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RSV

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Glossare

Begriff Definition
RSV

Respiratory-Syncitial-Virus-Infektion (RSV bzw. RS Infektion)

Die Erkrankung tritt vor allem im Winter auf . Sie kann bei Kindern bei Kindern zwischen 6 Monaten und 2 Jahren manchmal schwer verlaufen. In 3/4 der Fälle kommt es zu einer Bronchiolitis, eine Infektion kann sich aber auch als
Pneumonie oder Krupp-Syndrom manifestieren.

In den letzten Jahren kam es zu einer starken Zunahme der RSV Infektionen im Säuglingsalter. Ursache ist sehr wahrscheinlich der fehlende Nestschutz von Müttern, die gegen Masern geimpft wurden. Die Annahme wird gestützt durch die Tatsache, daß sowohl das Masern-Virus als auch das RS-Virus zur selben Familie der Paramyxoviren gehören. In Ländern mit geringen Masern-Impfraten ist die Anfälligkeit für schwere kindliche Atemwegsinfektionen, die eine Klinikeinweisung erforderlich machen, geringer.
 

Übertragung:
Das Virus ist hoch ansteckend, die Übertragung erfolgt als Kontaktinfektion


Inkubationszeit: 3-5 Tage

  • Symptome:
    Keuchender Husten
  • Leichtes Fieber, Tachykardie
  • Atembeschwerden (Dyspnoe (Nasenflügelatmen,) und Tachypnoe)
  • Zyanose
  • Bei Früh- und Neugeborenen: Apnoen, Trinkverweigerung, Lethargie


Diagnose:

  • im Röntgen-Thorax sieht man eine Überblähung der Lunge und Infiltrate
  • RSV-Antigen Nachweis.
  • Kultur, PCR und serologischer Antikörpernachweis


Schulmedizinische Therapie:

  • O2, Flüssigkeitsersatz
  • Beta-Sympathomimetika,  evtl. Inhalation mit Adrenalin, Kortikosteroide
     

Falls nötig Aufnahme auf Intensivstation, dort erfolgt evtl. Intubation und Beatmung

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