Glossar
| Begriff | Definition | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Amenorrhoe | Von Amenorrhoe spricht man bei Ausbleiben oder Fehlen der Monatsblutung. Man unterscheidet mehrere Formen:
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| Amniozentese | Die Amniozentese oder auch Fruchtwasseruntersuchung ist Teil der pränatalen Diagnostik. Hier kann zwischen der 15. und 17. Schwangerschaftswoche eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen werden, um genetische Krankheiten des Ungeborenen aufzuspüren. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und Kontrolle durch Ultraschall und Hilfe einer dünnen Punktionsnadel wird eine Fruchtwasserprobe aus der Fruchtwasserblase entnommen. Die in der Fruchtwasserprobe enthaltenen Zellen werden dann 2 Wochen kultiviert und anschliessend untersucht. Häufige Chromosomenabweichungen wie das Down-Syndrom oder angeborene Stoffwechselleiden können hiermit nachgewiesen werden. Da das Risiko eines Kindes mit Down-Syndroms mit zunehmenden Alter der Mutter wächst, wird Frauen ab dem 35 Lebensjahr häufig eine Amniozentese empfohlen.
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| Amöbiasis | Es handelt sich um eine von Amöben (Einzeller) verursachte Durchfallerkrankung. Sie gehrt zu den häufigsten Tropenkrankheiten und in den Tropen sind etwa 70% der Bevölkerung Amöbenträger.
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| Amphotericin B | Amphotericin B wird als Antimykotikum zur Behandlung von Pilzinfektionen eingesetzt.
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| Amylase | Amylase ist ein Enzym, welches in der Lage ist, Kohlenhydrate, wie Stärke,Zucker und andere Poly-und Oligosaccharide zu spalten. Das Enzym kommt in den meisten rohen Pflanzen vor und ist besonders hoch konzentriert in Süsskartoffeln, Mais, Gerste, Hafer, Reis und anderen Getreidearten. Auch in Pilzen, roter Beete, Bananen, Kohl, Eiern und rohem Honig ist sehr viel Amylase enthalten.
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| Analgetica Nephropathie | Es handelt sich um eine interstitielle Entzündung der Nieren, die durch einen Abusus phenazitinhaltiger Schmerzmittel, Paracetamol oder nichtsteroidale Antiphlogistica verursacht wird.
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| Anämie | Von einer Anämie spricht man, wenn die Hämoglobinkonzentration in den roten Blutkörperchen unter eine gewisse Grenze absinkt, oder die Erythrozytenzahl abnimmt. Untenstehende Tabelle gibt Grenzwerte an, ab denen man von einer Anämie spricht.
Die Ursachen der Anämie sind vielfältig. Deshalb teilt man die Anämien in verschieden Formen ein:
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| anaphylaktischen Schock | Die Anaphylaxie (griechisch αναφυλαξία, allergische Reaktion) ist eine akute und pathologische Reaktionsweise des Immunsystems auf chemische Reize und betrifft den gesamten Organismus. Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen, über Störungen von Organfunktionen, bis zum anaphylaktischen Schock. Es handelt sich um Überreaktionen des erworbenen Immunsystems. Dabei kommt es zu überschießender Freisetzung von Mediatorsubstanzen wie z.B. Histamin durch Mastzellen und basophile Granulozyten, die durch die vermittelnde Wirkung spezieller Antikörper (Immunglobuline vom Typ IgE) verursacht werden kann. Die Effekte der freigesetzten Mediatoren sind
Hieraus resultieren folgende Symptome:
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| Anaphylaktischer Schock | Die Anaphylaxie (griechisch αναφυλαξία, allergische Reaktion) ist eine akute und pathologische Reaktionsweise des Immunsystems auf chemische Reize und betrifft den gesamten Organismus. Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen, über Störungen von Organfunktionen, bis zum anaphylaktischen Schock. Es handelt sich um Überreaktionen des erworbenen Immunsystems. Dabei kommt es zu überschießender Freisetzung von Mediatorsubstanzen wie z.B. Histamin durch Mastzellen und basophile Granulozyten, die durch die vermittelnde Wirkung spezieller Antikörper (Immunglobuline vom Typ IgE) verursacht werden kann. Die Effekte der freigesetzten Mediatoren sind
Hieraus resultieren folgende Symptome:
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| anaphylaktoide Reaktionen | Die Anaphylaxie (griechisch αναφυλαξία, allergische Reaktion) ist eine akute und pathologische Reaktionsweise des Immunsystems auf chemische Reize und betrifft den gesamten Organismus. Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen, über Störungen von Organfunktionen, bis zum anaphylaktischen Schock. Symptome:
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| Andorn, gemeiner | |
| Familie: | Labiatae (Lippenblütler) |
| Inhaltsstoffe: | Bitterstoffe, Cholin, ätherische Öle, Saponine, Glycoside, Gerbstoffe |
| Medizinische Eigenschaften: | auswurffördernd, fiebersenkend, reguliert die Menstruation |
Der Andorn kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und man findet ihn nur sehr selten bei uns, da es hier zu kalt ist. Schon seit Jahrtausenden wird der Andorn wegen seiner Heilkräfte geschätzt. In Ägypten wurde er bei Atembeschwerden eingesetzt, bei den Griechen gegen Menstruationsproblemen. Im Mittelalter verwendete man auch Andornsalben zur Förderung der Milchsekretion bei Frauen.
