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Glossar

Begriff Definition
Hirtentäschchen (Capsella bursa pastoris

 
Lateinisch Bursa pastoris herba
Familie Brassicaceae /Kreuzblütler
Wirkstoffgruppe Alkaloid-Droge
Vorkommen Europa
Indikation starke Regelblutungen
  Hämorrhoiden
Wirkung blutstillend(Haemostypticum)
  adstringierend, gefässabdichtend
Inhaltsstoffe Alkaloide, Tannine, ätherische Öle
Kontraindikation keine bekannt
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Histidin

Die essentielle Aminosäure Histidin ist notwendig für ein gesundes Gewebewachstum und zur Reparatur von Gewebsschäden. Es ist wichtiger Bestandteil der Blutzellenproduktion und kann gut zur Behandlung von Darmerkrankungen, Arthritis und Allergien eingesetzt werden. Ein Mangel an Histidin zeigt sich oft durch Anfälligkeit für Allergien, schlechtes Hören, Psychologische Beschwerden oder Anämie.

Zugriffe - 1740
HIV

Weltweit sich ausbreitende Viruserkrankung mit letalem Ausgang


Die Infektion erfolgt über Blut, Sperma oder Vaginalsekrete. Im Speichel sind ebenfalls Viren vorhanden, jedoch nicht in ausreichender Anzahl, um eine Infektion auszulösen. HIV konnte bisher in jeder Körperflüssigkeit nachgewiesen werden. HIV – Viren finden sich in CD4- Zellen, in dendritischen Zellen und in Nervenzellen. Bei Stichverletzung liegt die Übertragung bei 0,3%.

Der Verlauf wird in drei Stadien eingeteilt(Die Stadien werden nach Klinik und der Anzahl der CD4 positiven Helferzellen klassifiziert.)Bei einem HIV-Infizierten finden sich bis zu 1 Millionen verschiedene Viren.

Stadium A
Untypsiche Infektionen, Grippeähnlicher Verlauf. Es finden sich mehr als 200 CD4/mm3.
Exantheme, Seborrhoische Keratitis und Ekzem, Lymphadenopathie. Mononukleoseartiger Verlauf.
Stadium B
-Mundcandidose
-Nachtschweiß, subebrile Temperaturen
-Herpes Zoster
-Periphere Polyneuropathie
-Orale Haarleukoplakie
-Papulöse Dermatits
-Diarrhoe über einen Monat
Wenn die Zellzahl unter 200 CD4 Zellen liegt wird der Patient auch in Stadium B gestuft.
Stadium C
Das Stadium C wird nur über die Klinik definiert und nicht über die Zellen. Im Stadium C liegt AIDS vor. Die AIDS definierenden Krankheiten sind Krankheiten, die durch die Immunschwäche bedingt sind und zum Tode führen, wenn sie nicht therapiert werden.

bei Aids können folgende Erkrankungen auftreten:
- Lymphome, Burkett,
- Kaposi Sarkom, livide und groß,Hellrote bis bläuliche Hernde teils im Hautnivea, teils knotig erhaben , Abheilung hinterlässt braune Pigementierung,kommt auch an Schleimhäuten vor.
- Cervix-Ca
- Candidose von Ösopagus, Trachea, Bronchien, Lunge
- Mykobakterium avium complex, ähnliche Tuberkulose
-  PCP – schleichender Verlauf, Belastungsdyspnoe, unproduktiver, trockener Husten
- Toxoplamose des Gehirns
- Wasting Syndrom und HIV Enzephalitis
-  CMV – Ulcus der Zunge, äußerst scherzhaft
-  Kryptokokken Meningitis


Schulmedizinische Therapie
Virostatika und lokale Therapie
Die ersten 3 Monate zeigen die Medikamente starke Nebenwirkungen, an die sich die Patienten dann gewöhnen.

Ziele:
Verlängerung der Lebenszeit, Steigerung des Körpergewichtes, Verbesserung der Lebensqualität und Rückgang der Viruslast.

