Glossar
| Begriff | Definition | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| Malve (Malva silvestris) |
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| Mangan | Beeinflusste Körperfunktionen: Enzymaktivierung, Fortpflanzung und Wachstum, Sexualhor-monproduktion, Zellatmung, Vitamin B12-Stoffwechsel, Vitamin E-Verwertung, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome>: Koordinationsstörungen (Versagen der Muskelkoordination), Schwindel, Ohrengeräusche, Gehörverlust Senkung der Mangan-Konzentrationen im Körper durch: Calcium, Phosphor, Eisen (übermäßige Einnahme), Dickungsmittel (Suppen,.Speiseeis, Pudding), Phytinsäure Erhöhung der Mangan-Konzentrationen im Körper durch: Übermäßige Manganeinnahmen mit der Nahrung, Umweltein-flüsse (Dämpfe beim Schweißen und Löten) Manganreiche Nahrungsmittel: Bananen, Kleie, Sellerie, Getreide, Eigelb, grünblättrige Gemü-se, Hülsenfrüchte, Nüsse, Ananas, Vollkorn, Tee, Leber Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Histidin (Aminosäuren>, Citronensäure Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Allergien, Asthma, Diabetes, Müdigkeit
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| Mariendistel (Silybum marianum) |
Die ursprünglich aus Südeuropa und Nordafrika stammende Pflanze, ist heute auch in Nord- und Südamerika zuhause. Sie wird bis 1,5 Meter hoch und durch ihre purpurfarbenen Blüten sehr auffällig Die Mariendistel wird schon seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als das Mittel bei Leberbeschwerden eingesetzt.
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| Mastoiditis | Es handelt sich hierbei um eine Entzündung der Schleimhaut in den hohlen Räumen des Warzenfortsatzes(Processus mastoideus). Eine Mastoiditis kann sich z.B. aus einer Mittelohrentzündung entwickeln, wenn diese nicht richtig behandelt wird. Komplikationen sind Meningitis, Entzündung des Innenohrs und Hirnabszess beim Durchbrechen in die Schädelhöhle.
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| Mazerat | Die Pflanzendroge wird hierbei mit einer kalten Flüssigkeit (Wasser, Alkohol, Öl) übergossen und für längere zeit beiseite gestellt.
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| MDCK |
MDCK-Zellen stammen aus dem Nierenepithelgewebe
eines weiblichen Cockerspaniels und wurden im September
1958 von S. H. Madin und N. B. Darby in Kultur genommen.
Bei den MDCK-Zellen handelt es sich um eine tumorigene Zelllinie, das heißt, die Zellen können in einem Wirtsorganismus Tumoren ausbilden. Je weniger Zellen im Tierversuch dafür benötigt werden, desto ausgeprägter ist die Tumorigenität.
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| Medium 199 | Nährstoffmedium für Zellkulturen, besteht aus Aminosäuren, Vitaminen,Nährsalzen, Glutamin, fetalem Kälberserum, Streptomycin(100mg/ml), Penicillin 100U/ml, Polysorbat 80 u.a.
