eigelb, Kohlgemüse und Hülsenfrüchte besonders reichlich.
Bei gemischter Kost treten beim erwachsenen Menschen in der Regel keine Mangelerscheinungen auf.

Durch folgende Faktoren kann jedoch ein Mangel auftreten :

  • Verzehr großer Mengen roher Eier (enthalten Avidin, ein Biotin-Hemmstoff), was zu Dermatitis, Anorexie, Übelkeit, Depression und gestörter Fettstoffwechsel führt
  • Chronischer Alkoholkonsum,
  • partielle Darmentfernung,
  • parenterale Ernährung,
  • Bei Säuglingen kann es durch einen niedrigen Biotingehalt in der Muttermilch und durch Verdauungsbeschwerden zu einem Biotinmangel kommen.
     

 

Der Tagesbedarf an Biotin liegt bei 0,1 - 0,2 mg (momentaner Stand der Forschung).
Zugriffe - 3241
Birke

 

Lateinisch Betula pendula, Betulae folium
Familie Betulaceae/Birkengewächse
Wirkstoffgruppe Flavonglycosid-Droge
Vorkommen Europa und Asien
Indikation Nieren und Blasenerkrankungen
  Rheuma und Gicht
  Verbesserung der Blutzusammensetzung
  Wassersucht
Wirkung antiphlogistisch
  diuretisch
  entwässernd
  keine Nierenreizung
Inhaltsstoffe Saponinglycosid, Flavonoide wie Quercetin, Hyperin, ätherisches Öl, Gerbstoff
Kontraindikation nicht bei Ödemen infolge eingeschränkter Nieren- oder Herztätigkeit

 

Der Name Birke kommt von der glänzenden schimmernden Rinde, die schon von weitem sichtbar ist. Prinzipiell kennt man heute zwei Arten, die Hängebirke und die Moorbirke. Sie sind sehr kälteunempfindlich und spielen mit ihrer Windbestäubung eine wichtige Rolle bei der Wiederbewaldung.

Geschichte:Im Mittelalter setzte man die Birke vorwiegend bei offenen Wunden und Geschwüren zur schnelleren Wundheilung ein. Erst später wurde deeren harntreibende Wirkung entdeckt, weshalb sie auch "europäischer Nierenbaum" genannt wurde.

Anwendung:Traditionell wird die Birke im Frühjahr zur Blutreinigung eingesetzt, daneben bei Blasen und Nierenbeschwerden, Rheuma, Gicht

Zugriffe - 2905
Bischofskraut

Der lateinische Name Ammi kommt von Ammos, was im Griechischen Sand bedeutet, ein Hinweis auf deren Wachstumsort. Die Pflanze wird bis zu 1 Meter hoch mit weissen Blütendolden. Im Bereich der Dolden scheidet die Pflanze ein Harz ab. Geschichte: Schon 1500 v. Chr. verwendeten die Ägypter das Bischofskraut als harntreibende und krrampflösende Pflanze. Im Mittelalter wurde sie auch bei Zahnschmerzen eingesetzt.

Inhaltsstoffe: Furanochrome, Pyranochumarine, Flavonoide. Furanochrome sind sekundäre Pflanzenstoffe , die die Pflanze zum eigenen Schutz gegen Fraßfeinde produziert.

Wirkung und Anwendung: Durch ihre krampflösende Wirkung auf die glatte Muskulatur kann sie gut bei Krämpfen wie z.B. Nieren und Gallenkoliken, schmerzhafte Menstruation oder Asthma eingesetzt werden Auch zeigt sich eine gute Wirkung bei Herzerkrankungen mit Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, da die Herzkranzgefäße geweitert werden und die Kontraktionskraft erhöht wird.

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Bitterklee
Der auf sumpfigen Wiesen gedeihende Bitterklee ist berühmt wegen seiner in der Naturheilkunde bekannten Wirkungen. Traditionell setzt man ihn bei Gelbsucht, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit und Leber/Gallebeschwerden ein.

Sein anderer volkstümlicher Name Fieberklee weist darauf hin, dass er auch gut bei fiebrigen Erkrankungen seine Wirkung zeigt.
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Blaubeeren
Blaubeeren, auch Heidelbeeren, Bickbeeren, Schwarzbeeren, Wählen oder Besinge genannt, sind die Früchte eines Heidekrautgewächses. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Nordasien bis Nordamerika. Die blau-schwarzen kleinen Früchte sind süß mit etwas Säure und sehr aromatisch.

