Homöopathische Impfungen


Häufig hört man in der Praxis Patienten, die sagen, sie wollten sich nicht impfen lassen, aber es gäbe doch da homöopathische Impfungen. Was ist damit gemeint? Hierbei werden potenzierte Impfstoffe als Prophylaxe dem Patienten gegeben. Bsp: Patient enthält eine Tetanus Nosode und soll dann angeblich gegen Tetanus geschützt sein
Beleuchten wir diese Praxis einmal genauer. Der Patient erhält den Impfstoff in potenzierter Form. Die Ausgangssubstanz enthält, bleiben wir bei unserem Beispiel, je nach Impfstoff adsorbiertes Tetanus-Toxoid, Aluminiumphosphat, Thiomersal, isotonische Kochsalzlsg., Spuren von Formaldehyd. Eine Mischung also aus Quecksilber, Aluminiumverbindungen, Formaldehyd und Tetanusgift. Und der Patient erhält dieses nun in potenzierter Form.
Was ist die Folge? Der Patient, der ja nicht krank ist, wird, je nach Empfindlichkeit seines Organismusses eine Arzneimittelprüfung durchmachen, da das Mittel ja völlig unhomöopathisch ausgewählt wurde (Patient hat Symptome, die den Symptomen des homöopathischen Mittels ähnlich wären und die Symptome von potenzierten Impfstoffen kennen wir nicht!)
Der Patient wiegt sich in falscher Sicherheit. Ihm wurde gesagt, er sei jetzt „geimpft“ und damit glaubt er, er habe einen wirksamen Schutz gegen das Tetanustoxid aufgebaut.
Eine Impfnososde wird aber nicht zu einer Antikörperbildung im Körper führen. Dies beruht auf anderen Gesetzmässigkeiten.
Die Gabe von Impfnosoden anstelle einer Impfung ist also als grob fahrlässig anzusehen und gehört sicher nicht zur klassischen Homöopathie.

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