 
Indikationen zur Therapie
-AIDS, HIV-assoziierte Symptome
-CD4* < 350, Viruslast über 10.000
-Anstieg der Virusreplikation
-Akuter HIV-Befall
Es gilt: je jöher die initiale Viruslast, desto schlechter die langfristige Prognose

Postinfektionsprophylaxe nach Stichverletzung
-Fremdmaterial entfernen
-Ausbluten lassen und in Alkohol halten über 5 min
-Abschätzen der infektösen Gefahr
-Anamnese (Hep B,C), nach Therapie und Resistenzen fragen
-Spätestens nach 2h zuständige Station aufsuchen
-Retrovir, AZT, Zidovudin
-D-Arzt-Bericht
-Kontrolle nach 1,2,3,6.12 Monaten, schon nach 3 Mon 90 % Sicherheit
-Schutzmaßnahmen bei privaten Kontakten

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Hodgkin-Lymphom

Morbus Hodgkin ist eine Entartung des lymphatischen Systems. Typisch beim Morbus Hodgkin, im Gegensatz zum Non-Hodgkin Lymphom ist das Merkmal der Sternberg Riesenzelle. Anfangs handelt es sich um eine lokalisierte Lymphknotenerkrankung, die später das zu einer Systemerkrankung führt.

Symptome:

  • Fieber(ist typisch, aber nicht sehr häufig), Nachtschweiss und Gewichtsverlust
  • Leistungsminderung
  • Lymphknotenschwellung(meist sind die zervikalen Lymphknoten betroffen), normalerweise sind die Knoten schmerzlos und zu Packeten verbacken("Kartoffelsack"), nach Alkoholgenuss  kommt es manchmal zu Schmerzen inden Lymphknoten
  • Leber und Milzschwellung
  • Lymphozytopenie

Die schulmedizinische Therapie besteht in Strahlen und Chemotherapie. Ziehen auch immer einen klassischen Homöopathen zu Rate. Man sollte hier auf alle Fälle ganzheitlich behandeln.

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Holunder (Sambucus niger):

Lateinisch Sambucus flos
Familie Caprifoiliaceae/Geissblattgewächse
Wirkstoffgruppe Flavonoid-Droge
Vorkommen Europa, Vorderasien
Indikation Grippe, Erkältungen
  zur unspezifischen Resistenzsteigerung
Wirkung spasmolytisch
  diaphoretisch
Inhaltsstoffe Flavonoide, ätherische Öle, Schleim, Saponin, Sambunigrin, Sambucin, Cholin,
  Gerbstoffe, Säuren, Harz und Vit. C
Kontraindikation keine bekannt

Der im Volksmund auch unter Holler, Holder, Schwarzholder, Schwitztee o.ä. bekannte schwarze Holunder gehört zur Familie der Geißblattgewächse Caprifoliaceae. Dieser kleine Baum oder Strauch wird zwischen 3 und 7 m hoch, blüht von Mai bis Juli und ist bevorzugt in Hecken, Gebüschen und Bachufern sowie in vielen Gärten zu finden.

Als Wohnsitz der beschützenden Hausgötter wurden Holunderbüsche oft in der Nähe von Häusern oder Stallungen angepflanzt und dieser Aberglaube hat bis heute noch Bestand. In der Volksmedizin war der Holunder ein sehr beliebtes Heilmittel sowohl bei Erkältungskrankheiten, als auch als Rheuma- oder Gichtmittel. Zur Arznei verarbeitet werden die Blüten, in der Volksmedizin manchmal Rinde und Früchte, in der Homöopathie Blätter und Blüten.

Inhaltsstoffe sind: ätherische Öle . Die bekannteste Anwendung des Holunders ist der Schwitztee bei fieberhaften Erkältungskrankheiten ( auch als Vorbeugung ). Ebenso findet er Anwendung als Schmerzmittel bei Nervenschmerzen, Ischialgie und Rheuma. ( Bemerkung: der frisch gepreßte Saft der Beeren wirkt bei Neuralgien am besten. ) Die Wurzel und die Rinde besitzen stark harntreibende Wirkung. Evtl. Magen- und Darmreizung bei Verwendung von Rinde und Blättern bzw. unreifen Beeren oder Saft von rohen Beeren.

