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Enzian, gelber (Gentiana lutea)
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| Lateinisch | Gentianae radix | | Familie | Gentianaceae/Enziangewächse | | Wirkstoffgruppe | Bitterstoff-Droge | | Vorkommen | Europa , Alpenvorland | | Indikation | Appetitlosigkeit | | | chronisch, katarrhalische Magen-Darmerkrankungen | | | Chronische Gastritis mit Subacidität | | | Völlegefühl und Blähungen | | Wirkung | Stomachicum | | | Verbesserung der Blutbildung | | | Amarum: Roborans in der Rekonvaleszens | | | Salivationsfördernd | | Inhaltsstoffe | Bitterstoffe, Pektin, Gerbstoffe | | Kontraindikation | Magen-Darmgeschwüre |
Der Name stammt vermutlich vom letzten König Genthios der Labeaten ab, der die Heilwirkund der Pflanze entdeckt haben soll. Die stattliche Pflanze mit einer grossen kräftigen Wurzel ist schon weither mit ihren gelben Blüten erkennbar. Geschichte: Im Mittelalter setzte man die Pflanze häufig bei Magenbeschwerden ein. Aber auch bei der Pest und hohem Fieber kam sie zur Anwendung Der gelbe Enzian enthält einen der bittersten Stoffe überhaupt. Amarogentin schmeckt noch in einer Verdünnung von mehr als 1: 50000000 bitter.
Wirkung und Anwendung: Durch die Förderung der Speichel und Magensaftproduktion ist es hilfreich bei Verdauungsbeschwerden wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen.
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Enzyme
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Enzyme sind sogenannte Biokatalysatoren, die in der Lage sind, andere Stoffe in Ihrer Form zu ändern. So spalten Enzyme die aufgenomme Nahrung in ihre Bestandteile auf . Die Bauchspeicheldrüse ist die grösste Drüse im Körper, die Enzyme für die Verdauung produziert. Bei einer Unterfunktion kommt es zu schwerwiegenden Verdauungsstörungen, die nur mit der Supplementation von Enzymen behandelt werden können. Enzyme sind aber nicht nur bei der Verdauung beteiligt, sondern sie spielen bei jedem Stoffwechselvorgang eine wesentliche Rolle. Eine Entzündung kann zum Beispiel nicht ohne Enzyme ablaufen. Forscher haben vor einigen Jahrzehnten festgestellt, dass Enzyme in der Lage sind, sogenannte Immunkomplexe zu zerstören. Immunkomplexe sind Verbindungen zwischen Antikörpern(Teil des Abwehrsystems) und Antigenen(z.B. Bakterien, Viren, andere als fremd betrachtete Stoffe im Körper), die im Körper des Menschen vorkommen. Bei einer Abwehrschwäche können diese Immunkomplexe zu Entzündungsprozessen im Körper führen(eine Entzündung ist letztendlich auch ein Abwehrvorgang, der aber nur in letzter Konsequenz zu Tragen kommt, wenn das andere Abwehrsystem versagt hat). Diese Entzündungsprozesse können manchmal zu Autoimmunreaktionen führen, bei denen sich der Körper selbst angreift. Bekannt ist zum Beispiel die rheumatoide Arthritis oder Lupus erythematodes. Enzyme, die in der Lage sind, solche Immunkomplexe zu zerstören, sind z.B. das Bromelain aus der Ananas oder das Papain aus der Papaya-Frucht. Aber jede Frucht und jedes Gemüse enthalten Enzyme, die mehr oder weniger in der Lage sind, Immunkomplexe zu zerstören. Diese Tatsache macht es besonders wichtig, in seinen Ernährungsplan viel rohe, ungekochte Nahrungsmittel einzubeziehen. Zum einen helfen die Enzyme bei der Verdauung, da sie ja gleich "mitgeliefert" werden, andererseits sind sie in der Lage über den Darm ins Blut aufgenommen zu werden und dort ihre hilfreichen Funktionen ausüben können.
