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Tetanus-Impfung und Nebenwirkungen

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Impfstoff

 

Die Tetanus-Impfung (auch Starrkrampfimpfung oder Wundstarrkrampfimpfung) wird heute im Rahmen der Einfach-, Zweifach-Impfung(mit Diphtherie),der Dreifach-Impfung (Diphtherie-Pertussis-Tetanus) oder der 5 bzw. 6 fach Impfung verabreicht. Es handelt sich um entgiftetes Tetanustoxin, das an Aluminiumhydroxid gebunden ist. Je nach Kombination und Hersteller enthält der Impfstoff zusätzlich andere Hilfsstoffe wie Phenoxyäthanol, Formaldehyd, Polysorbate  und andere.

 

Bei Allergien gegen Inhaltsstoffe ist von der Impfung abzusehen.

 

Immunität

 

Das Überstehen der Tetanuserkrankung hinterlässt keine Immunität.  In Deutschland ist Tetanus heute eine sehr seltene Erkrankung. Diese Tatsache ist aber nicht nur auf die Impfung, sondern auch auf verbesserte Lebensbedingungen und die Mechanisierung der Landwirtschaft zurückzuführen. Siehe Graphik.

In einer amerikanischen Studie wurde festgestellt, dass die Mortalität der teilweise geimpften(1-2 Impfdosen) bei 6% lag, die der Ungeimpften bei 15%. Keine Todesfälle gab es bei Erkrankten, die einmal im Leben eine komplette Grundimmunisierung durchgemacht hatten(Impfen: Routine oder Individualisation Eine Standortbestimmung aus hausärztlicher Sicht, 2. Auflage 2000, Arbeitsgruppe für differnenzierte Impfungen, S. 16)

 

Es gibt immer wieder Erkrankungsfälle, in denen geimpfte Personen trotz hoher Antikörpertiter an Tetanus erkranken . Die Höhe der Antikörper sagt also nichts über den Schutz aus.(Crone NE, Reder AT. ,Severe tetanus in immunized patients with high anti-tetanus titers.Neurology. 1992 Apr;42(4):761-4. /Hahn BJ, Erogul M, Sinert R., Case report of tetanus in an immunized, healthy adult and no point of entry.J Emerg Med. 2004 Oct;27(3):257-60./ J Fam Pract. 1997 Mar;44(3):299-303.Elevated antitoxin titers in a man with generalized tetanus, Pryor T, Onarecker C, Coniglione T.)

 

In einer neueren Studie geht man davon aus, dass das Tetanus-Risiko Ungeimpfter nach einer Verletzung bei etwa 0,5 - 2 pro Millionen liegt. (De Melker HE, Steyerberg EW: Doelmatigheid van tetanusimmunoglobuline bij een verwonding: toediening vaak onnodig [Function of tetanus immunoglobulin in case of injury: administration often unnecessary]. Ned Tijdschr Geneeskd 2004 Feb 28;148(9):429-33.)

 

Lesen Sie hierzu auch offene Fragen zur Tetanusimpfung.

Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der Tetanusimpfung

 

Lokalreaktionen

 

Häufig kommt es als Nebenwirkung der Tetanus (Wundstarrkrampf, Starrkrampf)) Impfung zu örtlichen Reaktionen (Schmerzen, Rötung und Schwellung der Einstichstelle). Ursache ist hier das im Impfstoff vorhandene Aluminiumhydroxid. In einer Studie mit schwedischen Schulkindern traten bei 3/4 der Kinder lokale Beschwerden nach der Auffrischungsimpfung auf.(Blennow, Gangström, Steandell :adverse reactions after diphteria-tetanus booster in 10 -year old schoolchildren in relation to the type of vaccine given for the primary vaccination. Vaccine 1994,12(4) . Ebenso kommen Lokalreaktionen auf Thiomersal vor. Das Thiomersal aber aus den meisten Impfstoffen entfernt wurde, findet man es nur noch in Spuren in Mehrfachimpfstoffen.
Häufig kommt es auch zu Abzsessen, Granulomen mit Schwellungen der Lymphknoten nach der Tetanusimpfung, die jedoch nach mehreren Wochen wieder abklingen.

