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Glossar

Begriff Definition
Teerstuhl
Teerstuhl kommt bei Blutungen im Magen oder oberen Darmtrakt vor, wenn es dort zu starken Blutungen gekommen ist. Bei Blutungen unter 100ml wird das Hämoglobin 8der rote Blutfarbstoff) von den Darmbakterien weitgehend abgebaut und ist deshalb nicht mehr sichtbar. Bei Blutungen im unteren Darmbereich, kann das Hämoglobin nicht mehr abgebaut werden, weshalb der Stuhl in diesem Fall eher mit hell- bis dunkelrotem (abhängig von Lokalisation der Blutung) Blut vermischt ist.

Teerstühle kommen häufig vor bei Magenkarzinomen oder Magengeschwüren und sollten deshalb gründlich abgeklärt werden.
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Teleangiektasien
Mit Teleangiektasien bezeichnet man oberflächliche Erweiterungen von Hautgefässen. Sie kommen häufig im Gesicht vor oder bei chronisch -venöser Insuffizienz an den unteren Waden und Knöcheln vor. Bei Lungen -und Herzerkrankungen findet man sie auch an der Brustwand.
Bei Auftreten im Gesicht muss an eine Rosacea oder auch Sklerodermie gedacht werden.
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Tetanie
Mit Tetanie bezeichnet man eine Übereregbarkeit von Muskeln und Nerven, diezu Störungen in der Senibilität und Motorik führt. Tetanie kann eine Reihe von Ursachen haben. Grundsätzlich unterteilt man in Tetanien , der eine Hypokalzämie zu Grunde liegt und Tetanien, bei denen der Kalziumspiegel normal ist.

Hypokalzämische Form:

  • Unterfunktion der Nebenschilddrüse(Hypoparathyreoidismus)
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Malabsorption
  • Rachitis

Normokalzämische Form:

  • Hyperventilation
  • ideopathische T.
  • Magnesium Mangel
  • Verletzungen des Kopfes
  • Hirntumore

Symptome:

  • Ausprägungen reichen von latent schwach bis sehr schwere Formen der Tetanie
  • latente T.: meist uncharakteristisch; es kommt zu Antriebsstörungen, Sensibilitätsstörungen
  • manifesteT.: tonische Krämpfe der Muskulatur, sehr schmerzhaft, sichtbar  manchmal an Händen als "Pfötchenstellung", Im Gesicht als "Tetaniegesicht" mit gepitzen Lippen, Missempfindungen an Armen, Chvostek Zeichen: bei Beklopfen N. facialis vor der Ohrmuschel kommt es zu Zuckungen  auf dieser Seite. Trousseau Zeichen: bei Aufpumpen der Blutdruckmanschette am Oberarm, kommt es zum Krampf und "Pfötchenstellung" der Hand
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Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
Lateinische Droge Harpagophyti radix
Familie Pedaliaceae/sesamgewächse
Wirkstoffgruppe Glycosid Droge
Vorkommen Europa, Nordafrika
Indikation Arthritis
  Rheuma
  Appetitlosigkeit
Wirkung antiphlogistisch
  analgetisch
  choleretisch
Inhaltsstoffe Harpagosid, Bitterstoffe
Kontraindikation Magen-und Zwölffingerdarmgeschwüre

In der afrikanischen Volksmedizin wird es schon lange bei Erkrankung von Leber, Galle, Niere, Pankreas, und des Magens angewendet.

Botanische Beschreibung: Teufelskralle ist ein bis zu 2 m langes, auf dem Erdboden liegendes Gewächs. Seine Blätter sind fleischig, gelappt und die Blüten sind rotviotlett und werden bis zu 6 cm lang. Von der Pfahlwurzel gehen bis in die Tiefe von 2m weitere Wurzeln an welchen sich knollig Speicherwurzeln bilden. Die Pflanze ist in den Steppengebieten von Süd- und Südwestafrika Zuhause.

Wirkung und Anwendung: Durch seine Schmerz- und Entzündungshemmende Wirkung wird es gerne bei Rheumatischen Erkrankungen angewendet. Es findet jedoch auch Anwendung bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Arthritis und Allergien.