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Epidemiologisches Bulletin
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Das wöchentlich erscheindende Epidemiologische Bulletin ist ein Publikationsorgan des Robert Koch Institutes (RKI) und dient im Rahmen eines infektionsepidemiologischen Netzwerkes dem aktuellen Informationsaustausch zwischen Ärzten in Praxen, Kliniken, Laboratorien, Beratungsstellen und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, medizinischen Fachgesellschaften, Nationalen Referenzzentren, Stätten der Forschung und Lehre sowie anderen für die Verhütung von Infektionskrankheiten Verantwortlichen. Neben dem Schwerpunkt Infektionskrankheiten werden auch nichtübertragbare Krankheiten und Gesundheitsprobleme aufgegriffen, die für die allgemeine Gesundheit Relevanz besitzen.
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Epiglottitis
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Es handelt sich um eine Entzündung des Kehlkopfes durch den Erreger Haemophilus influenzae Typ B. In der Regel sind Kinder zwischen 2 und 6 Jahren betroffen Symptome: - Perakuter Verlauf mit inspiratorischem Stridor, Heiserkeit, exspiratorisches Röcheln
- kloßige Sprache, Speichelfluß,Schluckschmerzen,
- hohes Fieber
- Leukozytose
Schulmedizinische Therapie: Antibiotika und Sedation Meist Intubation, Tracheotomie, immer Aufnahme auf Intensivstation
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Epilepsie
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Die Epilepsie, auch Fallsucht genannt, kommt in verschieden Schweregraden vor. Man teilt sie in Petit mal, Grand mal und den Status epilepticus ein.
Circa 4-5% aller Kinder erleiden mindestens einen zerebralen Krampfanfall, von einer Epilepsie spricht man aber erst, wenn zerebrale Anfälle wiederholt und weitestgehend unabhängig von äußeren Faktoren auftreten. Zerebrale Krampfanfälle treten außer im Rahmen von Epilepsien auch als Gelegenheitskrämpfe (z.B. Fieberkrampf) oder als nichtepileptische Anfälle auf. Die Prävalenz der Epilepsie beträgt in Deutschland etwa 0,5-1% Ursachen: Eine Epilepsie kann nach Verletzungen des Gehirns, nach Hirnblutungen, bei Tumoren auftreten oder sie wird durch Vergiftungen oder Stoffwechselentgleisungen (Hypoglycämie; Urämie) ausgelöst. In vielen Fällen tritt die Epilepsie nach Impfungen auf. Petit mal: Hierbei handelt es sich um eine kurze Bewusstseinstrübung , die oft nur eine Sekunde beträgt. Die Betroffenen bemerken einen Petit mal Anfall oft überhaupt nicht. Sie können nach hohem Fieber bei Kinderkrankheiten auftreten. Grand mal: Bei einem grossen Anfall kommt es wenige Tage oder Stunden vor dem Anfall zu einer sogenannten Aura. Dies sind zum Beispiel die Wahrnehmung von Lichtblitzen, Farben oder Töne. Zudem fühlen sich die Patienten vor einem Anfall oft sehr gut oder auch sehr schlecht. Der Anfall selbst beginnt oft mit einem Initialschrei, der Patient ist blass, die Augen haben einen starren Ausdruck. Der Patient verliert das Bewusstsein und stürzt zu Boden , wo es zu einer Versteifung der Muskeln kommt. Es kommt zum Atemstillstand und Atonie von Blase und Darm (führt zu Harn und Stuhlverlust). Der Patient beisst sich oft auf die Zunge oder Wange und hat Schaum vor dem Mund. Hierauf folgen klonische Muskelzuckungen, die zunächst kurz und schnell aufeinander folgen und später in langsame und starke Zuckungen übergehen. Anschliessend fällt der Patient in einen tiefen Schlaf, aus dem er nach Stunden unerholt aufwacht. Der Patient sollte man Grand mal Anfall so gelagert werden, dass er sich nicht verletzten kann. Enge Kleidung öffnen. Patient nach dem Anfall in die stabile Seitenlage bringen. Status epilepticus Der Status epilepticus wird oft durch Alkohol, Infekte und Medikamente ausgelöst und führt zu mehreren aufeinanderfolgenden Anfällen, zwischen denen nur kurze anfallsfreie Intervalle liegen. Ein Status epilepticus muss sofort in die Klink eingewiesen werden. Therapie: Epilepsie wird heute mit starken Medikamenten behandelt, die die Anfälle unterdrücken. Eine Heilung wird dadurch nicht erreicht.
