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Glossar

Begriff Definition
Phenoxyethanol

Phenoxyethanol ist eine organische Verbindung und wird Impfstoffen oder auch dermatologischen Produkten als Konservierungsstoff beigefügt. Es hat eine bakterizide gegen gram-negative Wirkung.

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Phenoxyethanol
Phenoxyethanol is a preservative that is primarily used in cosmetics and medications. It also can depress the central nervous system and may cause vomiting and diarrhea. Phenoxyethanol breaks down to phenol and acetaldehyde, acetaldehyde converts to acetate. Phenol can disable the immune system’s primary response mechanism.
Phenylalanin

Die Aminosäure Phenylalanin ist für den Menschen essentiell. Sie hilft bei Depressionen und kann bei Hyperaktivität von Kindern eingesetzt werden. Sie ist wichtiger Bestandteil von Neurotransmittern und verbessert die Gedächtnisleistung. Mangel zeigt sich durch emotionale Labilität, schwache Durchblutung, gesteigerter Appetit

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Phlebothrombose

Es handelt sich um eine Thrombose der tiefen Beinvenen , die zu einer Lungenembolie und zum postthrombotischem Syndrom führen kann. Betroffen sind zu 60% die Extremitäten- und zu 30% die Beckenvenen

Symptome:

  • Fieber und starker Pulsanstieg
  • Schmerzen in Leiste, Oberschenkel, Wade, besser in  beim Liegen
  • Schwellung, eventuell Überwärmung,
  • Glanzhaut und eventuell Kollateralvenen
  • Zyanotische Verfärbung der Haut bei herabhängenden Beinen
  • Druckempfindlichkeit im Verlauf der tiefen Venen
  • Wadenkompressionsschmerz (Mayr Zeichen)
  • Beinschmerzen beim Husten
  • Wadenschmerz bei Dorsalflexion des Fusses(Homann Zeichen)
  • Schmerz beim Druck auf die Fusssohle
  • Druckschmerzhaftigkeit an der Schienbeinkante

Die beschriebenen Symptome treten leider nicht immer auf, wehalb eine Phlebothrombose oft übersehen wird. Die typische Trias: Schmerz, Schwellung und Zyanose wird nur bei jedem 10 Patienten gefunden.

Phlebothrombosen können auch am Arm auftreten. Man spricht hier vom Paget-von-Schroetter Syndrom. Ursachen sind hier meist Tumore des Mediadstinums, Halsrippenanomalien und u.U. sogar Daueranstrengung. Es kommt zu Armschwellung, Hautmarmorierung, sichtbaren Kollateralvenen und Kraftlosigkeit der arme

Komplikationen:

  • Lungenembolie, oft asymptomatisch
  • Postthrombotisches Syndrom: mit Stauungsödem, Hautveränderungen und Ulcusneigung
  • Thromboserezidiv

Therapie: Wichtig ist die Gefahr der Lungenembolie auszuschalten. Bei frischer Ph.  Hochlagerung der Beine, Bettruhe, keine Wärmeanwendung. Kompressionsverband bei Unterschenkelthrombose.
Zusätzlich Fibrinolyse der Thromben

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Phosphor

Phosphor aktiviert viele Enzyme und ist zuständig für Carbohydrat-, Fett- und Proteinoxidation. Viele Enzyme und B Vitamine werden erst mit Hilfe einer Phosphatgruppe aktiviert.

Beeinflußte Körperfunktionen: Knochen- und Zahnbildung, Zellwachstum und Regeneration, Energieerzeugung, Herzmuskelkontraktion, Nierenfunktion, Stoffwechsel (Calcium, Zucker), Nerven-, und Muskelaktivität, Vitaminverwertung

Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): Appetitlosigkeit, Müdigkeit, unregelmäßige Atmung, nervöse Leiden, Übergewicht, Gewichtsverlust, gestörte Resorption Senkung der Phosphor-Konzentrationen im Körper: Aluminium, Eisen, anorgan. Magnesium (Mittel gegen Magen-übersäuerung), Zucker (übermäßig)

Erhöhung der Phosphor-Konzentrationen im Körper: Calciummangel in der Nahrung, übermäßiger Konsum von Bier und nichtalkoholischen Getränken, Cola, Wurstwaren

Phosphorreiche Nahrungsmittel: Eier, Korn, Käse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Hefe, Weizenkeime, Wurstwaren, Fisch, Innereien, Fleisch, Geflügel Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile Vitamine A, D, Calcium, Eisen, Mangan, ungesättigte Fettsäuren Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Arthritis, Wachstumshemmung bei Kindern, Streß, Zahn- und Zahnfleischerkrankungen

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Phytoöstrogene

Phytoöstrogene sind in Pflanzen vorkommende Stoffe, die im menschlichen Organismus an die gleichen Rezeptoren anbinden wie menschliche Östrogene und dadurch ähnliche Wirkungen ausüben. Zu den Phythöstrogenen zählen die Isoflavone sowie die Lignane. Isoflavonoide kommen hauptsächlich in Sojabohnen und Sojaprodukten vor, Lignane überwiegend in Getreide und in besonders hohem Masse in Leinsamen. Zwar haben Phytoöstrogene nur 0,1% der Wirkung von humanen Östrogenen, jedoch können sie bis zu einer 1000fach höheren Konzentration im Urin vorkommen.