Schweisstreibender Tee: 2TL Holunderblüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen, ziehen lassen und heiss trinken
alternativ auch mit gleichen Teil Lindenblüten.

Schweisstreibender Holunderwein: 20 g Holunderblüten mit 1 l Wein mehrere Tage ziehen lassen. Vor Einnahme aufkochen, mehrmals tgl. 1 Glas trinken

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Hopfen (Humulus lupulus)

 
Lateinisch Lupuli stroboli
Familie Cannabaceae/Hanfgewächse
Wirkstoffgruppe Bitterstoff-Droge
Vorkommen Europa, Nord- und Mittelasien
Indikation Verspannung, Unruhe, Nervosität
  nervöse Einschlafstörungen
  nervöse magenbeschwerden
Wirkung als Amarum aromaticum
  beruhigend(sedativum)
Inhaltsstoffe Lupulin, ätherische Öle, Cholin, Asparagin, Anthocyane, Flavonole
Kontraindikation keine bekannt

Hopfen ist heute bekannt als Zutat in Bier und wird schon seit dem 11 Jahrhundert zusammen mit anderen Pflanzen für das Bierbrauen eingesetzt. Hopfen wurde vor allem von deutschen und holländischen Brauern wegen seines konservierenden Effektes und seines bitteren Geschmackes verwendet, während das englische Ale kein Hopfen enthielt.  Nachteil des Hopfen war und ist jedoch, daß es eine ermüde Wirkung hat. In England verbot man sogar zeitweise den Einsatz von Hopfen aber mittlerweile wurde dieses Gesetz gelockert und man findet Hopfen heute auch in englischem Bier.

So lang es Bier gibt, solange wurde Hopfen auch medizinisch eingesetzt. Man verwendet dabei die weibliche Blüte. Hopfen enthält über 300 Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Humulon, Lumolon, Lupulin, Flavonoide wie Rutin und Quercetin und Phythoöstrogene. Die frischen Blüten haben die höchste Aktivität, während die Wirkung getrockneter Blüten aufgrund des nachlassenden Ölgehaltes abnimmt.

Traditionell wendet man Hopfen bei Nervosität, Schlafstörungen und zur Schmerzlinderung an. Es hat einen antibakteriellen Effekt und zeigt antientzündliche Wirkungen, weshalb es auch bei Arthritis und schmerzhaften Entzündungen angewendet wird.

Neueste Studien aus dem Jahre 2000 haben bewiesen, daß diese antientzündlichen Wirkungen durch einen COX-2 hemmenden Effekt von Humulon bewirkt wird. Neben der COX-2 Wirkung ist es auch in der Lage, den Abbau der Knochenmasse zu verlangsamen. Dies ist besonders für Frauen in den Wechseljahren interessant. Man kann Hopfen alleine oder zusammen mit anderen Kräutern verwenden.

Einen nervenberuhigenden Tee können Sie selbst aus Hopfenblüten bereiten. Man nehme dazu 2 Teelöffel frischer oder frisch getrockneter Hopfenblüten und übergiessen diese mit 250ml kochendem Wasser . Das ganze lassen Sie 5-10 Minuten stehen. Wegen seines beruhigen Effektes sollten Sie diesen nur am Abend vor dem Schlagen zu sich nehmen. Untertags hat er eine zu stark einschläfernde Wirkung.

Auch Kissen gefüllt mit Hopfenblüten zeigen einen guten Effekt bei Schlafstörungen. Die flüchtigen Öle haben eine direkte Wirkung über die Geruchsnerven auf das Gehirn. Nach einiger Zeit läßt die Wirkung jedoch nach und man sollte die Blüten gegen frische auswechseln.