Ihr Gehalt an Vitamin A, B und C ist sehr hoch. Daneben enthalten sie sogenannte Anthozyane aus der Klasse der Flavonoide. Es handelt sich dabei um die blaufärbenden Pigmente der Heidelbeeren, die eine starke antioxidative Wirkung aufweisen.
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Blei

 Umweltbelastende Faktoren: Autoabgase, Abwasser, Klärschlämme, lndustrieabgase, Autobatterien, Wasserleitungen (alte Häuser), Kosmetika, Haarfärbe- und -spülmittel, Tabakrauch, Keramik, Bleiglas, Bleifarben, Druckfarben (Zeitung>, Autoabgase

Gefährdete Körperteile und Funktionen: Knochen, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Herz, Enzymvergiftung, Blutbildung, Blockierung der Enzymwirkung in den Zel-len, Knochenbildung

Belastungserscheinungen: Schwäche, Müdigkeit, Blässe, Bauchschmerzen, Verstopfung, Reizbarkeit, Gedächtnisschwund, Lernschwäche

Ernährungsmaßnahmen: Gedünstete Hülsenfrüchte (Bohnen etc.), Milch, Fleisch, Eier, Getreidekleien, Vollkomgetreide, ölhaltige Samen, Vitamin C, Knoblauch, hohe Zufuhr von Calcium, Eisen und Vitamin E Belastende Nahrungsmittel: Pflanzen allgemein, Konserven

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Blepharitis
Bei der Blepharitis handelt es sich um eine Entzündung des Lides, das mit Jucken, Brennen und Rötung einhergeht. Die Haut an den Rändern schuppt sich zudem weisslich ab und die Lider können an den betroffenen Stellen ausfallen. Handelt es sich um eine Entzündung mit Staphylokokken, kommt es zu gelblichen Krusten durch den eingetrockneten Eiter.
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Blindsacksyndrom

Es handelt sich ausgeschaltete bzw. ausgesackte (Divertikel) Darmabschnitte, die zu einer Malabsorption von Fetten, Eiweissen und Kohlenhydraten, sowie Vitaminen und Mineralien führen. In den betroffenen Darmabschnitten kommt es zur Keimbesiedelung und Dekonjugation der Gallensäuren(Abspaltung der Glukoronsäure; dies führt zur Wasserunlöslichkeit)

Symptome:

  • Durchfall
  • Steatorrhoe(Fett im Stuhl durch Dekonjugationder Gallensäuren)
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Vitamin B12 Mangel
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Blutegelbehandlung

 Die zu den ausleitenden Verfahren zählende Blutegeltherapie wurde erst in den letzten Jahrhunderten bei uns eingesetzt. Dabei werden ein bis mehrere Blutegel auf die Haut gesetzt, um einerseits Blut abzusaugen und andererseits einen blutungshemmenden Stoff(Hirudin) abzugeben.

Jeder Blutegel kann bis zu 15 ml Blut aufsaugen und durch das Hirudin verliert der Patient danach nochmals etwa 40-50ml Blut. Der Blutverlust und die gerinnungshemmenden Eigenschaften des Hirudin führen zu einer verbesserten Fliesseigenschaft des Blutes und lindern damit auch Durchblutungsstörungen.. Ferner wirkt Hirudin entzündungshemmend und keimtötend.

Anwendung:
Die Blutegel sollten nur von erfahrenen Therapeuten eingesetzt werden. Die Blutegel, die in speziellen Farmen gezüchtet werden, sind von der Gattung Hirudo medicinalis oder Hirudo officinalis. Diese werden mit Hilfe einer Pinzette oder eines Schröpfglases auf die zu behandelnde Stelle gesetzt. Manchmal braucht man ein wenig Geduld, denn die Egel beissen nicht immer sofort. Der Biss selber ist etwas schmerzhaft, aber nur von kurzer Dauer. Nach 30-60 min ist der Blutegel mit Blut vollgesaugt und lässt von alleine wieder los. Die Wunde sollte danach nicht gleich abgebunden werden, sondern man lässt sie einige Zeit offen nachbluten und legt dann erst einen sterilen Verband an.

Indikation:
Blutegel werden vor allem bei Venenstauungen, Krampfadern, Venenentzündungen und Ulcus cruris(offenes Bein) angewandt. Nützlich hat sich die Therapie auch bei Gicht , Arthrose, Hämorrhoiden, Mittelohrentzündungen und dem grünen Star erwiesen.

Patienten, die eine starke Blutungsneigung aufweisen, sollten nicht mit Blutegeln behandelt werden, da sich die Blutung nur schwer stoppen lassen würde.