Die Pflanze enthält den Bitterstoff Marrubiin, der auswurffördernd auf die Atemwegsdrüsen wirkt. Deshalb wird er auch noch heute gerne bei der Behandlung von trockenem Reizhusten, chronischer Bronchitis und Asthma angewandt. Ferner regt der Bitterstoff die Lebertätigkeit an.
| Lateinisch | Pimpinella anisum |
| Familie | Apiaceae(Umbelliferae)/Doldengewächse |
| Wirkstoffgruppe | Ätherische Öldroge |
| Vorkommen | ursprünglich aus dem Orient, angebaut in Europa, Asien und Russland |
| Indikation | dyspeptische Beschwerden |
| Blähungen | |
| auswurffördernd | |
| Wirkung | sekretionsanregend auf Milchdrüsen durch Tee und Kompressen |
| Magen-/darmentspannend | |
| carminativ | |
| expectorierend mit leicht sedativer Wirkung | |
| spasmolytisch | |
| Inhaltsstoffe | ätherisches Öl, fettes Öl, Cholin, Schleim |
| Kontraindikation | keine bekannt |
Gehört zur Familie der Doldenblütler. Der Name stammt vermutlich von Piperinella, der lateinische Name für Pfefferkraut. Die etwa 50 cm hohe Pflanze mit ungeteilten Grundblättern und weissen Blütendolden. Die Früchte sind graugrün und zerfallen in zwei Teilfrüchte. Die Heimat des Anis vermutet man im östlichen Mittelmeerraum oder Westasien.
Geschichte:Anis wurde schon im Altertum von Dioskorides hoch geschätzt und gegen den Biß wilder Tiere und als Aphrodisiakum verwendet.
Inhaltsstoffe:Anis enthält ätherische Öle, die für den aromatischen und süßlichen Geschmack verantwortlich sind.
Anwendung:Wird bei Husten zur Linderung eingesetzt und kann gut bei Magen und Darmbeschwerden eingesetzt werden. Traditionell wird Anis auch bei Menstruationsbeschwerden und zur Anregung des Milchflusses eingesetzt.
Wirkung:Anis wirkt schleimlösend, fördert den Auswurf und löst Krämpfe.
Antigene (engl. für Antibody generating) sind Stoffe, an die sich Antikörper und bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren spezifisch binden können (die Bezeichnung davon, dass sie im Körper die Produktion von Antikörpern anregen können).
Antigene (engl. für Antibody generating) sind Stoffe, an die sich Antikörper und bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren spezifisch binden können (die Bezeichnung davon, dass sie im Körper die Produktion von Antikörpern anregen können).
Antikörper, auch Immunglobuline genannt, sind Proteine (Eiweiße) aus der Klasse der Globuline, die in Wirbeltieren als Reaktion auf bestimmte eingedrungene Fremdstoffe, wie z.B. Bakterien (als Antigene bezeichnet) gebildet werden. Sie dienen der Abwehr dieser Fremdstoffe.
Die spezifische Bindung von Antikörpern an die Antigene bildet einen wesentlichen Teil der Abwehr gegen die eingedrungenen Fremdstoffe.
Antikörper werden von einer Klasse von weißen Blutzellen, d.h. zu Effektorzellen differenzierten B-Zellen (=Plasmazellen), abgesondert. Sie kommen im Blut und in der extrazellulären Flüssigkeit der Gewebe vor.
Sie "erkennen" meist nicht die gesamte Struktur des Antigens, sondern nur einen Teil desselben, die sogenannte antigene Determinante (das sogenannte Epitop).