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Thalassämia
Es handelt sich um eine autosomal-dominat vererbte Krankheit mit Auftreten von hämolytischen Anämien. Die Erkrankung kommt häufig bei Bewohnern des Mittelmeerraumes vor. Es gibt eine schwer verlaufende Form und eine milde Form. Bei der schwer verlaufenden Form (Thalassämia major) kommt es zu einer massiven Störung der Globinsynthese der roten Blutkörperchen. Dies kann zu Insuffizienz endokriner Organe führen, wie z.B. Diabetes mellitus. Unbehandelt versterben viele Patienten an Organsiderosen(Eisenablagerungen) vor allem im Herzen.

Symptome:

  • hämolytische Anämie
  • Hepatosplenomegalie(vergrösserung von Leber und Milz)
  • Wachstumsverzögerung
  • Bürstenschädel

bei leichtem Verlauf:

  • nur geringe hypochrome Anämie
  • geringe Milzvergrösserung
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Thallium

 Umweltbelastende Faktoren: Schwefelsäurefabriken, Zementwerke Gefährdete Körperteile und -funktionen: Haut, Schleimhäute, periphere Nervenbahnen, Zellen, degenerative Veränderungen von Haut, Schleimhaut, periphere Nerven; Verhinderung der Enzymwirkung in den Zellen

Vergiftungserscheinungen: Haarausfall, grauer Star, Nervenschwund, Sehstörungen, Wachstumshemmungen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit

Ernährungsmaßnahmen: Eiweiß über einen längeren Zeitraum (Hefe, Fleisch, Milch), Knoblauch, hohe Flüssigkeitszufuhr

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Thiomersal

Thimerosal (engl. Thiomersal) ist ein organische Verbindung, die 50 Massenprozent Quecksilber enthält und in flüssigen medizinischen Präparaten (Impfstoffen) teilweise verwendet wird, um diese keimfrei zu halten.

Thiomersal ist stark neurotoxisch, d.h. es hat eine toxische Wirkung auf das Nervengewebe. 

Thiomersal wird in Verbindung mit Autismus und anderen neurologischen Erkrankungen gebracht.

siehe hierzu: Quecksilber Nebenwirkungen

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Thrombangitis obliterans
Es handelt sich um eine Entzündung der kleinen und mittleren Arterien und Venen im Bereich der Unterarme und Hände bzw. Unterschenkel und Füsse. Meist sind jungen Männer mit starkem Nikotinkonsum betroffen.

Symptome:

  • Schmerzen und Blauverfärbung in Finger und Zehen
  • Phlebitis migrans
  • Nekrose oder Gangrän der Finger und Zehen

Therapie: Verzicht auf Rauchen!

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Thrombocytopenia
Thrombocytopenia is the presence of relatively few platelets in blood. Generally speaking, in humans, a normal platelet count ranges from 150,000 and 450,000 per mm3.
Thrombopenie

Mit Thrombopenie bezeichnet man eine verminderte zahl der Thrombozytenzahl im Blut, d.h. unter 150000/Kubikmillimeter.

Ursachen können sein:

  • Bildungsstörung im Knochenmark z.B. bei Leukämien, Vitamin 12- Folsäuremangel
  • verkürzte Lebensdauer der Thrombozyten unter 8 Tagen z.B. bei Antikörpern gegen Thrombozyten, verstärkte Blutgerinnung
  • Verteilungsstörung. Bei einer Vergrösserung der Milz konzentrieren sich die Thrombozyten in der Milz.

Symptome sind erst ab sehr niedrigen Werten zu beobachten, d.h. erst bei Zahlen unter 30000/Kubikmillimeter kommt es zu Beschwerden, wie Haut-, Schleimhautblutungen oder lange Blutungszeit nach Verletzungen.

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Thrombophlebitis

 Es handelt sich um eine Entzündung der oberflächlichen Venen durch Thrombenbildung.

Ursachen:

  • durch Immobilisation bei bestehenden Varizen der V. saphena
  • durch Traumen bei bestehenden Varizen der V. spahena
  • Injektionen, Venenkatheter

Symptome:

  • schmerzhaft tastbarer Venenstrang mit Überwärmung und Röte
  • Schwellung nicht vorhanden (im Gegensatz zur tiefen Beinvenentrombose)

Therapie: Viel Bewegung ist absolut notwendig, um Thrombenwachstum zu verhindern. Frische Thrombophlebitis kann eventuell  mit Stichinzision entfernt werden.

