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Glossar

Begriff Definition
Polysorbat

Polysorbat 80 wird als nichtionisches Tensid in Arzneimitteln und besonders als Emulgator in Lebensmitteln verwendet.

Es ist ein Hilfsstoff, der dazu dient, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der so genannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren.

Auch Polysorbate 20 ist ein nichtionisches Tensid und wird als Emulgator und Netzmittel verwendet.

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Polyzythämie

Die Polyzythämie ist eine Erkrankung, die vor allem die roten Blutkörperchen betrifft. Es kommt zu einer starken Vermehrung der Erythrozyten. Die Krankheit ist recht selten und betrifft meist Menschen über dem 60 Lebensjahr.
Problematisch ist die Anhäufung der Erythrozyten durch die Steigerung der Blutviskosiät, was zu gefährlichen Thrombosen und Embolien führen kann. Durch die hohe Viskosität verringert sich zudem der Sauerstofftransport im Blut, was zu ständiger Müdigkeit führt.

Symptome:

  • Typisch ist eine Rötung des Gesichtes(sogenannte Plethora) und der Extremitäten. Oft wird den Patienten ein "blühendes" Aussehen postuliert.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Müdigkeit

Therapie der Wahl ist Aderlass, da es hier nicht zu schweren Nebenwirkungen kommen kann. Bei chemotherapeutischer Behandlung besteht die Gefahr der Entwicklung akuter Leukämien). Eine zusätzliche homöopathische Behandlung ist zu empfehlen.

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Porphyrie

Es handelt sich um eine angeborene Stoffwechselkrankheit, bei der es zu einer Störung der Bildung des Häms(roter Blutfarbstoff) kommt. Dadurch  kommt es zu einer Anhäufung von Porphyrien, die dann im Urin ausgeschieden werden. Die Krankheit tritt meist nach dem 3. bzw. 4. Lebensjahrzehnt auf.

Die akut intermittierende Porphyrie und die chronisch hepatische Porphyrie sind die beiden häufigsten Formen.

Symptome der akuten Form:

  • Abdominalbeschwerden mit Koliken
  • Adynamie
  • Polyneuropathie mit Paresen
  • Epilepsie
  • psychische Veränderungen
  • Hypertonie , Tachykardie und andere Herzsymptome

auslösend können wirken: Stres, Alkohol, Arzneimittel

Symptome der chronischen Form:

  • Photodermatose (besonders empfindlich ist der Handrücken)
  • Leberschäden mit Porphyrinablagerungen
  • Dunkler Urin

auslösend wirken hier: Alkohol, Östrogene und Hepatitis C

Therapie besteht meist in Meidung der auslösenden Noxen plus zusätzliche Behandlung

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Prädisposition

besondere Empfänglichkeit für eine Krankheit (lat. prae „vor“ und dispositio „Einteilung, Anordnung“)

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Prävalenz

Unter Prävalenz oder auch Grundanteil versteht man den Anteil von Personen in einer bestimmten Bevölkerung (Population), der ein bestimmtes Merkmal (z.B eine Krankheit) aufweist.

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Proanthocyanidine

Diese Flavonoide sind Bestandteile von roten Traubenkernschalen, Holunderbeeren, Weissdorn, Heidelbeeren und rotem Kohl. Sie sind als starke Antioxidantien bekannt, können vor Krebs schützen, senken einen hohen Cholesterinspiegel und stärken die Blutgefäßwände.

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Probiotische Bakterien

Probiotisch heisst soviel wie "für das Leben"(im Gegensatz zu antibiotisch, was "gegen das Leben" bedeutet). Und ohne probiotische Bakterien könnten wir auch nicht leben. Sie sind Mitbewohner unserer gesamten Darmflora und helfen, unsere Nahrung zu verdauen.

Da der Darm unser grösstes Abwehrsystem ist, ist eine gesunde Darmflora äusserst wichtig. Zu den probioischen Bakterien gehören z.B. Lactobacillus acidophilus oder auch bestimmte Bifidus -Arten, Bifidus longum. Im Darm kommen eine Vielzahl von ihnen vor und alle haben ihre spezielle Aufgabe.

Besonders nach Antibiotica Einnahme sollte man sehr gut darauf achten, den Darm wieder mit probiotischen Bakterien zu versorgen, da sonst häufig die Gefahr besteht, dass pathogene(krankmachende) Bakterien die Überhand gewinnen. Auch bei einem Immundefizit ist die Einnahme von probiotischen Bakterien, sei es in Form von Joghurt, anderen vergorene Milchprodukten oder in Kapselform sehr anzuraten. Getrocknete Bakterien eignen sich vor allem für Personen, die Milchprodukte nicht so gut vertragen.

