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Glossar

Begriff Definition
AS03

AS03 ist die Kurzbezeichnung für das Adjuvant System 03, eines vom Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline hergestellten Adjuvans, das als Wirkverstärker in Impfstoffen dient.

Eingesetzt wird es im in der Europäischen Union zugelassenen Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix zur Bekämpfung der Pandemie H1N1 2009.

AS03 ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion; in Pandemrix enthält eine Impfdosis von 0,5 ml 10,69 mg Squalen, 11,86 mg DL-α-Tocopherol (Vitamin E) und 4,86 mg des Emulgators Polysorbat 80 in einer Phosphatpufferlösung (Europäische Arzneimittelagentur (EMEA): Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit: Pandemrix (PDF; 132 kB), abgerufen 7. November 2012). Zu Problemen des Impfstoffes siehe unter Pandemrix und Schweinegrippe

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Asbestose

Asbest ,eine Wärmeisolator wurde jahrelang als Dämmmaterial und wegen seiner Unbrennbarkeit auch als in Bremsbelägen usw. eingesetzt.

Die Asbestfasern können ab einer bestimmten Grösse nicht mehr von den Makrophagen phagozytiert werden und führen deshalb zu einer Fibrose der Lunge und später zu Lungenkarzinom oder Pleurakarzinom führen.

Symptome:

  • Atemnot
  • trockener Husten
  • wenig Auswurf
  • Wiederkehrende Bronchitiden
  • bei der Auskultation hört man feinblasige Rasselgeräusche
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Asplenie

Asplenie bezeichnet die Funktionsunfähigkeit der Milz. Dabei wird zwischen dem tatsächlichen Fehlen des Organs Milz = anatomische Asplenie, welche angeboren oder nach operativer Entfernung der Milz gegeben sein kann und der funktionellen Asplenie unterschieden.

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Asthenia
Asthenia (Greek: ασθένεια, lit. lack of strength but also disease) is a medical term denoting a feeling of weakness without actual loss of strength.
Asthenie

Unter Asthenie (vom griechischen asthéneia) versteht man Schwäche oder Kraftlosigkeit. Meist ist sie ein Begleitsymptom bei anderen Erkrankungen, wie Infektionen oder eine Nebenwirkung von Medikamenten.

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Asthma

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Man schätzt , dass etwa 4-5% der Bevölkerung davon betroffen sind. Man unterscheidet grundsätzlich 6 verschiedene Formen:

  1. Allergisches Asthma durch Allergene, Nahrungsmittel,  Insektengifte, Hausstaub usw.
  2. Allergisches Allergisches Asthma durch Medikamente, Impfungen
  3. Infektbedingtes Asthma nach einem Infekt der Luftwege
  4. Gemischförmiges Asthma bei mehreren Auslösern
  5. Schmerzmittelbedingtes Asthma
  6. Anstrengungsbedingtes Asthma
  7. Berufsbedingtes Asthma

 

Symptome: Asthma kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen. Typisch sind Atemnot, Husten und ein meist zäher Auswurf. In schweren Fällen kann es sogar zu einem Status asthmaticus kommen.

Therapie: Asthma wird in der Schulmedizin mit Kortikosteroiden, Beta-2- Sympaticomimetika, Theophyllin und Antiallergika behandelt. Hierbei handelt es sich jedoch um unterdrückende Massnahmen und nicht um eine ursächliche Behandlung. Wichtig ist herauszufinden, warum der Patient asthmatisch reagiert.

Aus naturheilkundlicher Sicht ist Asthma häufig eine Folge unterdrückter Hautausschläge bei Kindern. Dermatitiden werden heute schulmedizinisch leider all zu oft mit unterdrückenden Salben, wie z.B. Kortison behandelt. Damit verschiebt man jedoch das Problem nach innen und der Körper reagiert mit einer schwereren Krankheit.

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Astralagus

Astralagus ist eine traditionelle chinesische Heilpflanze, deren Wurzel ganz besondere Heilkräfte besitzt.. In China ist die Wurzel bekannt dafür, das Wie Chi, das  Abwehrsystem , wie wir es nennen zu stärken. Es wird dort als Tonic zur Steigerung des Immunsystems angewandt.

Seit einiger Zeit hat Astralagus auch in der westlichen Naturheilkunde Einzug gehalten. Es erhöht die Lebensenergie und kann auch hohen Blutdruck reduzieren, indem es übermäßige Wasseransammlungen ausschwemmt. Zur Zeit wird Astralagus als mögliches Mittel bei AIDS untersucht. In Untersuchungen zeigte sich, daß Astralagus in der Lage sein kann, das Immunsystem bei Krebspatienten wieder zu normalisieren.

Es gibt viele Behandler, die routinemäßig Astralagus bei Chemotherapien und Strahlenbehandlungen einsetzten. In mehreren Studien in China fand man heraus, daß Patienten, die sich einer Chemotherapie unterzogen und gleichzeitig Astralagus einnahmen, eine doppelt so hohe Überlebensrate haben.

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Atelektase

Bei einer Atelektase handelt es sich um einen nichtbelüfteten Lungenabschnitt, bei dem die Alveolen(Lungenbläschen )zusammengefallen sind. Die Luft wird in diesen Alveolen resorbiert und der betroffenen Lungenabschnitt zieht sich zusammen.