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Thrombose

Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Obwohl Thrombosen in allen Gefäßen auftreten können, ist umgangssprachlich meist eine Thrombose in den tiefen Venen (Phlebothrombose) gemeint.

Bei den Thrombosen unterscheidet man verschieden Formen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Arterielle und venöse Thrombosen.

Ursachen:

Arterielle Thrombose:

  • Arteriosklerose

  • Veränderung am Herzen(Herzinfarkt, Endokarditis, Vorhofflimmern), Arteriitis(panartheritis nodosa, Thrombangitis obliterans

  • Östrogene

Venöse Thrombosen:

  • Mangel an Inhibitoren der Blutgerinnung (Antithrombin-Mangel, Mangel an Protein C und S, APC-Resistenz), wird meist durch Störungen in der Leber verursacht

  • Thrombozytosen

  • Polyglobulie

  • Östrogentherapie

  • Zirkulationsstörungen durch Immobilisation; Economy class Syndrom

  • Trauma, Verbrennungen

  • Tumor

Die Bildung hängt von drei wesentlichen Faktoren ab. Diese wurden erstmals von Virchow zusammengefasst. Man nennt sich demnach auch Virchow'sche Trias:

  • Änderung der Blutzusammensetzung

  • Stase/Verlangsamung des Blutflusses

  • Endothelschaden

Bei Thrombosen besteht immer die Gefahr, dass sich die Thromben lösen und dann zu einer Embolie führen können. Arterielle Thrombosen entstehen meist im linken Herzen, der Aorta, den Koronararterien, Karotiden, Hirn- oder Beinarterien, venöse Thromben sind betreffen meist Becken- und Beinvenen.

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Thrombosen

Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Obwohl Thrombosen in allen Gefäßen auftreten können, ist umgangssprachlich meist eine Thrombose in den tiefen Venen (Phlebothrombose) gemeint.

Bei den Thrombosen unterscheidet man verschieden Formen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Arterielle und venöse Thrombosen.

Ursachen:

Arterielle Thrombose:

  • Arteriosklerose

  • Veränderung am Herzen(Herzinfarkt, Endokarditis, Vorhofflimmern), Arteriitis(panartheritis nodosa, Thrombangitis obliterans

  • Östrogene

Venöse Thrombosen:

  • Mangel an Inhibitoren der Blutgerinnung (Antithrombin-Mangel, Mangel an Protein C und S, APC-Resistenz), wird meist durch Störungen in der Leber verursacht

  • Thrombozytosen

  • Polyglobulie

  • Östrogentherapie

  • Zirkulationsstörungen durch Immobilisation; Economy class Syndrom

  • Trauma, Verbrennungen

  • Tumor

Die Bildung hängt von drei wesentlichen Faktoren ab. Diese wurden erstmals von Virchow zusammengefasst. Man nennt sich demnach auch Virchow'sche Trias:

  • Änderung der Blutzusammensetzung

  • Stase/Verlangsamung des Blutflusses

  • Endothelschaden

Bei Thrombosen besteht immer die Gefahr, dass sich die Thromben lösen und dann zu einer Embolie führen können. Arterielle Thrombosen entstehen meist im linken Herzen, der Aorta, den Koronararterien, Karotiden, Hirn- oder Beinarterien, venöse Thromben sind betreffen meist Becken- und Beinvenen.

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Thrombozyten

Thrombozyten oder Blutplättchen werden im Knochenmark gebildet und dienen vor allem der Blutgerinnung. Blutplättchen können bestimmte Stoffe freigeben, die die weiteren Stufen der Blutgerinnung einleiten. Thrombozyten leben nur etwa 8-12 Tage und werden dann in der Milz abgebaut. Normalwerte sind 150000-400000/Kubikmillimeter.

Eine Erhöhung der Thrombozyten nennt man Thrombozytose, eine Erniedrigung Thrombopenie

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Thrombozythämie
Es kommt zu einer dauerhaften(im Gegensatz zur Thrombozytose) Erhöhung der Thrombozyten über 1  Mio/Kubikmilimeter. Ursachen sind meist Leukämien sekundär als Begleitsymptom bei anderen Erkrankungen.
Die gebildeten Thrombozyten sind meist nicht funktionstüchtig, weshalb es trotz der hohen Werte zu einer verstärkten Blutungsneigung kommt. Die Patienten haben häufig einer Vergrösserung der Milz.
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