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Horner Symptomenkomplex

Durch eine Lähmung der zum Auge laufenden Sympatikusfasern kommt es zu einer typischen Symptomemtrias:

  • Enophtalmus(tief liegende Augäpfel)
  • Ptosis(Herabsinken des Oberlids)
  • Miosis (Verengung der Pupillen)
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Hörsturz

Beim Hörsturz handelt es sich um eine plötzlich auftretende Schallempfindungsstörung, die bis zum völligen Hörverlust führen kann. Es kommt zu einer akuten Durchblutungsstörung des Innenohrs.

Ursachen:

  • Stress
  • Mikroembolien, Thrombosen
  • Blutungen
  • Infektionen
  • Autoimmunkrankheiten
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Huflattich (Tussilago Farfara)

Lateinisch Farfarae flos
Familie Asteraceae/ Korbblütler
Wirkstoffgruppe Schleim-Droge
Vorkommen Europa
Indikation katharralische Erkrankungen der Mundhöhle, des Rachens und der ob. Atemwege
  trockener Husten
  Harngriess
Wirkung antiphlogistisch
  spasmolytisch
  adstringierend
  Muzilaginosum
  expectorierend
Inhaltsstoffe Schleim, Farbstoff: Xantophyll, Gerbstoffe, flavonoideRutin, hyperosid, bitteres Glycosid
Kontraindikation nicht in der Schwangerschaft

 
Botanische Beschreibung: Aus einem Wurzelstock sprießen kriechende Sproßachsen. Nach der Schneeschmelze erscheinen 10-12 cm hohe aufrecht behaarte, mit braunen schuppenartigen Blättchen besetzte Blütenstengel mit den endständigen goldgelben Blütenkörbchen. Goldgelbe röhrige Scheibenblüten werden von den helleren Strahlblüten umkränzt. Nach der Blüte wachsen die Stengel auf ca. 20-25 cm und tragen nun eine weißen Haarschopf, der aus den Flugvorrichtungen der Früchtchen besteht. Inzwischen erscheine auch die langgestielten, grunständigen Blätter, die herzförmig- rundlich, bis 2 cm lang und am Rande buchtig und entfernt gezähnt sind. Sie tragen auf der Unterseite einen weißlichen Filz. Auf der Oberseite sind sie glatt und sattgrün. Heimisch ist der Huflattich in ganz Europa (einzige Ausnahme ist Kreta und Portugal). Er wächst bis zu einer Höhe von 2200m überm Meer und bevorzugt Ton-, Lehm-, Mergelböden, Felsenschutt, Bach- und Flußufer.

Wirkung und Anwendung: Die frischen Blätter können als Wundauflage verwendet werden, die getrockneten Blüten und Blätter sind wegen des hohen Gehaltes an Schleimstoffen und Gerbstoffen ein geeignetes Hustenmittel.

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Human albumin
Human albumin is the most abundant protein in human blood plasma. It is produced in the liver. Albumin comprises about half of the blood serum protein.
Humanalbumin

Das Humanalbumin ist die menschliche Form des Albumins(Bluteiweiss). Es handelt sich um ein globuläres, im Blut vorkommendes Protein.

Von seinem Molekülgewicht her, ist es das kleinste Plasmaprotein, macht aber 60% der gesamten Eiweissmenge im Blut aus. 

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Hustenmittel (Expectorantia)