Differenzialdiagnose: Gelegenheitskrämpfe(Epileptische Reaktionen): Treten nur im Rahmen zerebraler und extrazerebraler Erkrankungen auf. Ursachen:
- Fieber
- Meningitis, Enzephalitis
- Schädel-Hirn Trauma
- Hypoxische Hirnschädigungen
- Elektrolytstörungen (Hypokalzämie)
- Metabolische Störungen (Hypoglykämie)
Fieberkrämpfe:
- Treten bis zum 5. LJ auf
- Tonisch-klonische Anfälle, meist im Fieberanstieg
- Bei jedem Krampfanfall mit Fieber ist eine Meningitis / Enzephalitis auszuschließen
- Bei komplizierten Fieberkrämpfen (familiäre Belastung, Dauer >15min, neurologische
Herdzeichen, mehrmaliges Krampfen, auffälliges EEG, Alter 5 Jahre) ist das Epilepsierisiko erhöht
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Epstein-Barr-Virus
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Die EBV Infektion ist in Europa sehr häufig. Bis zum 30 Lebensjahr sind 95 % der Bevölkerung mit dem Virus infiziert. Die Krankheit wird auch Mononukleose, Pfeiffersches Drüsenfieber oder "kissing disease" genannt, da sie durch Speichelkontakt übertragen wird. Symptome: - Im Kindesalter oft symptomlos
- Bei Erwachsenen kommt es zu einer fieberhaften Halsentzündung oder Rachenmandelentzündung und zu starken Lymphkontenschwellungen. Oft ist auch die Milz betroffen. Manchmal wird die EBV Infektion auch mit einer Diphtherie verwechselt, da sich weissliche Beläge im Hals bilden.
- Im Blut sieht man eine starke Vermehrung der Leukozyten, hier insbesondere der Lymphozyten.
Da es sich um eine Virusinfektion handelt, hat die Schulmedizin hier keine Medikamente. Zu empfehlen ist eine naturheilkundliche oder homöopathische Behandlung.
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Erdbeere (Fragaria vesca)
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 | Lateinisch | Fragari folium | | Familie | Rosaceae/ Rosengewächse | | Wirkstoffgruppe | Gerbstoff-Droge | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Durchfall | | | Hämrrhiden | | | Gicht, Arthritis, Rheuma | | Wirkung | harntreibend | | | adstringierend | | | Menostaticum | | Inhaltsstoffe | Pflanzenschleime, Tannine | | Kontraindikation | nicht bekannt |
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Erdrauch (Fumaria officinalis)
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 | Lateinisch | Fumaria herba | | Familie | Papaveraceae/ Mohngewächse | | Wirkstoffgruppe | Alkaloid-Droge | | Vorkommen | Europa | | Indikation | Leber und Galleerkrankungen | | Wirkung | choleretisch | | | Anthelminticum | | Inhaltsstoffe | Fumarin, Bitterstoff, Harz | | Kontraindikation | nicht bekannt | Der lateinische Name Fumaria weist auf die rauchige Farbe der Pflanze hin, die von weitem wie Rauch aussieht. Die grau, blaugrüne Pflanze hat rosafarbene Blüten und wird bis etwa 50 cm hoch. Ursprünglich kommt sie aus Europa bzw. Asien ist aber heute auf der ganzen Welt verbreitet. Geschichte: Im antiken Griechenland wurde der Erdrauch schon als Magenbitter und bei Gallenbeschwerden eingesetzt. Nach der Sympathielehre wurde sie auch bei nachlassender Sehkraft eingesetzt, da der Saft, wie auch Rauch, Tränen in den Augen hervorruft. Wirkung und Anwendung: Bringt einen gesteigerten oder zu schwachen Gallenfluss wieder ins Gleichgewicht und wird deshalb therapeutisch bei Gallenbeschwerden und Magen-Darmbeschwerden erfolgreich eingesetzt. Auch bei Hautleiden wird es traditionell eingesetzt(daher auch der Name Grindkraut)
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Erythem
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Erythem, auch Erythema, ( griechisch. ἐρύθημα (erýthema) „Röte“, „Entzündung“) ist ein medizinischer Ausdruck für eine entzündungsbedingte Hautrötung infolge Mehrdurchblutung durch Gefäßerweiterung.