 

Impfkrankheit mit Fieber, Arthralgien, Exanthem oder Adenitis kommen bei 5-30% der Impfungen vor(Impfen: Routine oder Individualisation Eine Standortbestimmung aus hausärztlicher Sicht, 2. Auflage 2000, Arbeitsgruppe für differnenzierte Impfungen, S. 18)

 

Allergische Reaktionen

 

Es kann zu allergischen Sofortreaktionen bis zum allergischen Schock nach der Tetanus Impfung, meist bei der Kombination mit Diphterie und Pertussis kommen. Dies ist jedoch eher selten.
Häufiger sind jedoch verzögert auftretende Reaktionen, wie Nesselsucht, Juckreiz oder sogar Asthma.  In einer Untersuchung von Hurwitz und Morgenstern konnten die Autoren zeigen, dass geimpfte (DPT oder Tetanus) Kinder (zwischen 2 Monate und 16 Jahre) doppelt so häufig an Asthma litten wie ungeimpfte. Auch die Wahrscheinlichkeit einer allergischen Erkrankungen  war bei Geimpften Kindern um 63% erhöht. Vor allem bei Kindern zwischen dem 5 und 10 Lebensjahr war dieser Zusammenhang besonders deutlich. Auch wenn die Zahl der ungeimpften Kinder  in der Studie recht klein war, sollten die Zahlen doch zu denken geben.(Hurwitz EL, Morgenstern H.:Effects of diphtheria-tetanus-pertussis or tetanus vaccination on allergies and allergy-related respiratory symptoms among children and adolescents in the United States.J Manipulative Physiol Ther. 2000 Feb;23(2):81-90.)

 

Eine neue Studie des Allergologen Adriano Mari(Mari A: Is there a causative role for tetanus toxoid vaccination in the development of allergy-like symptoms and in the increasing prevalence of atopic diseases? Med Hypotheses 2004,63(5):875-86) bringt die Tetanusimpfung in Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen: In "Medical Hypotheses" geht er von der aktuellen Vorstellung aus, dass der Zunahme allergischer und autoimmuner Erkrankungen derselbe Mechanismus zu Grunde liegt, nämlich eine generelle Dysregulation des Immunsystems. Dabei kommt es zur Bildung von IgG-Autoantikörper gegen IgE-Rezeptoren (FcepsilonRIalpha) auf Mastzellen. Diese Rezeptoren haben ähnliche antigene Eigenschaften wie Tetanus-Toxoid (Horn MP, Gerster T, Ochsenberger B, Derer T, Kricek F, Jouvin MH, Kinet JP, Tschernig T, Vogel M, Stadler BM, Miescher SM:Human anti-FcepsilonRIalpha autoantibodies isolated from healthy donors cross-react with tetanus toxoid., Eur J Immunol 1999, 29(4):1139-48).
Die Injektion von Tetanus-Toxoid in der frühen Kindheit könnte demnach über die Bildung von IgG-Autoantikörpern die Ausschüttung von Mastzell-Mediatoren und TH2-Zytokinen stimulieren und damit zu einer chronisch-"allergischen" Entzündung in verschiedenen Geweben führen.

 

Neurologische Reaktionen

 

Gelegentlich treten nach einer Tetanusimpfung(oder DPT) neurologische Komplikationen auf, wie Nervenentzündungen, Guilain-Barré-Syndrom oder Enzephalitis. Auch Schäden an peripheren Nerven können gelegentlich auftreten. Beobachtet wurden auch Entzündung von Hirnnerven, Polyneuropathien.

Diese Nebenwirkungen werden laut Beipackzettel als extrem selten eingestuft (<0,01% u. Einzelfälle). Aufgrund einer sehr grossen Dunkelziffer (es werden nach Schätzungen nur 5-10% der Fälle gemeldet, manche Autoren gehen sogar von noch kleineren Prozentsätzen aus), muss man die Wahrscheinlichkeit, dass solche Reaktionen auftreten, mit mindestestens dem Faktor 10 (bei 10%) bzw. 20 (bei 5%) multiplizieren.

Schwere neurologische Reaktionen nach Tetanusimpfung treten demnach nicht extrem selten, sondern gelegentlich (0,1-1%) bzw. selten (0,01-0,1%) auf. Je nachdem welche Dunkelziffer man als Grundlage wählt.

