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| Lateinisch | Anicae montana |
| Familie | Asteraceae/Korbblütler |
| Wirkstoffgruppe | Flavonoid-Droge |
| Vorkommen | heimisch im subalpinen und alpinen Europa |
| Indikation | Durchblutungsstörungen |
| | Hämrrhoiden |
| | Rachen und Kehlkopferkrankungen |
| | degenerative Gefässerkrankungen |
| | Arteriossklerose |
| | chron. Pharyngitis |
| | äusserlich bei Blutergüssen, Verstauchungen, schlecht heilenden Wunden |
| Wirkung | anregend |
| | gefässstärkend |
| | durchblutungsfördernd |
| | entzündungswidrig |
| | wundheilend |
| | wundantiseptisch |
| Inhaltsstoffe | ätherisches Öl, Cholin |
| Kontraindikation | keine bekannt, innerliche Anwendung nicht empfohlen |
Arnika kommt bei uns vor allem in bergigen Regionen vor. Sie wächst dort bis auf ca. 3000 Meter Höhe und man findet sie meist an Windbruchstellen oder anderen "Verletzungsorten" der natürlichen Oberfläche.
Und Arnika gilt ja auch als das Verletzungsmittel schlechthin. In der Homöopathie wird es meist bei Verletzungen, Verstauchungen,Verrenkungen gegeben. Es verhindert die Bildung grosser Hämatome(Blutergüsse) bzw. lässt diese schneller abheilen.
Zur äusseren Anwendung eignet sich vor allem die Arnikatinktur. Diese lässt auch sehr gut selbst herstellen. Man nimmt dazu frisch gesammelte Arnikablüten und gibt diese in ein mit 30-40%igem Alkohol gefülltes Glas und lässt dieses eine Woche an der Sonne ziehen. Die Tinktur wird dann durch ein Sieb gefiltert und in einer verschlossenen Flasche aufbewahrt. Diese Tinktur sollte jedoch nur bei verschlossenen Wunden angewandt werden, zur Wunddesinfektion nimmt man besser Calendulatinktur, die man genauso zubereitet.