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Erythema
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Erythema is redness of the skin caused by capillary congestion.
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Erythema exsudativum multiforme
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Erythema exsudativum multiforme beschreibt eine akute entzündliche Erkrankung der Haut und/oder Schleimhaut. Die Entzündung kann 1-2 Wochen nach einer Infektion oder auch Arzneimitteln (Impfstoffen) auftreten. Das deutet auf eine immunologische Reaktion hin. Man unterscheidet zwei Formen: - Minor Form - typische Hautherde mit fehlender/schwacher Blasenkomponente, meist am Handrücken oder Unterarm.
- Major Form - typische Hautherde mit ausgeprägter mittiger Blasenbildung . Es kommt zu Erosionen und schwerem Hautbefall. Diese Form wird auch Stevens-Johnson-Syndrom genannt
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Erythrozyten
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Mit Erythrozyten(aus dem Griechischen erythros für „rot“ und kytos für „hohl“ oder „Zelle“)) bezeichnet man die roten Blutkörperchen. Sie dienen dem Transport von Sauerstoff von der Lunge zu den diversen Körpergeweben.
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Essentielle Fettsäuren
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Es handelt sich um bestimmte Fette, die der Körper selber nicht herstellen kann, die aber zum Überleben absolut notwendig sind. Diese Fette sind in ganz bestimmten Nahrungsmittel enthalten und sollten deshalb regelmäßig zugeführt werden. Wir kennen zwei essentielle Fettsäuren: Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, die beide zu den ungesättigten Fettsäuren zählen. Jede EFA verwandelt sich im Körper in mehrere Abkömmlinge, vorausgesetzt man führt genügend Omega 3 und 6 , im richtigen Verhältnis , zu. Alle anderen Fettsäuren, wie etwa Omega 9(einfach ungesättigte), Omega 7 und gesättigte Fettsäuren sind nichtessentielle Fette, da sie der Körper selber aus Zucker und Stärke herstellen kann. Warum benötigen wir essentielle Fette? Essentielle Fette sind im Körper an einer Vielzahl von wichtigen Funktionen beteiligt. In der richtigen Menge , im richtigen Verhältnis und aus den richtigen Quellen genommen, haben sie folgende Aufgaben: - Geben mehr Energie und fördern die Ausdauer. EFAs helfen, Muskeln aufzubauen, verhindern den Muskelabbau und beschleunigen die Erholungszeit nach körperlicher Anstrengung.
- Stärken das Immunsystem . EFAs produzieren hormonähnliche Eicosanoide, die das Immunsystem und Entzündungen regulieren. Omega 3 haben antientzündliche Effekte und können Autoimmunschäden verhindern.
- Verringern die meisten Risikofaktoren für Herzkrankheiten. EFAs(besonders Omega 3) senken abnorm hohen Blutdruck, Tryglyzeride, Fibrinogen und verringern die Gefahr der Blutverklumpung.
- Verbessern Hirnfunktionen. Unser Gehirn besteht zu 60% aus Fett und EFA sind wichtige Bestandteile unseres gesamten Nervensystems. Sie sind notwendig für die Herstellung des Neurotransmitter Serotonin. Bei Depressionen und anderen Erkrankungen des Gehirns findet man häufig einen niedrigen Omega 3 Fettsäurespiegel.