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| Megaloblastäre Anmämie | Es handelt sich um eine Anämie, die durch einen Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure verursacht wird. Dabei werden. Dabei kommt es zu unzureichend gebildeten Blutkörperchen(Megaloblasten), die ihre Aufgabe nicht erfüllen können. Ursache: Meist Vitamin B 12 Mangel bzw. ein Mangel des sog. Intrinsic Factors im Magen der zur Resorption des Vitamin B12 im terminalen Ileum notwendig ist. Auch ein Folsäuremangel kann zur Anämie führen, vor allem bei jungen Frauen, die die Pille einnehmen(diese stören die Umwandlung der Folsäure im Darm). Auch eine Mangelernährung durch einseitige Kost(häufig bei älteren Menschen) und bei Alkoholikern sowie ein erhöhter Bedarf in der Schwangerschaft können zu einem Folsäuremangel führen. Symptome: bei einem Vitamin B12 Mangel kommt es zu einer sogenannten Symptomentrias mit hämatologischen, neurologischen und gastrointestinalen Störungen:
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| Mekoniumileus | Ein durch zähes, abnormes Mekonium hervorgerufener Ileus ist fast immer das erste klinische Zeichen einer Mukoviszidose. Die hohe Viskosität des Mekoniums entsteht durch Produktion abnorm zähen Schleimes in den Becherzellen des Dünndarms und durch den bei exokriner Pankreasinsuffizienz unvollständigen Abbau der Proteine im Nahrungsbrei. Die teerartige Mekoniummasse füllt die distalen Anteile des Ileums, die proximalen Anteile sind dilatiert. Symptome: Aufgetriebenes, schmerzhaftes Abdomen, Erbrechen, kein oder nur minimaler Stuhlabgang. Therapie: besteht in Einläufen mit verdünntem Gastrografin, durch dessen osmotischen Effekt das Mekonium an Viskosität verliert und ausgeschieden werden kann. Haben die Einläufe keinen Erfolg oder droht gar die Perforation, muß umgehend operiert werden.
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| Melanom | Beim Melanom handelt es sich um einen Hautkrebs. Es tritt häufig in seiner malignen Form auf. Das Melanom kommt in verschiedenen Formen vor. Es gibt weiche, harte, braune und schwarze und sie können in jeder Form auftreten. Jede Hautveränderung , die sich verändert, sollte auf alle Fälle abgeklärt werden. Verdachtszeichen können sein (siehe auch abcd-Regel):
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| Melisse(Melissa officinalis) |
Die Melisse stammt aus dem Orien und gilt schon seit jeher als Gewürz-und Heilpflanze. Ihr Name kommt von dem griechischen Wort melissa und meli, was soviel wie Biene und Honig bedeutet. Die Pflanze wurde früher nämlich als Bienenfutterpflanze gerne angepflanzt.
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| Meningismus | Mit Meningismus bezeichnet man das Symptom der schmerzhaften Nackensteifigkeit bei Reizungen und Erkrankungen der Hirnhäute. Er ist eine reflektorische Verspannung der Nackenmuskulatur als Reaktion auf den Schmerz. Zu einem meningealen Reizsyndrom gehören ferner Übelkeit bis zum Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Folgende klinische Zeichen sind typischerweise beim Meningismus ebenfalls positiv:
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| Meningitis | Eine Meningitis, auch Entzündung der Gehirnhäute, kommt generell in zwei Formen vor: 1.Viral verursacht, diese wird auch lymphozytäre Meningitis genannt
Therapie: Bakteriell: Gabe von Antibiotika. Unbehandelt Letalität 50%
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| Meningokokken Meningitis | Es handelt sich hierbei um eine Entzündung der Hirnhäute durch Meningokokken. Die Erkrankung ist äusserst ansteckend und wird über Tröpfcheninfektion übertragen. Die Inkubationszeit beträgt ca. 2-5 Tage. Symptome:
Diagnose: diagnostische Zeichen wir Kernig, Brudzinski und Lasuegue sind positiv. Komplikationen: Meningokokkensepsis: Hierbei kommt es zu Hautblutungen, ferner können Hirnnerven betroffen sein: Sehnerv(Nervus opticus), Gesichtsnerv(Nervus facialis) und Hörnnerv(Nervus akusticus)
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| Mesenterialarterienverschluss | Die Mesenterialarterie versorgt einen grossen Teil des Darmes mit sauerstoffreichem Blut aus dem Herzen. Kommt es zu einem Verschluss dieser Arterie, wird der Darm nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und es kommt zum Infarkt. Ursachen eines Verschluss oder einer Einengung können sein: Der Verschluss kann langsam vor sich gehen. Man unterscheidet hier mehrere Stadien.
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