Bischofskraut

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Term Definition
Bischofskraut

Der lateinische Name Ammi kommt von Ammos, was im Griechischen Sand bedeutet, ein Hinweis auf deren Wachstumsort. Die Pflanze wird bis zu 1 Meter hoch mit weissen Blütendolden. Im Bereich der Dolden scheidet die Pflanze ein Harz ab. Geschichte: Schon 1500 v. Chr. verwendeten die Ägypter das Bischofskraut als harntreibende und krrampflösende Pflanze. Im Mittelalter wurde sie auch bei Zahnschmerzen eingesetzt.

Inhaltsstoffe: Furanochrome, Pyranochumarine, Flavonoide. Furanochrome sind sekundäre Pflanzenstoffe , die die Pflanze zum eigenen Schutz gegen Fraßfeinde produziert.

Wirkung und Anwendung: Durch ihre krampflösende Wirkung auf die glatte Muskulatur kann sie gut bei Krämpfen wie z.B. Nieren und Gallenkoliken, schmerzhafte Menstruation oder Asthma eingesetzt werden Auch zeigt sich eine gute Wirkung bei Herzerkrankungen mit Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, da die Herzkranzgefäße geweitert werden und die Kontraktionskraft erhöht wird.

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