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Rotavirus Erkrankung

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Erreger

Rotaviren sind Reoviren. Es können verschiedene (insgesamt 7) Serogruppen unterschieden werden.

Rotaviren werden über fäkal-orale Schmierinfektion aber auch durch Tröpfcheninfektion übertragen. Sie sind weltweit verbreitet. Bis zum Alter von 3 Jahren haben mehr als 90% aller Kinder weltweit mindestens ein Mal eine Rotavirus-Infektion durchgemacht.

Ein Erkrankter scheidet mit einem Gramm Stuhl etwa 100 Milliarden (!!) Rotaviren aus. Bereits vor Einsetzen der klinischen Krankheitssymptome kann der Infizierte Viren in Massen ausscheiden.

Übertragung

Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch Schmierinfektion, wobei als Infektionsdosis zur Übertragung bereits wenige Viren genügen.  Auch eine aerogene Übertragung (z.B. beim Erbrechen) v.a. bei Pflege von Erkrankten, ist möglich. Bei uns erfolgt die Übertragung, v.a. auf Kinder häufig im Krankenhaus.

Krankheitsbild

Die Infektion mit Rotaviren erfolgt meist klassisch fäkal-oral. Kontaminierte Lebensmittel oder in einigen Ländern kontaminiertes Trinkwasser spielen eine Rolle. Eine akute Magen-Darm-Infektion, die durch Rotaviren verursacht wurde, unterscheidet sich nicht wesentlich von den meisten anderen „Magen-Darm“-Infektionen. Die Infektion kann fast unbemerkt verlaufen, nur mit leichtem Durchfall, aber auch als schwere behandlungsbedürftige Erkrankung. Der meist plötzlich einsetzende, wässrige Durchfall wird anfangs oft von leicht erhöhter Temperatur und Erbrechen begleitet. In etwa der Hälfte der Fälle kommen Schnupfen oder Husten hinzu, selten ist das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen (Enzephalitis). Bei schweren Krankheitsverläufen kann der Durchfall zur Exsikkose führen, die ohne Gegenmaßnahmen innerhalb weniger Stunden zum Tod führen kann. Die übliche Erkrankungsdauer kann 6 bis 8 Tage betragen.

Üblicherweise dauert der Durchfall 5 Tage an, begleitet von Erbrechen über 2 Tage hinweg.


In Industrieländern mit ihrer guter Ernährungslage und guten medizinischen Versorgung sind schwere Komplikationen oder gar Todesfälle sehr selten.

Weltweit wird die jährliche Anzahl der Todesfälle durch Rotavirus-Infektionen bei Kindern bis zu einem Alter von 5 Jahren auf 440.000 bis 600.000 (je nach Ausgangsdaten) geschätzt. Besonders betroffen sind Säuglinge in Afrika südlich der Sahara sowie auf dem indischen Subkontinent.

Diagnose

Elektronenmikroskopischer Virusnachweis aus dem Stuhl oder Virusantigennachweis mittels Testkits ebenfalls aus dem Stuhl.

Therapie

Eine spezielle Therapie gegen das Virus ist nicht verfügbar. Antibiotika und Mittel, die die Darmbewegung hemmen, sind nicht sinnvoll. Wichtigste Behandlung ist eine rechtzeitige und ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr. Ist der Flüssigkeitsverlust zu groß, droht die lebensgefährliche Austrocknung. Dann muss die verlorene Flüssigkeit durch Infusionen im Krankenhaus zugeführt werden.

Als Prophylaxemaßnahme dient die Einhaltung allgemeiner Hygienestandards, wobei Desinfektionsmaßnahmen im Normalfall wenig Erfolg haben.

Komplikationen

Hauptgefahr ist, dass es zu schwerer Austrocknung des Erkrankten kommen kann, dies umso leichter, je kleiner das Kind ist.
Selten kommt es zu einer Enzephalitis

Immunität

 

Nach einer Rotaviruserkrankung verfügen die Patienten nur über eine Teilimmunität gegen bestimmte Serotypen des Virus. Das bedeutet, dass Kinder – und Erwachsene - tatsächlich mehrfach an Rotavirus-Infektionen erkranken können. Die Folgeerkrankungen verlaufen in aller Regel leichter wie die Ersterkrankung. Durch den Schutz mütterlicher Antikörper sind schwere Infektionen bei Säuglingen die Ausnahme (Bhan MK, Lew LF, Sazawal S, Das BK et al.: Protection conferred by neonatal rotavirus infection against subsequent rotavirus diarrhea. J Infect Dis 1993, 168(2):282-7).

Die Immunität baut sich mit der Zeit wieder ab.

 

 

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Andreas Bachmair

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