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Blutegeltherapie
Die zu den ausleitenden Verfahren zählende Blutegeltherapie wurde erst in den letzten Jahrhunderten bei uns eingesetzt. Dabei werden ein bis mehrere Blutegel auf die Haut gesetzt, um einerseits Blut abzusaugen und andererseits einen blutungshemmenden Stoff(Hirudin) abzugeben.

Jeder Blutegel kann bis zu 15 ml Blut aufsaugen und durch das Hirudin verliert der Patient danach nochmals etwa 40-50ml Blut. Der Blutverlust und die gerinnungshemmenden Eigenschaften des Hirudin führen zu einer verbesserten Fliesseigenschaft des Blutes und lindern damit auch Durchblutungsstörungen.. Ferner wirkt Hirudin entzündungshemmend und keimtötend.

Anwendung:
Die Blutegel sollten nur von erfahrenen Therapeuten eingesetzt werden. Die Blutegel, die in speziellen Farmen gezüchtet werden, sind von der Gattung Hirudo medicinalis oder Hirudo officinalis. Diese werden mit Hilfe einer Pinzette oder eines Schröpfglases auf die zu behandelnde Stelle gesetzt. Manchmal braucht man ein wenig Geduld, denn die Egel beissen nicht immer sofort. Der Biss selber ist etwas schmerzhaft, aber nur von kurzer Dauer. Nach 30-60 min ist der Blutegel mit Blut vollgesaugt und lässt von alleine wieder los. Die Wunde sollte danach nicht gleich abgebunden werden, sondern man lässt sie einige Zeit offen nachbluten und legt dann erst einen sterilen Verband an.

Indikation:
Blutegel werden vor allem bei Venenstauungen, Krampfadern, Venenentzündungen und Ulcus cruris(offenes Bein) angewandt. Nützlich hat sich die Therapie auch bei Gicht , Arthrose, Hämorrhoiden, Mittelohrentzündungen und dem grünen Star erwiesen.

Patienten, die eine starke Blutungsneigung aufweisen, sollten nicht mit Blutegeln behandelt werden, da sich die Blutung nur schwer stoppen lassen würde.
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Bluthochdruck

Ein hoher Blutdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Man schätzt, dass bis zu 40 % der Bevölkerung einen erhöhten Blutdruck aufweist.

Der normale Blutdruck bewegt sich zwischen 80-90 und 120-140 mm Hg. èber 90 bzw. 140 spricht man von Grenzwerthypertonie. Der Hochdruck kommt zustande durch einen hohen Widerstand in den Gefässen und/oder ein erhöhtes Herzzeitvolumen.

90% aller Hypertoniker haben die sogenannte Essentielle Hypertonie. Die Ursachen sind hier vielfältig. neben genetischen Faktoren ist vor allem die Arteriossklerose ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung des Hochdrucks. Die essentielle Hypertonie tritt oft gemeinsam mit dem sogenannten metabolischen Syndrom auf (Wohlstands-Syndrom). Dieses umfasst:

  • Übergewicht
  • Diabetes II
  • hohe Triglyceridwerte und niedrige HDL Cholesterin Werte
  • Hohe Harnsäurewerte


Die restlichen 10% haben die sogenannte sekundäre Hypertonie., deren Ursache entweder renal( Niere) oder endocrin (durch Hormonhaushalt) bedingt ist.

Symptome der Hypertonie sind:

  • meist ohne Symptome am Beginn, später:
  • Frühmorgendliche Kopfschmerzen im Hinterkopfbereich
  • Schwindel, Ohrensausen
  • Nervosität
  • Herzklopfen
  • Atemnot bei Belastung
     
Als Komplikation kann eine sogenannte Hochdruckkrise auftreten. Dabei kommt es zu einem starken Anstieg des Blutdrucks mit Gefahr einer Hirnblutung, einer Herzüberlastung(Linksherz).

Bei langandauerndem Hochdruck sind immer die Gefässe, das Herz, die Nieren, das Gehirn und die Aorta betroffen. Es kommt zu frühzeitiger Arteriossklerose, Linksherzinsuffizienz, Hirninfarkt oder Ischämie, arteriosklerotische Schrumpfniere oder Aortenaneurysma.

Therapie: zunächst müssen die Risikofaktoren eines Bluthochdruckes ausgeschaltet werden. Behandlung des Übergewichtes, Reduzierung von Alkohol und Rauchen. Desweiteren ist regelmässiger Sport sehr wichtig. Allein durch diese Massnahmen ist ein grosser Teil der Hypertoniker sehr gut behandelbar.
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