HCG
Glossaries
| Term | Definition |
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| HCG | Das humane Choriongonadotropin (HCG) ist ein Glykoprotein, das vom Synzytiotrophoblasten gebildet wird. Die Konzentration steigt in den ersten Wochen der Schwangerschaft steil an und errreicht in der 10. - 12. Woche ihren Maximalwert (100.000 IE/l). Am Ende des 1. Trimenon fällt es wieder ab und beträgt bis zum Ende der Schwangerschaft ca. 20.000 IE/l. Die Bedeutung des HCG liegt im Erhalt der Corpus luteum- Funktion und Anregung der Steroidhormonproduktion. Klinisch bedeutsam ist es zur Feststellung einer Schwangerschaft und zur Überprüfung von deren Intaktheit. Mit immunologischen Methoden (RIA, EIA) kann es bereits 8 Tage nach erfolgter Konzeption im Serum nachgewiesen werden. Im Urin ist ein HCG-Nachweis erst 8 Tage nach ausgebliebener Menstruation möglich. Erhöhte HCG-Werte finden sich bei Blasenmole und Chorionepitheliom, aber auch bei Mehrlingsschwangerschaft. Erniedrigte HCG-Werte können unter anderem Hinweis auf einen drohenden Abort, intrauterinen Fruchttod oder Extrauteringravidität geben.
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