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Glossar

Begriff Definition
Haemagglutinin

Hämagglutinin ist ein Membranprotein des Influenzavirus A. 

Der Name des Hämagglutinin rührt von der Entdeckung her, dass das Influenzavirus in der Lage ist, rote Blutzellen zu verklumpen. Diesen Vorgang nennt man Hämagglutination, den damals noch unbekannten Faktor nannte man Hämagglutinin.

Das HA ist für die Bindung des Influenzavirus an den Rezeptor Neuraminsäure seiner Wirtszelle verantwortlich und vermittelt die Verbindung der Virusmembran mit der Wirtszellmembran, wodurch das Virusgenom in die Wirtszelle gelangen kann.


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Hafer (Avena sativa)
Lateinisch Avena stramentum
Familie Graminaceae/ Grasgewächse
Wirkstoffgruppe Kieselsäure-Droge
Vorkommen Europa
Indikation Nervosität
  nervöse Einschlafstörungen
  Einschlagschwierigkeiten
  Entzugserscheinungen bei Nikotinabstinenz
Wirkung sedierend
  diuretisch
  nervenstärkend
Inhaltsstoffe Kieselsäure, Flavone, Chlorophylderivate
Kontraindikation keine bekannt

Unser gewöhnlicher Hafer weisst eine ganze Menge gesundheitlicher Vorteile auf, die es zu einem aussergewöhnlichen Nahrungsmittel machen.

Bekannt ist, dass Hafer einen positiven Einfluss auf unseren Cholesterinspiegel hat. Vor allem die Ballaststoffe im Hafer können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. In der Zeitschrift Nature berichtete einmal von einem Experiment, in dem untersucht wurde, wie Raucher auf die Einnahme von Haferextrakt reagierten, wenn sie versuchten, sich das Rauchen abzugewöhnen. Das Ergebnis war, dass die Probanten, die das Haferextrakt einnahmen ein weitaus geringere Rückfallquote aufwiesen, als diejenigen die nur das Placebo einnahmen. Ein vielleicht vielversprechender Ansatz für die Zukunft.

Bekannt ist auch die aphrodisierende Wirkung des Hafers. Dies zeigt sich auch  in einem bekannten deutschen Sprichwort : "Dich hat wohl der Hafer  gestochen".

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Hagebutte (Rosa canina)

Lateinisch Cynosbati fructus cum semine
Familie Rosaceae/Rosengewächse
Wirkstoffgruppe Fruchtsäuren
Vorkommen Europa, Asien, Africa, Amerika
Indikation Vitamin C Mangel
  Grippe
Wirkung leicht diuretisch
  leicht abführend
Inhaltsstoffe Vitamin C, Karotin, Flavonoide, Pektine  Vitamin B1 , B2, B3, Gerbstoffe,
  in den Samen noch Vitamin E und fettes Öl
Kontraindikation keine bekannt
 

Die Hunds-oder Heckenrose findet man heute gerne als Hecke. Ihre roten Früchte enthalten auf der Innenseite Haare, die einen Juckreiz auslösen können.. Die Sträucher werden bis 5 Meter hoch. Geschichte: Im Mittelalter wurde die Hagebutte bei Magen-Darmbeschwerden eingesetzt und war auch sehr hilfreich bei Leberbeschwerden. Nach der Signaturenlehre wurden die Kerne auch bei Steinleiden eingesetzt

Inhaltsstoffe: Die Hagebutte enthält sehr viel Fruchtsäuren, deren bekanntester Vertreter wohl die Ascorbinsäure ist. Daneben auch Gerbstoffe, Flavonoide, Pektine und Carotinoide(durch seine rote Farbe)

Wirkung und Anwendung: Der hohe Vitamin C Gehalt ist nützlich bei VitaminC Mangelerscheinungen, es unterstützt die Abwehr, indem es die Makrophagenaktivität(Aktivität der weißen Blutkörperchen) erhöht.

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Hagelkorn

Bei einer Entzündung und Verstopfung der Meibom-Drüsen kommt es zum sogenannten Hagelkorn. Es bildet sich eine Zyste, die schmerzlos ist. Im Gegensatz zum Gerstenkorn sitzt das hagelkorn an der Innenseite des Augenlides. Es platzt in der Regel nicht von alleine auf und muss deshalb chirugisch entfernt werden.

