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Lateinisch | Cynareae scolymos |
| Familie | Asteraceae/ Korbblütler |
| Wirkstoffgruppe | Bitterstoff-Droge |
| Vorkommen | Südeuropa, Mittelmeerländer |
| Indikation | dyspeptische Beschwerden |
| | Leber/Gallenerkrankungen |
| Wirkung | choleretisch |
| | cholagog |
| Inhaltsstoffe | Bitterstoffe, Flavonoide, Cynarin |
| Kontraindikation | keine bekannt |
Der lateinische Name kynara war in der Antike der gebräuchliche name für alle stacheligen Pflanzen.Die Pflanze ist eine kräftige, bis 2 Meter hohe distelähnliche Pflanze mit grossen, an der Unterseite behaarten Blättern. Die neuen Sorten haben meist keine Stacheln mehr. Sie tragen grosse Blütenköpfe mit violetten Röhrenblüten. Ursprünglich aus Äthiopien kommend, ist die Artischoke heute in ganz Süd und Südwesteuropa verbreitet.
Geschichte: Schon im 4 Jhr. V. Chr. galt die Artischocke als bekanntes Nahrungsund Heilmittel. Die Römer aßen sie gerne zu ihren Trinkgelagen, um die Folgen des Alkoholes auf die Leber zu mindern.