Ursachen der akuten oder chronischen Atelektase können sein:

  • Bronchialtumore
  • Fremdkörper
  • Zähe Sekrete
  • selten durch Pleuraerguss, Pneumothorax oder Emphysemblasen


Symptome:

  • akute Atelektase: Schmerzen, Atemnot, Zyanose, Tachykardie, Schock
  • chronische Atelektase: oft keine Beschwerden oder in abgeschwächter Form
     
Diagnose: über dem Lungenabschnitt kommt es zu einer Dämpfung (Pneumothorax hat thympanischen Klopfschall)und das Atemgeräusch ist abgeschwächt. Ferner ist die Atemexcursion abgeschwächt.

Therapie: kausal
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Ätiologie

Der Begriff Ätiologie bezeichnet in der Medizin die Lehre von den Ursachen der Krankheiten bzw. die Gesamtheit der Faktoren, die zu einer Krankheit geführt haben.

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attenuated
Attenuation in virology is reducing the virulence of a virus, whilst keeping it viable (or 'live'), for the purpose of creating a vaccine.Viruses may be attenuated via passage of the virus through a foreign host, such as tissue culture, embryonated eggs or live animals.
attenuiert

Unter dem Begriff attenuiert versteht man abgeschwächte (attenuierte) Viren oder Bakterien, die sich noch vermehren und eine Immunantwort auslösen können , in der Regel jedoch keine Erkrankung mehr.

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Augentrost
Lateinisch Euphrasiae herba
Familie Scrophulariaceae
Wirkstoffgruppe Glycosid-Droge
Vorkommen Europa
Indikation Husten, Heiserkeit
  äusserlich bei Augenentzündungen
Wirkung antiphlogistisch
  expectorierend
  adstringierend
Inhaltsstoffe Glycoside: Aucubin, Flavonoide, Gerbstoffe
Kontraindikation keine bekannt

Der Augentrost wächst auf trockenen Wiesen und Ufern und ist schon lange in der Augenheilkunde als wirksames Mittel bekannt. Er enthält Gerbstoffe, ätherische Öle, Bitterstoffe und Rhinanthin, weshalb man es nicht zu häufig innerlich anwenden sollte.

Die äusserliche Anwendung ist jedoch eine sehr gute Möglichkeit bei Bindehautentzündungen, eine rasche Besserung zu erzielen. Dazu stellt man eine stark verdünnte Abkochung her, tränkt damit ein Baumwoll-oder Leintuch und legt dies auf das Auge bis es trocken ist.( Am besten befestigt man es mit einer Binde)

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Autogene Training
Das Autogene Training wurde von J.H. Schulz aus der Hypnose entwickelt und dient vor allem der Selbstentspannung mit Hilfe von Autosuggestivformeln. Dabei werden normalerweise physiologisch selbstständig ablaufende Vorgänge durch Konzentration beeinflusst. Man kann durch die Formeln z.B. Einfluss auf die Wärmeregulation, Herztätigkeit, Atmung und das Empfinden von Schwere nehmen.

Hilfreich ist das Autogene Training besonders bei psychophysiologischen Erkrankungen, bei Rheuma, Asthma, Schlafstörungen, Nachbehandlung eines Herzinfarktes, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Sexualstörungen , Depressionen und zur Schmerzbehandlung
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Autogenes Treaining
Das Autogene Training wurde von J.H. Schulz aus der Hypnose entwickelt und dient vor allem der Selbstentspannung mit Hilfe von Autosuggestivformeln. Dabei werden normalerweise physiologisch selbstständig ablaufende Vorgänge durch Konzentration beeinflusst. Man kann durch die Formeln z.B. Einfluss auf die Wärmeregulation, Herztätigkeit, Atmung und das Empfinden von Schwere nehmen.

Hilfreich ist das Autogene Training besonders bei psychophysiologischen Erkrankungen, bei Rheuma, Asthma, Schlafstörungen, Nachbehandlung eines Herzinfarktes, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Sexualstörungen , Depressionen und zur Schmerzbehandlung
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Autoimmunkrankheiten
Autoimmunkrankheiten sind Krankheiten, bei denen das eigene Immunsystem gegen körpereigenes Gewebe vorgeht. man unterscheidet hier zwei verschiedene Formen:
  1. eine organspezifische Autoimmunerkrankung, bei dem das Gewebe nur eines Organs angegriffen wird. Dies betrifft vor allem die Schilddrüse, den Magen, die Bauchspeicheldrüse(Diabetes mellitus I) und die Nebenniere)
  2. eine nichtorganspezifische Autoimmunerkrankung, bei der verschiedene Körpergewebe angegriffen werden und sogenannte Immunkomplexe (Verbindung aus Antigenen und Antikörpern) sich in unterschiedlichen Regionen des Körpers ablagern können, die z.B. zu Entzündungen führen(z.B. rheumatoide Arthritis)
     

Es gibt auch Mischformen bzw. Übergangsformen, die manchmal nicht von den beiden ersten zu trennen sind.

Die Naturheilkunde bedient sich bei der Behandlung verschiedener Verfahren. Vielversprechend ist die Enzymtherapie (besonders zur Auflösung von Immunkomplexen), Behandlung mit Thymusextrakt zur Steigerung und Stabilisierung des Immunsystems. Auch Zelltherapien mit Frischzellen können manchmal eingesetzt werden. Als individuelle Behandlung ist vor allem die Homöopathie hilfreich, da sie die Fehlfunktion des Körpers von innen heraus behebt.

Autoimmunkrankheiten werden manchmal auch durch Impfungen ausgelöst. Mehr Infos dazu erfahren Sie unter www.impfschaden.info
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