Glossar
| Begriff | Definition |
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| Wickel | Wickel, Auflagen, Kompressen werden schon seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde als effektives Mittel bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Man unterscheidet grundsätzlich kalte und warme Wickel:
Kalter Halswickel: Kalter Brustwickel: Kalte Wadenwickel: Warmer Brustwickel: Warmer Bauchwickel:
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| Willebrand-Jürgens Faktor |
Der Willebrand-Jürgens Faktor ist en Blutgerinnungsfaktor. Er beschleunigt die Anheftung der Thrombozyten am Gefässendothel, wenn es zu Verletzungen des Endothels kam.
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| Wilms Tumor |
Beim Wilms Tumor handelt es sich um malignen Tumor der Niere, der gehäuft bei Kindern zwischen dem 3 und 5 Lebensjahr auftritt.
Symptome:
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| Xanthelasma | Unter Xanthelasma versteht man eine Cholesterinablagerung in Form von hellgelben Platten um die Augen herum. Xanthelasmen bilden sich in aller Regel bei Fettstoffwechselstörungen, wie einer Hyperlipoproteinämie aus, können im Alter aber auch unabhängig davon auftreten.
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| Xanthom | Beim Xanthom handelt es sich wie bei den Xanthelasmen um Lipideinlagerungen in der Haut. Im Gegensatz zu den Xanthelasmen kommen diese nicht an den Augen vor, sondern kommen je nach Form an verschieden Körperteilen vor. Man unterscheidet die Lipidablagerungen bedingt durch erhöhten Triglyceridwert und solche durch einen erhöhten Cholesterinwert. Bei ersteren kann es auch zu entzündlichen Reaktionen der Haut kommen. Es werden folgende Formen unterschieden:
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| Yams (Dioscorea) | Die Pflanze enthält als eine der wenigen Pflanze der Erde natürliche Steroide, d.h. Vorstufen von Hormonen, die im Körper zu Östrogen, Progesteron oder Testosteron umgewandelt werden können. Bis in die 40er Jahre dachte man, daß Pflanzen keine hormonähnlichen Substanzen enthalten würden. Die Pflanze kann sehr gut bei Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden.
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| Yersiniose | Es handelt sich bei der Yersiniose um eine Durchfallerkrankung, ausgelöst durch Yersinia enterocolitica. Der Erreger kommt weltweit vor und wird über Tiere und tierische lebensmittel übertragen. Symptome:
Therapie: Auf genügend Wasser und Elektrolytzufuhr achten, um Exsikkose zu verhindern.
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| Zellmarker | Mit Zellmarkern bezeichnet man bestimmte Oberflächenstrukturen von Zellen, die eine antigene Eigenschaft besitzen. Z.B. membranständige Immunglobuline, Rezeptoren, bestimmte Glycoproteine auf Lymphozyten.
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| Zellulitis | Bei der Zellulitis handelt es sich um eine Degeneration von elastischen und kollagenen Fasern des Bindegewebes in der Unterhaut(Subcutis). Prädilektionsstelle ist der Oberschenkel und Glutealbereich. Typische Anzeichen einer Zellulitis ist die sogeannate Orangenhaut. Hierbei handelt es sich um eine trichterförmige Einziehung der Follikel. Das sogenannte Matrazenphänomen ist auch sichtbar. Hier kommt es zu einer netzartigen Einziehung der Hautoberfläche. Zur Vermeidung der Zellulitis ist regelmässiger Sport unabdingbar. Es regt die Hautdurchblutung an und baut überschüssige Fettpolster an Oberschenkeln und Gesäss ab.
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| Zerebralparese, infantile | Bei der infantilen Zerebralparese handelt es sich um Bewegungsstörungen im frühen Kindesalter. Ursachen:intrauterine, perinatale oder im Neugeborenen-Alter erlittene Hirnschädigung.Betroffen sind bis zu 0,3% aller Kinder. Symptome: Spastik, Rigidität, Athetose u. Ataxie. Daneben Kombinationen mit Sprach-, Seh- u./od. Hör- u. vegetativen Störungen, Epilepsie, Verhaltensanomalien, sowie Intelligenzminderungen möglich. Neurologische Symptome können über Jahre unverändert bleiben. Therapie: individuelle Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage, orthopädische Versorgung, evtl. Sprachbehandlung, Gesichtsfeldtraining bei zentral bedingten Sehstörungen, Beschäftigungs- u. Spieltherapie.- Die Therapiemaßnahmen lindern bleibende Lähmungen, verhindern sie aber nicht.
