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Glossar

Begriff Definition
Heidelbeere (Vaccininum myrtillus)

 

Lateinisch Myrtilli fructus oder folium
Familie Ericaceae/Heidekrautgewächse
Wirkstoffgruppe Gerbstoff-Droge
Vorkommen Europa, Westasien
Indikation Durchfall
  Rachen und Kehlkopferkrankungen
  chronische Dyspepsie
  Diabetes
Wirkung antidiarrhoisch
  antiseptisch
  spasmolytisch
  Muzilaginosum
  antidiabetisch
Inhaltsstoffe Gerbstoff, Schleim, Provitamin A, Vitamin B, Vitamin C, Arbutin, Hydrochinon
Kontraindikation keine bekannt

Die mit Volksnamen auch Blaubeere, Schwarzbeere oder Griffelbeere u.ä. genannte Heidelbeere gehört zur Familie der Heidekrautgewächse Ericaceae. Der bis zu 50 cm hohe Halbstrauch wächst bevorzugt in Torfmooren, schattigen Wäldern und Heiden. Verwendet werden v.a. die Blüten, nachdem sie im Sommer zu blauschwarzen Beeren reifen und die Blätter.

Inhaltsstoffe der Früchte sind: Gerbstoff, Obstsäure, Myrtillin, Farbstoff, Zucker, Inosit, Pektin und Vitamine. Dem blauen Farbstoff der Beeren sprechen Wissenschaftler eine bakterienhemmende Wirkung zu, ähnlich dem roten Farbstoff des Rotweins, der roten Beete oder des Blutwurz. Die Blätter enthalten Gerbstoffe, Arbutin, Hydrochinon, Vitamin C, sowie ein hoher Gehalt an Chrom und Mangan.

In der Medizin finden die Früchte vor allem als Durchfallmittel Verwendung. Gerade Kinder und Kleinkinder sprechen bei Durchfall mit Gährungserscheinunen schnell auf dieses Mittel an. Die Beeren können getrocknet gegessen werden oder als Abkochung getrunken werden. Aber auch die Blätter finden ihren heilenden Einsatz als Unterstützung bei Zuckerkrankheit diabetes mellitus, da ihnen eine blutzuckersenkende Wirkung zugeschrieben wird. Durch den hohen Gerbstoffanteil wird die Heidelbeere auch bei Entzündungen von Mund- und Rachenschleimhaut sowie der Haut z.B. bei Schuppenflechte o.ä. äußerlich angewendet. Vorsicht: frische Früchte können Durchfall provozieren. Bei längerer Anwendung von Heidelbeerblätter-Zubereitungen kann es zu Hydrochinonvergiftung kommen.

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Heilfasten

Heilfasten ist eine wunderbare Möglichkeit, den Körper von angesammelten Schlacken zu befreien und ihn damit widerstandsfähiger zu machen. Aber auch bei vielen Krankheiten hat sich das Heilfasten bewährt:

  • Stoffwechselkrankheiten
  • Übergewicht
  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Rheuma
  • Magen-Darmstörungen
  • Galle und Leberbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Nierenbeschwerden
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Venenentzündungen

Viele Menschen glauben, fasten sei mit Hungern gleichzusetzen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Während man beim Hungern Schmerzen empfindet, stellt sich bei Heilfasten ein Gefühl der Leichtigkeit ein. Das Hungergefühl verschwindet in der Regel nach spätestens drei Tagen und man hat eine überraschende Lesitungsfähigkeit. Bekannt sind ja sogenannte Fastenwanderungen, bei den während 2 Wochen täglich viele Kilometer gewandert werden, ohne jedoch feste Nahrung zu sich zu nehmen.

Was passiert beim Heilfasten?

Ohne Nahrungszufuhr ist der Körper auf die eigenen Reserven angewiesen. Der Köper verbraucht in den ersten Tagen zunächst die leicht verfügbaren Glykogenreserven(eine Art Zucker, der in den Muskeln gespeichert wird), sobald diese leer sind werden die Fettreserven angegriffen. Heilfasten zur Gewichtsabnahme bringt deshalb erst ab dem dritten Tag etwas.
Während des Fastens werden alle unbenötigten Stoffe aus dem Körper ausgeschieden. Gifte, die im Fettgewebe gelagert sind, werden freigesetzt, weshalb es manchmal auch zu Ausscheidungsreaktionenkommt(Kopfweh,...). Auch die Blutgefässe werden von ihren Ablagerungen befreit und werden wieder elastisch(gut für Bluthochdruck)

Da der Körper nicht mit der Verdauungsarbeit belastet wird, können andere wichtige Aufgaben, wie z.B. Stärkung des Immunsystems und Beseitigung von Entzündungsherden angegangen werden Auch versteckte Eiterherde haben beim Heilfasten keine Chance.