 
  Die Phytotherapie kennt eine Vielzahl von Hustenmitteln:
  • Althaea officinalis (Eibisch)
  • Asarum europaeum (Haselwurz)
  • Caphaelis ipecacuanha (Brechwurz)
  • Centraria islandica (Isländisches Moos)
  • Chamaemelum nobile (Römische Kamille)
  • Drosera rotundifolia (Rundblättriger Sonnentau)
  • Ephedra helvetica(Schweizer Meerträubchen)
  • Eucalyptus globulus (Eukalyptus)
  • Foeniculum vulgare (Fenchel)
  • Galeopsis segetum (Gelber Hohlzahn)
  • Glycyrrhiza glabra (Süssholz)
  • Hedera helix (Efeu)
  • Illicium verum (Sternanis)
  • Lamium album (Weisse Taubnessel)
  • Larix decidua (Lärche)
  • Malva sylvestris (Milde Malve)
  • Marrubium vulgare (Andorn)
  • Matricaria recutica (Echte Kamille)
  • Mentha piperita (Pfefferminze)
  • Myroxylon balsamum (Balsambaum)
  • Pimpinella anisum (Anis)
  • Pimpinella saxifraga (kleine Bibernelle)
  • Pinus mugo (Bergföhre)
  • Pinus sylvestris(Waldföhre)
  • Plantago lanceolata (Spitzwegerich)
  • Polygala senega(Wegerich)
  • Polygonum aviculare (Vögelknöterich)
  • Primula veris (Frühlingsschlüsselblume)
  • Quillaja saponaria (Seifenrindenbaum)
  • Saponaria officinalis (Gebräuchliches Seifenkraut)
  • Thymus serpyllum (Feld-Thymian)
  • Thymus vulgaris (Echter Thymian)
  • Tussilago farfara (Huflattich)
  • Verbascum densiflorium (Grossblütige Königskerze)
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Hyperhydration

Bei der Hyperhydration handelt es sich um ein Überangebot von Salz und/oder flüssigkeit im Körper. Je nachdem, ob Die Flüssigkeit oder das Salz überwiegt, spricht man von: isotoner, hypotoner oder hypertoner Hyperhydration.

Ursachen:

  • Niereninsuffizienz
  • Herzinsuffizienz
  • Hypoproteinämie(durch Eiweissverlust, verminderte Zufuhr oder Leberzirrhose)
  • Regulationsstörungen des Wasserhaushaltes

Symptome:

  • Gewichtszunahme
  • Ödeme
  • Lungenödem
  • bei Veränderung der Salzkonzentration nach oben bzw. nach unten(Osmolalität) kann es zu Zerebralen Symptomen komen, wie Kopfschmerzen, Krämpfe
  • Hypertonie(bei zuviel Natrium)
  • Hypotonie
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Hyperkaliämie

Von Hyperkaliämie spricht man, wenn das Serumkalium über 5,5 mmol/l liegt.

Ursachen:

  • erhöhte Kaliumzufuhr
  • verminderte Ausscheidung durch akutes Nierenversagen, chron. Nireeninsuffizienz
  • Morbus Addison
  • Azidose(Kalium wird in den Extrazellulärraum abgegeben)
  • Zellschäden(dadurch Freisetzung von Kalium) durch Verletzungen, zytostatische Therapie oder Hämolyse

Symptome: oft verläuft die Hyperkaliämie symptomenarm. Eventuell findet man neuromuskuläre Symptome, wie Parästhesien, Muskelzuckungen

Therapie: Kaliumzufuhr stoppen, in Akutfällen Kaliumeinstrom in die Zellen fördern durch Gabe von Glucoselösung mit Insulin oder Natriumbikarbonat

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Hyperkalzämie

Von  Hyperkalzämie spricht man bei Werten über 2.7 mmol/l Kalzium im Serum

Ursachen:

  • Knochenmetastasen  oder parathormonähnliche Peptide bei Malignomen
  • Hyperparathyreoiditis
  • Hyperthyreose
  • Vitamin D oder Vitamin A Intoxication

Symptome: meist keine typischen Symptome. DIe Symptome hängen oft vom Grundleiden ab.

  • Rhythmusstörungen am Herzen
  • Muskelschwäche
  • Polyurie und Polydypsie
  • Erbrechen, Übelkeit
  • Somnolenz bis Koma

Es besteht die Gefahr einer Hyperkalzämischen Krise.

Therapie: Abklärung der Ursache, bei hyperkalzämischer Krise ist unbedingte Diurese notwendig, um Kalzium auszuleiten.

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