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| Zervixdysplasien | Bei der Betrachtung des feingeweblichen Aufbaues eines Organes, versteht man unter dem Begriff Dysplasie eine Abweichung der Gewebestruktur vom normalen Bild, im Falle der Zervixdyplasie eine Veränderung der Gewebestruktur des Gebärmutterhalses. Treten Dysplasien gehäuft im mikroskopischen Untersuchungsbefund (der histologischen Untersuchung) auf, so können diese Krebsvorstufen sein. Mittelgradige und schwere Dysplasien werden als Präkanzerosen eingestuft (Vorstufen eines malignen Tumors). Man unterscheidet bei den Dysplasien mehrere Stufen: CIN 1 bezeichnet dabei geringgradig dysplastische Veränderungen. Bei CIN 2 handelt es sich um eine mittelgradige Zervixläsion, CIN 3 repräsentiert sowohl hochgradige Läsionen als auch CIS (carcinoma in situ, den unmittelbaren Vorläufer des invasiven Plattenepithelkarzinoms
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| Zervixkarzinom | Beim Zervixkarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor des Gebärmutterhalses. Symptome:
Die Metastasierung erfolgt relativ frühzeitig. Es besteht dann die Gefahr einer Niereninsuffizienz und Urämie, an der die meisten Patientinnen sterben. Diagnose: Früherkennung durch Krebsvorsorge, gegebenenfalls Konisation oder Kürettage |
| Zink | Zink wird von mehr als 300 Enzymen benötigt. Viele Zinkenzyme sind für den Stoffwechsel von Alkohol und den Fettsäuren zuständig. Beeinflusste Körperfunktionen: Wundheilung, Protein- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel, Prostata- Funktion, Wachstum und Entwicklung der Fortpflanzungsorgane, Wachstum und Reife der Geschlechtsorgane, Vitamin B1, und Phosphor-Stoffwechsel, Körperwuchs, Vitamin-A-Stoffwechsel Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): verzögerte Geschlechtsreife, Müdigkeit, Verlust des Geschmackssinnes, schlechter Appetit, verzögerte Wundheilung, Wachstumsstörung, Wachstum, Sterilität Senkung der Zink-Konzentrationen im Körper durch: Calcium (hohe Einnahme), Phosphormangel, Phytinsäure (Getreidekleie, ölhaltige Samen), Ballaststoffe, Dickungsmittel (Suppen, Speiseeis, Pudding), orale Verhütungsmittel, hohen Alkoholkonsum, Hauterkrankungen, Diabetes, Entwicklungsstörungen, starke Gewichtsabnahme, Flüssigkeitsverlust Erhöhung der Zink-Konzentrationen im Körper durch: geringe Einnahme kupferreicher Nahrung, übermäßige Zufuhr von Zink mit der Nahrung, Kosmetika (Haarshampoos, Sprays), Umwelteinflüsse (Aufnahme über die Haut) Zinkreiche Nahrungsmittel: Bierhefe, Meeresfrüchte, Sojabohnen, Spinat, Sonnenblumenkerne, Champignons, Milch, Eier, Karotten, Fleisch, Leber, Fische Aufnahmefördernde Nahrungsbestandteile: Vitamin A (hohe Einnahmen), Calcium, Kupfer, Phosphor, Aminosäuren (Histitin und Glutaminsäure), Citronensäure Ergänzende Zufuhr zu erwägen bei: Alkoholismus, Arteriosklerose, Kahlheit, Diabetes, Leberentzündung, erhöhtem Cholesterin (entfernt Zink-Vorräte), Unfruchtbarkeit, vermindertem Körperwuchs, gestörter Prostatafunktion und zur Verbesserung der innerlichen und äußerlichen Wundheilung
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| Zinkmangeldermatitis | Es handelt sich um eine Hauterkrankung, bei der es zu nässenden Entzündungen durch Zinkmangel kommt. Ursache des Zinkmangels kann in einer verminderten Aufnahme aus dem Darm liegen(z.B. bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) oder es wurde zu wenig Zink zugeführt. Symptome:
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| Zinn | Beeinflußte Körperfunktionen: Wachstumsförderung, Katalysator für Reduktion/Oxidation, Säureproduktion im Magen Mögliche Mangelerscheinungen (Symptome): in Untersuchung Senkung der Zinn-Konzentrationen im Körper durch: Unbekannt Erhöhung der Zinn-Konzentrationen im Körper durch: Nahrungsmittel (Konserven), Umwelteinflüsse Zinnreiche Nahrungsmittel: Konserven, Gemüse, Obst
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