Achten Sie beim Heilfasten auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr. In dieser Zeit benötigt der Körper besonders viel, damit die freigesetzten Giftstoffe schnell aus dem Körper transportiert werden. Durch die Verdünnung nimmt auch der prozentuale "Schlackengehalt" ab und reduziert so die Belastung der Nieren.

Vorsicht, hier ist Fasten nicht angezeigt:

  • Fiebrige Erkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Starke Altersschwäche
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Hela-Zellen

HeLa-Zellen sind menschliche Epithelzellen eines Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) und die ersten menschlichen Zellen, aus denen eine permanente Zelllinie etabliert wurde.

Der Name stammt von der Patientin( Henrietta Lacks), der im Jahre 1951 einige dieser Zellen von einem Karzinom am Gebärmuttermund entnommen wurden, um sie auf ihre Bösartigkeit zu untersuchen. Die Patientin verstarb 8 Monate später an ihrer Tumorerkrankung. 

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Helmkraut (Scutellaria baicalensis)

Das Baikalhelmkraut kommt, wie der Name schon verrät, aus Russland und hat auch in der chinesischen Medizin einen hohen Stellenwert. Die Form der Blüte, welche einem Helm ähnelt führte zu ihrer Namensgebung. In den USA nennt man die Pflanze auch madweed oder mad-dog weed, (was so viel wie verrücktes Kraut oder verrücktes Hundekraut heißt), da man im 18 Jahrhundert die Pflanze wegen ihres beruhigenden Effektes auch gegen Tollwut einsetzte.

 Man verwendet beim Helmkraut die Wurzel, welche einen 35%igen Gehalt an Flavonoiden hat, welche der Wurzel ihre gelbe Farbe verleihen. In China wird Huang Qin, wie es dort genannt wird, zur "Reinigung der Hitze" , zur "Trocknung der Feuchte" und zur "Entfernung von Toxinen" angewandt. Besonders beliebt ist es bei hohen Fiebern und entzündlichen Erkrankungen. Diese ganzen Eigenschaften lassen darauf schliessen, daß das Helmkraut eine starke COX-2 hemmende Wirkung hat. Hunderte von Studien in den letzen Jahren konnten dies eindeutig belegen. Neben dem Hauptwirkstoff Baikalin enthält die Wurzel noch eine Vielzahl anderer Stoffe, die antioxidative, antivirale, antitumorale und antibakterielle Wirkungen aufweisen.

Die COX-2 hemmende Wirkung beruht auf das Baikalein. Es hemmt den Lipoxygenase Stoffwechsel der Arachidonsäure(siehe frühere Kapitel über COX-2). Neben diesen Wirkungen hat es auch eine milde beruhigende Wirkung auf das Nerven- und Muskelsystem. Man nahm und nimmt es gegen Schlaflosigkeit und zur Linderung von Angstzuständen. Gegen Depressionen fügte man es oft in Nerventonikas hinzu. Auch beim prämenstruellen Syndrom hat es durch die Aufhebung der Muskelkrämpfe eine gute Wirkung. In diesem Rahmen spielt aber vor allem die COX-2 hemmende Wirkung die wichtigste Rolle.

Die oben schon angesprochene Wirkung gegen Tumore konnte in mehreren Studien gezeigt werden. Vor allem Hauttumore konnten hier positiv beeinflußt werden. Eine besonders interessante Wirkung fanden Forscher der Universität Chicago heraus. Sie entdeckten, daß Extrakte von aus Helmkraut in der Lage waren, Zellschäden durch freie Radikale signifikant zu reduzieren. Es handelte sich zwar nur um einen in vitro Versuch, aber man konnte zeigen, daß der Zellschaden bei Zugabe von Helmkrautextrakt um ein Vielfaches geringer war als ohne Extrakt.