- Regulieren Organe und Drüsen. Die Leber und die Nieren, die Nebenniere und die Schilddrüse benötigen für ihre Funktion Omega 3 . Auch die weiblichen und männlichen Geschlechtshormone können ohne Omega 3 Fette nicht produziert werden.
- Beschleunigen die Erholungszeit und fördern die Heilung. EFAs sind notwendig für ein gesundes Zellwachstum und eine gesunde Zellteilung. Sie bilden die Zellmembran und regulieren die Zellaktivität.
- Unterstützen die gesunde Entwicklung des Kindes. Für die Entwicklung des Nervensystems benötigt der heranwachsende Fötus ein Optimum an EFAs vom Körper der Mutter. Mütter haben während der Schwangerschaft häufig einen Mangel an EFAs und benötigen deshalb eine optimale Zufuhr an lebensnotwendigen EFAs für ihre Gesundheit und die Entwicklung ihres Kindes.
- Verbessern die Verdauung. Unverdaute Nahrung schwächt das Immunsystem und kann Entzündungen, Allergien etc. verursachen. Omega 3 verbessern die Verdauungsfunktionen, verringern Entzündungen
Weniger Infektionen. EFAs zeigen eine gute Wirkung gegen Pilze, Hefen und Mikroben und helfen, vor Infektionen zu schützen. - Stärken die Knochen. EFAs helfen helfen beim Transport der Mineralien, die für feste Knochen und Zähne verantwortlich sind und können damit Osteoporose verhindern.
- Helfen bei der Gewichtsabnahme. EFAs erhöhen den Energielevel und die Stimmung, unterdrücken den Appetit und können dadurch unterstützend im Rahmen einer Schlankheitskur wirken.
- Schützen die Erbsubstanz. EFAs regulieren die Bildung der Erbsubstanz und vor allem Omega 3 Fettsäuren hemmen Krebszellwachstum.
- Erleichtern PMS. Studien zeigen, daß Omega 6 höchst effektiv bei Regelbeschwerden sind, wobei Omega 3 noch effektiver sein dürften.
- Für wunderschöne Haut, Haare und Nägel. Eines der ersten Zeichen von EFA Mangel sind trockene , schuppige Haut, strähniges und glanzloses Haar und brüchige Nägel.. Omega 3 hilft bei Hautausschlägen, wie Ekzeme, Psoriasis und Akne. Auch Omega 6 Fettsäuren sind bei einigen Menschen mit atopischen Ekzem nützlich.
Seit 1900 nahm der Verbrauch von Omega 6 Fettsäuren um das Zwanzigfache zu, was mit der Zunahme des Gebrauchs von bestimmten Pflanzenölen, wie z.B. Sonnenblumen und Sojaöl bei der Nahrungsmittelzubereitung zusammenhängt. Die Einnahme von Omega 3 fiel jedoch auf ein Sechstel der damaligen Menge zurück. Dies bedeutet, daß wir zu viel Omega 6 und viel zu wenig Omega 3 Fettsäuren zu uns nehmen. In den letzten 20 Jahren wurde durch die Proklamierung von " no fat", "low fat" einiges zu diesem Mangel beigetragen. Und dieser Mangel führt zur Degeneration jeder Zelle, Geweben, Drüsen, Organen und Organsystemen und damit zu einem Verlust der Gesundheit
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Estragon
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 Estragon wird lateinisch Artemisia dracunculus genannt und gehört zur Familie der Compositae. Seine Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Hauptsächlich findet diese Pflanze ihre Anwendung als Gewürz für viele Gerichte oder in Kräuteressig. Estragon wirkt als sanfter Appetitanreger und man spricht ihm eine leichte Wirkung auf Harnbildung und Harnausscheidung zu. Verwendet werden die Blätter des Estragon.
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Exanthem
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Exanthem (griech. exantheo: ich blühe auf) ist ein akut auftretender Hautausschlag. Er tritt häufig bei infektiösen Allgemeinerkrankungen wie Scharlach, Masern, Röteln oder Windpocken auf. Ein Exanthem kann auch die Folge einer Arzneimittelunverträglichkeit sein (sogenanntes Arzneimittelexanthem).
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