Hughes-Syndrom oder Antiphospholipid-Syndrom (APS)

Der Tetanus-Impfstoff verursacht ein Krankheitsbild bekannt als Hughes-Syndrom oder Antiphospholipid-Syndrom (APS). Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung.

Die Betroffenen von (APS) sind vor allem Frauen, und ihre Diagnose wird oft als Folge von multiplen Fehlgeburten gestellt. Man versucht hier, eine genetische Ursache für dieses neue Krankheitsbild zu finden, obwohl der Zusammenhang mit Impfstoffen gut bekannt und dokumentiert ist.

Wie der Name andeutet, handelt es sich bei APS um ein Krankheitsbild, bei dem Phospholipide, die Teil jeder Körperzelle des Menschen sind, vom Immunsystem angegriffen werden .

Symptome sind:

     Blindheit
     Herz-Kreislauf:
         Tiefe Venenthrombose (Blutgerinnsel in den Venen)
         Venenentzündung
         Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen, was zu Blutungen und Blutergüsse)
         Atherosklerose
         Lungenembolie (Blutgerinnsel in der Lunge)
         Herzklappenveränderungen
         Schlaganfall
     Kopfschmerzen und Migräne
     Fehlgeburten
     Neurologische Erkrankungen:
         Epilepsie
         Chorea (plötzliche unkontrollierbare Bewegungen)
         Querschnittsmyelitis (Entzündung des Rückenmarks)
         multiple Sklerose
         kognitive Dysfunktion
     Hauterkrankungen, einschließlich Marmorierung, Geschwüre und Nekrose

APS wird häufig als Lupus erythematodes, ein auch durch Impfungen verursachtes Krankheitsbild, fehldiagnostiziert.


APS und Impfstoffe

Eine Studie bezeichnet das  Hughes-Syndrom  als das "klassische Antiphospholipidsyndrom". (When APS (Hughes syndrome) met the autoimmune/inflammatory syndrome induced by adjuvants (ASIA)”, Lupus, M Blank, E Israeli, Y Shoenfeld, doi: 10.1177/0961203312438115) Diese Studie bezieht sich auf Plasmaprotein Ähnlichkeiten des beta-2-Glycoprotein-I (ß2GPI) mit dem der Tetanus-Impfstoff. Das heißt, die Tetanus-Impfung enthält einen Stoff, der praktisch überall im Körper gefunden wird und gegen den dann autoimmunologische Abwehrvorgänge ausgelöst werden können.

Eine andere Studie dokumentiert, wie APS  bei Labortieren mit Tetanus-Impfung induziert werden kann. (Vaccine model of antiphospholipid syndrome induced by tetanus vaccine, Lupus, L Dimitrijević, I Živković, M  Stojanović, V Petrušić, S Živančević-Simonović, doi: 10.1177/0961203311429816)

Vaccine model of antiphospholipid syndrome induced by tetanus vaccineLupus, L Dimitrijević, I Živković, M  Stojanović, V Petrušić, S Živančević-Simonović, doi: 10.1177/0961203311429816 - See more at: http://healthimpactnews.com/2013/tetanus-vaccine-causes-a-new-disease-known-as-antiphospholipid-syndrome/#sthash.OtHHiPhz.dpuf

Eine Reihe weiterer Studien untersucht den Zusammenhang zwischen APS und Tetanus Impfung (β2 glycoprotein 1 (β2GPI), the major target in anti phospholipid syndrome (APS), is a special human complement regulator, Blood, Katharina Gropp, Nadia Weber, Michael Reuter, Sven Micklisch, Isabell Kopka, Teresia Hallström and Christine Skerka, doi:10.1182/blood-2011-02-339564; Anti-β2 glycoprotein I (β2GPI) autoantibodies recognize an epitope on the first domain of β2GPI, PNAS, G. Michael Iverson, Edward J. Victoria, and David M. Marquis; Anti-phospholipid antibodies following vaccination with recombinant hepatitis B vaccine, Clinical and Experimental Immunology, J Martinuč Porobič, T Avčin, B Božič, M Kuhar, S Čučnik, M Zupančič, K Prosenc, T Kveder, and B Rozman, doi:  10.1111/j.1365-2249.2005.02923)

Diese Studien lassen wenig Zweifel daran, dass APS durch Impfstoffe hervorgerufen wird.

 

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Andreas Bachmair

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