Die Antioxidantien des Helmkrautes waren in der Lage aufgrund ihrer molekularen Struktur schnell in die Zellen einzudringen und diese vor den Folgen der Angriffe durch freie Radikale zu schützen. Dies dürfte eine besonders hohe Bedeutung zur Behandlung von Herzinfarktpatienten haben. Denn hier entsteht ja großer Schaden durch den Zerfall vieler Herzzellen, der wiederum viele freie Radikale produziert. Kann man diesen Prozeß aufhalten, ist man in der Lage , das Herz vor weiterem Schaden zu schützen. Baicalin ist auch in der Lage, den Zelltod von Krebszellen zu beschleunigen. Forscher fanden heraus, daß Bauchspeicheldrüsenkrebszellen durch Zugabe von Baicalin abstarben.

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Hepatische Enzephalopathie

Bei der  hepatischen Enzephalopathie handelt es sich eine Gehirnerkrankung, die durch die Leber verursacht wurde. Sie führt im schlimmsten Fall zum tiefen Koma.

Ursache ist eine Leberzirrhose. Die Leber kann bei einer Zirrhose ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und z.B. giftige Stoffe durch Wasserstoff oder Sauerstoffanlagerung entgiften. Stoffe, die für das Zentralnervensystem toxisch sind, sind vor allem Ammoniak, Mercaptan, Phenole, Fettsäuren und Gamma-Aminobuttersäure. In aller Regel ist das Ammoniak die auslösende Substanz . Ammoniak wird beim Abbau von Eiweiss gebildet. Normalerweise wird es zu Harnstoff abgebaut, aer wenn die Leber  nicht mehr funktionstüchtig ist, gelangt das Ammoniak ins Gehirn und verursacht dort Schäden.

Auslösend wirken oft Blutungen im gastrointestinalen Bereich(100ml Blut enthält 20g Eiweiss), eiweissreiches Essen oder fieberhafte Infekte, die zu Eiweissabbau führen.

Symptome:

  • Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme
  • grobschlägiges Händezittern
  • im späteren Stadium: Veränderung der Schriftprobe, Rechenaufgaben können nicht mehr gelöst werden
  • Koma im letzten Stadium
  • zusätzlich Zeichen der Leberzirrhose(siehe dort)

Therapie: zunächst muss die Leberzirrhose behandelt werden, kommt es zum Koma, müssen  zusätzlich die auslösenden Faktoren beseitigt werden. Eiweisszufuhr drosseln, gegebenenfalls Eiweisskarenz für mehrere Tage.

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Herpex simplex

95% aller Erwachsenen tragen den Herpes simplex Virus Typ I in sich. Beim Typ II sind es immerhin noch 30%.
Die Übertragung erfolgt beim Typ I über Tröpfcheninfektion, beim Typ II über sexuellen Verkehr.

Der erste Kontakt mit dem Herpes Virus verläuft bei fast allen Personen ohne Symptomen. Bei Kleinkindern kann es jedoch zu Erscheinungen kommen:

Symptome HSV I:

  • meistens bei Kindern zwischen dem 1-4 Lebensjahr: Fieber, schmerzhafte Bläschen im Mund- Rachenraum , die später ulzerieren (Stomatitis aphtosa)

Symptome HSV II:

  • Infektion im Mutterleib: Neugeborene bekommen Fieber, Gelbsucht, Schwellung von Leber und Milz, Hautblutungen ;
  • Infektion während der Geburt: Krankheitsbild ähnlich  wie bei Infektion im Mutterleib

Symptome bei endogener Reaktivierung:

  • Herpes labialis: Bläschen, die verschorfen und u.U. zu Narben führen
  • Herpes genitalis: Bläschen und Ulzerationen, oft mit leichtem Fieber

Die Herpesviren persistieren beim Menschen in vreschiedenen Nervenganglien und können durch verschieden Auslöser reaktiviert werden:

- Infekte
- Sonnenbestrahlung
- Stress
- Fieber
- hormonelle Veränderungen

Therapie: Die Schulmedizin kennt als Behandlung nur Aciclovir. Dies verändert aber nichts an der Erkrankungshäufigkeit. Der Organismus muss gestärkt werden, dass es gar nicht erst zu einem Auftreten der Bläschen kommt. Die Homöopathie ist hier sehr zu empfehlen, da sie die Lebenskraft des Organismus stärkt und weniger Infektionen damit ausgelöst werden.