Je nach aufgenommener Menge können Phytoöstrogene deshalb wie körpereigenen Östrogene wirken. Darüber hinaus wirken sie antikanzerogen und schützen vor Oxidantien.

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Phytosterole

Phytosterole sind cholesterinähnliche Substanzen, die in der Lage sind, Cholesterinrezeptoren im Darm zu besetzen und damit cholesterinsenkend wirken. Ferner hemmen sie die Bildung von Entzündungsmediatoren.

Phytosterole werden vor allem bei vergrössereung der Prostata und bei hohem Lipidspiegel eingesetzt.

 Vorkommen z.B. in Kürbiskernen, Brennnesselwurzel

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Pleuraerguss

Von einem Pleuraerguss spricht man, wenn es zu einer Flüssigkeitsansammlung zwischen Lungen- und Rippenfell kommt. Bei der Flüssigkeit kann es sich entweder um ein Exudat oder ein Transsudat handeln. Ein Exudat ist immer Folge einer entzündlichen Reaktion und enthält einen hohen Gehalt an Eiweiss. Transudat ist ohne entzündliche Genese, enthält damit kaum Bluteiweisse und entsteht durch Stauungen und abnorme Durchlässigkeit der Kapillare.

Ursachen des Pleuraerguss:

  • Herzinsuffizienz(>Transsudat)
  • Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom(>Transsudat)
  • Lymphstauung(>Transsudat)
  • Pleuritis(>Exudat)
  • Rheumatische Erkrankungen(>Exudat)
  • Lungeninfarkte(>Exudat)
  • Tuberkulose(>Exudat)
  • Trauma(>Exudat)

Symptome: kleine Ergüsse machen in der Regel keine Beschwerden. Erst ab 200ml kommt es zu:

  • Atemnot bei Belastung
  • in schweren Fällen: Atemnot in Ruhe
  • eventuell Schmerzen

Komplikationen: Gefahr besteht durch Verwachsen des Rippen- und des Lungenfelles, was zu einer stark eingeschränkten Atemfunktion führt. Man spricht hier von Pleuraschwarte.

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Pleuritis

Bei der Pleuritis handelt es sich um eine Entzündung des Brustfells, also von Rippen und Lungenfell. Die Entzündung verläuft anfangs  als trockene Form (Pleuritis sicca) , später bildet sich ein Exudat aus (Pleuritis exudativa).

Ursachen können sein:

  • Infektionen
  • Mammakrazinom
  • Bronchialkarzinom oder Pleurakrebs
  • Rheumatische Erkrankungen wie Lupus oder PCP
  • Lungeninfarkt
  • Urämie
  • Pankreatitis
  • Herzinsuffizienz

Symptome:

  • Pleuritis sicca: atemabhängige starke Schmerzen, Reizhusten. Schmerz verschwindet mit Auftreten des Exudates. Bei der Auskultation hört man auf der betroffenen Seite ein sogenannte Pleurareiben.
  • Pleuritis exudativa: Atemnot, Druckgefühl, Fieber. Bei der Auskultation ist  das Atemgeräusch abgeschwächt oder sogar aufgehoben.

Komplikationen: Es besteht die Gefahr der Verwachsung des Brustfells, die zu einer Einschränkung der Atmung führt. Ausserdem kann sich ein Pleuraempyem  ausbilden.

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PMS

PMS ist die Abkürzung für prämenstruelles Syndrom. Es handelt sich hierbei um vor der Menstruation auftretende Beschwerden, die sowohl körperlich als auch psychisch sein können. Die Ausprägungen sind vielfältig und verschwinden in den meisten Fällen nach Einsetzen der Regelblutung.

Symptome:

  • Spannungen und Schmerzen in der Brust
  • Nervosität
  • seelische Verstimmung bis hin zur Depression
  • Reizbarkeit
  • Verdauungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Hitzewallungen
  • Rückenschmerzen
  • Ödem in Gelenken

Therapie: PMS lässt sich sehr gut naturheilkundlich behandeln. Hilfreich sind Omega 3 und 6 Fettsäuren, wie sie im Nachtkerzenöl vorkommen. Daneben ist eine klassisch homöopathische Behandlung sinnvoll, die die betroffenen Person individuell behandelt.