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Prolaktinom

Es handelt sich um ein Adenom des Hypophysenvorderlappens, das Prolaktin produziert. Die Krankheit betrifft meist Frauen im 3.-4. Lebensjahrzehnt.

Symptome:

  • Sekundäre Amenorrhö
  • Anovulation
  • Galaktorrhö
  • Libidoverlust
  • bei Männern: Libido und Potenzverlust
  • bei Zunahme des Hypophysentumors kann es zu Zeichen der Raumforderung wie Kopfschmerzen und Gesichtsfeldausfällen kommen
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Prolin

Die Aminosäure Prolin ist wichtig bei der Bildung von Kollagen und zur Aufrechterhaltung einer gesunden Hautfunktion. Ein Mangel zeigt sich dem entspechend in einer ungesunden Haut und einem schwachem Gewebe.

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Propiolacton

Propiolacton ist eine organische Verbindung und zählt zur Stoffgruppe der β-Lactone. Es wird neben anderem zur Inaktivierung von Viren und zur Sterilisation von Impfstoffen eingesetzt.

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Prostaglandine

 Prostaglandine sind körpereigene Hormone. Sie entstehen durch die Oxdierung von Arachidonsäure, einer Fettsäure. Dieser Vorgang geschieht mit Hilfe zweier Enzyme: 5-Lipoxygenase und Cyclooxygenase.

Wir kennen heute grundsätzlich 2 verschiedene Prostaglandine: Die wichtigsten sind PG1 und PG2.

Während PG1 Entzündungen reduzieren und die Zusammenballung der Blutplättchen hemmen, erhöht PG2 die Entzündungsneigung und lässt das Blut dicker werden. Wenn beide im Gleichgewicht sind, kommt es weder zu Entzündungen noch zu anderen Beschwerden. Erst das Überwiegen eines Prostaglandins hat Folgen.

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Protease-Inhibitoren

 Sie sind im Pflanzenreich weit verbreitet und kommen vor allem in Pflanzensamen (Hülsenfrüchte, Getreide) besonders reichlich vor. Sie verhindern die Aktivität körpereigener Proteasen (Enzyme , die Eiweiss verdauen) und fördern dadurch die Synthese eigener Enzyme. Dadurch wirken sie antikanzerogen ( vor allem in Dickdarm, Mundhöhle, Speiseröhre, Lunge und Leber. Daneben haben sie auch einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.

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Pruritus

Juckreiz oder auch Pruritus der Haut kann eine Vielzahl an Ursachen haben. Die wichtigsten sind:

  • Medikamentenallergie

  • Hauterkrankungen

  • Darmparasiten

  • Gallenstauung

  • primäre biläre Zirrhose

  • Hepatitis

  • Maligne Lymphome

  • Niereninsuffizienz

  • Polycythämiea vera rubra

  • Im Alter durch trockene Haut

  • psychisch bedingt

 

Eine Abklärung der Ursache ist auf jeden Fall notwendig.
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Pruritus
Pruritus (Itching) is defined as an unpleasant sensation that evokes the desire or reflex to scratch.
Pseudokrupp

Wird auch subglottische Laryngitis bezeichnet. Es handelt sich um eine Virusinfektion meist mit Parainfluenzaviren, aber auch Influenza-, RS- oder Adenoviren, die zu einer Schwellung der Schleimhaut führt.

Symptome:

  • meist in den Abendstunden oder nachts.
  • teils mit  initialen Infektzeichen, wie Schnupfen, Gliederschmerzen, Fieber(meist nur leicht) und  Krankheitsgefühl
  • Bellender Husten, Stridor, heisere Stimme, Einziehungen, graublasse Hautfarbe, Tachykardie,
    Unruhe, Angst,


Meist sind ältere Säuglinge und Kleinkinder betroffen.
 

Schulmedizinische Therapie:
Keine Racheninspektion (Gefahr eines reflektorischen Herzstillstands)!
Beruhigung, Frischluft, Flüssigkeitszufuhr (oral , wenn nötig parenteral), Sauerstoff-Gabe
Meist werden Medikamente wie Glukokortikoide und Mittel zur Sedierung gegeben
In schweren Fällen evtl. Aufnahme auf Intensivstation, dort häufig Intubation, Tracheotomie
Es besteht eine Hohe Rezidivgefahr

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