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Herzgespann (Leonurus cardiaca)
Lateinisch Leonuris cardiacae herba
Familie Lamiaceae/Lippenblütler
Wirkstoffgruppe Bitterstoff-Droge
Vorkommen Europa, Nordasien
Indikation Anämie
  klimakterische Beschwerden
  nervöse und funktionelle Herzbeschwerden
Wirkung sedativ
  Kreislauffördernd
Inhaltsstoffe Leonurin, Gerbstoffe, Flavonoide
Kontraindikation kine bekannt
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Herzinfarkt

Es handelt sich um eine Verengung der Herzkranzgefässe, meist durch Arteriosklerose bedingt.

Ausgelöst wird der Herzinfarkt oft durch plötzliche Kraftanstrengung oder Stress, nach reichlichem Abendessen und bei der Umstellung von der Nachtruhe auf den Tagesrhythmus.

Symptome:

  • Wie bei der Angina pectoris kommt es zu starken retrosternalen Schmerzen, die jedoch nicht durch Ruhe verschwinden.  Sie können bis in die Finger ausstrahlen(auch in die rechte Hand!)Viele Infarkte verlaufen jedoch auch stumm, d.h. ohne Schmerzen, weswegen sie oft übersehen werden.
  • Schwächegefühl, Schweiss, Übelkeit, Erbrechen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Manchmal Atemnot  und Blutdruckabfall

Therapie bei einem Herzinfarkt ist sofortige Einweisung ins Krankenhaus. Hier wird versucht, das verstopfte herzkranzgefäss möglichst schnell wieder zu öffnen, damit kein grösserer Schaden entstehen kann. Je länger die Stenose andauert, desto grösser ist die Gefahr des Absterbens einzelner Herzbereiche.

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Herzinsuffizienz

Die Ursachen der Herzinsuffizienz sind vielfältig. 90 % der Herzinsuffizienzen sind durch Hypertonie und KHK (Koronare Herzkrankheit) bedingt.
Man unterscheidet die Links und Rechtsherzinsuffizienz.

Symptome der Linksherzinsuffizienz:

  • Atemnot, anfangs bei Belastung später auch in Ruhe und beim Liegen.
  • Asthma cardiale (nächtlicher Husten), der den Patient dazu zwingt aufzustehen und das Fenster zu öffnen
  • Lungenödem
  • Zyanose der Extremitäten (Blauverfärbung)

Symptome der Rechtsherzinsuffizienz:

  • Staung der Venen am Hals
  • Ödeme an Fussrücken, prätibial, zu Beginn nur abends, später auch schon morgens (die Ödeme können sich dann über Nacht nicht mehr abbauen)
  • Stauungsleber, sichtbar eventuell durch Ikterus(Gelbfärbung)
  • Häufig ist auch eine sogenannte Stauungsgastritis mit Appetitlosigkeit, Meteorismus

Bei beiden Insuffizienztypen treten typischerweise auf: nächtliches Wasserlassen, Tachykardie, Herzvergrösserung.

Therapie ist Behandlung des Grundleidens

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Hesperidin

Ein Flavonoid, welches in Zitrusfrüchten und auch Mariendistelsamen vorkommt. Es schützt die Kapillare, hilft bei Lebererkrankungen, stärkt die Zellmembrane und schützt vor ultravioletter Strahlung

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Heublumen
Lateinisch Graminis flos
Familie Poaceae(graminaceae)/Süssgräser
Wirkstoffgruppe Cumaringlycosid-Droge
Vorkommen Europa, Asien
Indikation Rheuma, Gicht, Muskel, Gelenk und Sehnenerkrankungen(äusserlich)
  chronischen Neuralgien
Wirkung kreislauffördernd
  durchblutungsfördernd(lokal)
  schmerzlindernd
  entspannend
Inhaltsstoffe Cumaringlycosid, ätherisches Öl, Zelluloseschleim, Kieselsäure
Kontraindikation keine bekannt

 

Die Anwendung von Heublumen ist schon seit jahrhunderten ein wirksames Mittel zur Ausscheidung von Giftstoffe über die Haut. Er wird vor allem bei bei Rheumatischen Muskel- und Gelenkserkrankungen, Entzündungen der Atemwege, und Verdauungswege eingesetzt.