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Pneumothorax

 Beim Pneumothorax kommt es zu einer Luftansammlung im Pleuraraum. Ursache liegt entweder innerhalb der Lunge oder ausserhalb(geschlossener oder offener Pneumothorax )Vor allem bei jüngeren Männern kommt es zum Platzen einer Emphysemblase in der Lunge und damit zum Einströmen von Luft in den Pleuraspalt. Andere Ursachen können Verletzungen von aussen sein oder iatrogen( durch ärztlichen Eingriff).

Symptome:

  • Stechende Schmerzen auf der betroffenen Lungenseite
  • schwere Atemnot
  • Asymetrische Atembewegungen

Lebensgefahr besteht beim sogenannten Ventilpneumothorax. Hierbei dringt Luft durch die Verletzung in den Pleuraspalt ein, kann aber nicht mehr entweichen. Es entsteht ein Überdruck, der innerhalb von wenigen Minuten durch Druck auf das Herz zu Kreislaufversagen führt.

Therapie: Behandlung nur über Operation. Als Notfallmassnahme sollte bei Stichwunden das Loch so überklebt werden, dass keine Luft eindringen kann. Zusätzlich drückt man das Loch mit der Hand zu. Eingedrungene Gegenstände sollten nicht entfernt werden, sondern nur fixiert werden.

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Polygelin

Polygelin ist ein Adjuvanz, das in verschiedenen Impfstoffen als Stabilisator eingesetzt wurde bzw. wird. Aufgrund des Allergierisikos vor allem in Kombination mit Thiomersal wird es zunehmend ersetzt. Derzeit noch enthalten ist Polygelin in Rabipur®, Rabivac® (Impfstoffen gegen die Tollwut) und BCG Medac (einem BCG-Lebend-Impfstoff).

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Polymyositis

Eine aus der Gruppe der Kollagenosen stammende, recht seltene  Erkrankung, die zu einer Entzündung der Skelettmuskulatur mit lymphozytärer Infiltration führt. Ist die Haut mit betroffen, spricht man von Dermatomyositis. Die Ätiologie ist unbekannt.

Symptome:

  • Myositis der Extremitätenmuskulatur mit Muskelschwäche. Die Patienten haben z.B. schon Mühe beim Aufstehen und beim Heben der Arme
  • schmetterlingsförmiges Erythem im Gesicht, meist violett mit weissen Flecken bei Dermatomyositis
  • Schluckstörungen durch Befall des Ösophagus
  • interstitielle Myocarditis, eventuell mit Tachykardie

Die Krankheit macht manchmal Schwierigkeit, sie gegen andere Störungen abzugrenzen, vor allem wenn die Hautveränderungen nicht auftreten. Differentialdiagnostisch ist vor allem  Polymyalgie rheumatica, Muskeldystrophien und Myastenia gravis abzugrenzen.

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Polyneuritis

Unter Polyneuritis versteht man entzündlich verursachte Erkrankungen mehrerer Nerven mit anatomisch nachweisbaren Veränderungen des Nervengewebes.

Ursache der Entzündung kann infektiös, toxisch-allergisch oder immunologisch bedingt sein. Auch Medikamente können eine Polyneuritis auslösen.

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Polyphenole

Zu dieser Gruppe der SPS gehören die Phenolsäuren und die Flavonoide(z.B. Quercetin). Sie kommen vorwiegend in den Randschichten von Obst, Gemüse und Getreide vor.

Bei Salaten ist der Wirkstoffgehalt an Phenolen vor allem in den äussersten dunkelgrünen Blättern am höchsten. Ferner ist der Gehalt an Flavonoiden im Freilandanbau signifikant höher als beim Anbau im Gewächshaus. Durch Lagerung baut sich der Flavonoidgehalt stark ab.

Die sogenannten Anthozyane sind eine weitere Untergruppe der Polyphenole. Sie rufen die rote oder blaue Farbe bei verschiedenen Beeren, wie z.B. Heidelbeeren oder schwarzen Johannisbeeren, hervor, und sind in recht hoher Konzentration in der Schale von Roten Trauben vorhanden. Deshalb findet man sie auch in Rotwein.

Polyphenole wirken antikanzerogen, antimikrobiell, antioxidativ, antithrombotisch(lösen Blutgerinnsel auf), immunmodulierend entzündungshemmend, Blutdruck-regulierend und Blutzucker-regulierend.

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