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Hämagglutinin
Hämagglutinin ist ein Membranprotein des Influenzavirus A. Der Name des Hämagglutinin rührt von der Entdeckung her, dass das Influenzavirus in der Lage ist, rote Blutzellen zu verklumpen. Diesen Vorgang nennt man Hämagglutination, den damals noch unbekannten Faktor nannte man Hämagglutinin. Das HA ist für die Bindung des Influenzavirus an den Rezeptor Neuraminsäure seiner Wirtszelle verantwortlich und vermittelt die Verbindung der Virusmembran mit der Wirtszellmembran, wodurch das Virusgenom in die Wirtszelle gelangen kann.
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Hamamelis (Hamamelis virginiana)
Lateinisch Hamamelidis folium
Familie Hamamelidaceae/Zaubernussgewächse
Wirkstoffgruppe Gerbstoff-Droge
Vorkommen Ostküste Nordamerika
Indikation Krampfadern
  Hämorrhoiden
  Hautverletzungen
Wirkung adstringierend
  entzündungshemmend
  lokal hämostypisch
Inhaltsstoffe Gerbstoffe, Flavonoide
Kontraindikation keine bekannt
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Hämatokrit

Hämatokrit (Abkürzung: Hct, Hkt oder Hk), bezeichnet den Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes und ist ein Maß für die Zähflüssigkeit des Blutes (Viskosität).

Der Hämatokritwert gibt Aufschluss über den Erythrozytengehalt des Blutes und den Wasserhaushalt des Patienten.

Ein hoher Hämatokrit-Wert spricht für einen hohen Erythrozyten-Anteil (Polyglobulie) oder einen Mangel an Flüssigkeit.

Niedrige Hämatokrit-Werte sprechen für eine Überwässerung des Patienten (beispielsweise nach Ersatz von Blutverlusten durch reine Flüssigkeiten) oder einen Verlust/verminderte Bildung von Erythrozyten.

Normale Werte liegen bei Männern zwischen 40 und 53 Prozent und bei Frauen zwischen 36 und 48 Prozent.

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Hämoglobin

Als Hämoglobin (Hb) bezeichnet man den eisenhaltigen roten Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) der Wirbeltiere. Es ermöglicht den Sauerstoff-Transport im Körper. Hämoglobin besteht aus dem eisenbindenden Häm als und einem Globulin.

Als Normalbereich wird der Bereich bezeichnet in dem die Werte von 96% aller gesunden Menschen liegen.

Hämoglobin bei Menschen

g/dl
(alte Einheit)
mmol/l
(SI-Einheit)
Männer 14–18 8,7–11,2
Frauen 12–16 7,5–9,9

 

 

 

 

 

  • ein erhöhter Hämoglobin-Wert bedeutet meistens auch eine erhöhte Erythrozyten-Anzahl und kann z. B. bei Aufenthalt in großen Höhen (Sauerstoffmangel) oder durch Flüssigkeitsverlust auftreten (Polyglobulie).
  • ein verringerter Hämoglobin-Wert wird als Anämie bezeichnet.
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Hämophilie A

Hämophilie A ist eine mit einer Häufigkeit von 1:10.000 recht häufige x-chromosomal vererbte Koagulopathie mit einem Faktor VIII-Mangel. Da nur das x-Chromosom betroffen ist, sind die Erkrankten nur Jungen.

Symptome:
Je nach Höhe der Restaktivität treten bereits im Säuglingsalter erste Symptome auf.

  • Blutungen nach Impfungen,

  • auffallend starke Hämatome und schwere Gelenks- oder Muskeleinblutungen 

Nachblutungen bei Schnittverletzungen sind selten, da die primäre Blutstillung intakt ist.

Diagnose:
verlängerte aPTT, normaler Quick-Wert und  normale Thrombinzeit,  erniedrigten Faktor VIII:C

Differenzialdiagnose:
Differentialdiagnostisch kommen bei gleicher pathologischer Gerinnungstestkonstellation der Faktor IX-Mangel, ein von Willebrand-Jürgens-Syndrom und der Faktor XI-Mangel in Frage.