Anwendung: Man nehme einen Heublumensack(Den Heublumensack kann man sich heute in der Apotheke besorgen) und erhitzt ihn über Wasserdampf für etwa 15-20 min. Anschliessend kühlt man ihn auf etwa 40°C ab und legt ihn auf das betroffene Körperteil. Darüber zwei trockene Tücher legen, damit die Hitze nicht entweicht.

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Hiatushernie

Bei einer Hiatushernie kommt es zu einer Verlagerung der Kardia(Übergang Speiseröhre in Magen) und des Magenfornix(oberer Teil des Magens) durch das Zwerchfell in den Brustraum (Gleithernie). Dies ist die häufigste form der Hiatushernie. In manchen Fällen schiebt sich auch ein anderer Teil des Magens durch den Zwerchfellhiatus in den Brustraum.(sogenannte paraösophageale Gleithernie)

Die Symptome sind bei der Gleithernie oft zu übersehen. Nur etwa 10 % der betroffenen leiden unter der Refluxkrankheit(Sodbrennen, etc.). Bei der paraösophagealen Hernie kann es zu Aufstossen, Druckgefühl in der Herzgegend, besonders nach dem Essen kommen. In manchen Fällen sieht man auch Passagestörungen, Erosionen oder Ulcera am Schnürring und Blutungsneigung. Blut ist im Stuhl über Hämoculttest nachweissbar.

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Hirntumor

Hirntumore lassen sich, wie andere Tumorarten auch, in gutartige und bösartige Tumore unterteilen. Beine Arten sind äusserst problematisch , da durch das Wachstum der Tumore  das Hirngewebe verdrängt wird und Nerven zugrunde gehen.
Ein Hirntumor geht entweder  direkt vom Gehirn , oder von den Meningen (Hirnhäuten), den Gliazellen, der Hypophyse oder vom Knochen aus. Meist handelt es sich jedoch um Metastasen eines anderen Primärtumors im Körper.

Symptome: Die Symptomatik ergibt sich einerseits aus der Drucksteigerung durch die Raumforderung des Tumors, andererseits durch die Zerstörung von Hirngewebe.

  • Plötzliches Erbrechen, oft nach Lageänderung des Kopfes
  • Kopfschmerzen
  • Wesensveränderung
  • Benommenheit, Schläfrigkeit
  • Epileptische Anfälle
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Hirschzunge

Familie: Aspleniaceae
Lateinisch: Phyllitis scolopendrium
Inhaltsstoffe
: Schleimstoffe, Tannin, Vitamin C, Cholin
Medizinische Eigenschaften: auswurffördernd, adstringierend, entzündungshemmend, schleimlösend

Den Namen Hirschzunge hat die Pflanze von ihrer Form der Blätter, die wirklich einer Hirschzunge ähneln. Seit dem Mittelalter wird die Pflanze bei der Behandlung von Wunden eingesetzt. Auch bei Bronchitis wird sie wegen ihrer auswurffördernden, schleimlösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Früher verwendete man sie auch zur Anregung der Milchproduktion.

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Hirsutismus

Es handelt sich um eine abnorme Vermehrung der Behaarung bei Frauen durch vermehrte Produktion von Androgene(männliche Hormone) Es kommt bei den Frauen zu einer männlichen Behaarung an Kinn, Oberlippe, Oberschenkel, Brust und Schambereich.

Neben dem Hirsutismus kann es auch zu einer dunklen stimme, Hervortreten des Kehlkopfes(Adamsapfel), männlichen Körperproportionen, Klitorishypertrophie und einem Ausbleiben der Menstruation kommen. In diesem Fall spricht man dannvon Virilismus.

Ursache  können sein:

  • ideopathisch: bei 90% der Fälle ist die Ursache unbekannt
  • androgenproduzierende Ovarialtumore
  • Cushing-Syndrom
  • Typ II Diabetes
  • Adipositas
  • Hypothyreose
  • Medikamente(Kortison, ACTH, Testosteron, Anabolika, Gestagene)

Therapie: Kausale Therapie, wenn Ursache bekannt. Sonst sollte eine homöopathische Behandlung in Erwägung gezogen werden, da eine Behandlung des ideopathischen Hirsutismus nicht bekannt ist.

 

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