Therapie:
Patienten erhaltenFaktor VIII-Konzentrate bei manifesten Blutungen oder vor bzw. nach Operationen. Bei sehr schweren Formen ist eine prophylaktische Dauertherapie indiziert.

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Hämorrhoidenmittel

Gegen Hämorrhoiden wirkende Heilpflanzen:

Hamamelis virginiana (Virginische Zaubernuss)
Melilotus officinalis (Gebräuchlicher Honigklee)
Ruscus aculeatus (Mäusedorn)

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Hantavirus-Infektion

Das Hantavirus wird von Mäusen oder Ratten übertragen. Eine Ansteckung erfolgt über die Inhalation infektiöser Ausscheidungen, wobei besonders Land und Waldarbeiter, Jäger und Soldaten gefährdet sind.

Die Infektion führt zu einem hämorrhagischem Fieber mit Beteiligung der Nieren.

Die Erkrankung verläuft nach einer Inkubationszeit von 2.3 Wochen meistens in 3 Phasen:

Symptome:
1. Fieber, Schüttelfrost mit Kopfschmerzen, Muskelschmerzen
2. Schmerzen im Rücken und Abdomen mit Übelkeit und Erbrechen und Durchfall
3. Interstitielle Nephritis mit starker Proteinurie, Oligurie

Es besteht die Gefahr eines Nierenversagens.
Bei einem neuen Virusstamm aus den USA , de seit 1993 beobachtet wird , kann es ferner zu Lungenversagen und hoher Letalität kommen
 

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Harnwegsinfektion

Harnwegsinfektionen sind eine recht häufige Erkrankung, die meist Frauen betrifft, da diese eine wesentlich kürzere Harnröhre als Männer haben und so Keime schneller in die Blase eindringen können.

Prädisponierende Faktoren:

  • Harnabflussstörungen durch anatomische Anomalien, Obstruktionen (Steine, Tumore, Stricturen), Blasenfunktionsstörungen, Vesiko-retero-renaler Reflux
  • Schmerzmittelabusus
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht, Hyperkalzämie, Hypokalzämie
  • Abwehrschwäche
  • Schwangerschaft
  • Untersuchungen der Harnblase durch Katheter
  • äussere Faktoren wir Unterkühlung, sexuelle Aktivität

Die nachgewiesenen Erreger sind meist: E. coli, Klebsiella, Proteus, Enterokokken, Pseudomonas, Staphylokokken

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Hauhechel (Ononis spinosa)

 
Lateinisch Ononnidis radix
Familie Fabaceae/Schmetterlingsblütler
Wirkstoffgruppe Ätherische Öldroge
Vorkommen Europa, Westasien, Nordafrica
Indikation mildes Diuretikum
  Ödeme
  Gicht und Rheuma(Volksmedizin)
Wirkung diuretisch
Inhaltsstoffe Isoflavone, ätherische Öle
Kontraindikation keine bekannt
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HCG

Das humane Choriongonadotropin (HCG) ist ein Glykoprotein, das vom Synzytiotrophoblasten gebildet wird. Die Konzentration steigt in den ersten Wochen der Schwangerschaft steil an und errreicht in der 10. - 12. Woche ihren Maximalwert (100.000 IE/l). Am Ende des 1. Trimenon fällt es wieder ab und beträgt bis zum Ende der Schwangerschaft ca. 20.000 IE/l. Die Bedeutung des HCG liegt im Erhalt der Corpus luteum- Funktion und Anregung der Steroidhormonproduktion. Klinisch bedeutsam ist es zur Feststellung einer Schwangerschaft und zur Überprüfung von deren Intaktheit. Mit immunologischen Methoden (RIA, EIA) kann es bereits 8 Tage nach erfolgter Konzeption im Serum nachgewiesen werden. Im Urin ist ein HCG-Nachweis erst 8 Tage nach ausgebliebener Menstruation möglich. Erhöhte HCG-Werte finden sich bei Blasenmole und Chorionepitheliom, aber auch bei Mehrlingsschwangerschaft. Erniedrigte HCG-Werte können unter anderem Hinweis auf einen drohenden Abort, intrauterinen Fruchttod oder Extrauteringravidität geben.

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HDC
Abk. f. human diploid cells
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