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Medizinische Enzyklopädie

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Glossaries

Term Main definition
Haemagglutinin

Hämagglutinin ist ein Membranprotein des Influenzavirus A. 

Der Name des Hämagglutinin rührt von der Entdeckung her, dass das Influenzavirus in der Lage ist, rote Blutzellen zu verklumpen. Diesen Vorgang nennt man Hämagglutination, den damals noch unbekannten Faktor nannte man Hämagglutinin.

Das HA ist für die Bindung des Influenzavirus an den Rezeptor Neuraminsäure seiner Wirtszelle verantwortlich und vermittelt die Verbindung der Virusmembran mit der Wirtszellmembran, wodurch das Virusgenom in die Wirtszelle gelangen kann.


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Hagelkorn

Bei einer Entzündung und Verstopfung der Meibom-Drüsen kommt es zum sogenannten Hagelkorn. Es bildet sich eine Zyste, die schmerzlos ist. Im Gegensatz zum Gerstenkorn sitzt das hagelkorn an der Innenseite des Augenlides. Es platzt in der Regel nicht von alleine auf und muss deshalb chirugisch entfernt werden.

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Hämatokrit

Hämatokrit (Abkürzung: Hct, Hkt oder Hk), bezeichnet den Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes und ist ein Maß für die Zähflüssigkeit des Blutes (Viskosität).

Der Hämatokritwert gibt Aufschluss über den Erythrozytengehalt des Blutes und den Wasserhaushalt des Patienten.

Ein hoher Hämatokrit-Wert spricht für einen hohen Erythrozyten-Anteil (Polyglobulie) oder einen Mangel an Flüssigkeit.

Niedrige Hämatokrit-Werte sprechen für eine Überwässerung des Patienten (beispielsweise nach Ersatz von Blutverlusten durch reine Flüssigkeiten) oder einen Verlust/verminderte Bildung von Erythrozyten.

Normale Werte liegen bei Männern zwischen 40 und 53 Prozent und bei Frauen zwischen 36 und 48 Prozent.

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Hämoglobin

Als Hämoglobin (Hb) bezeichnet man den eisenhaltigen roten Blutfarbstoff in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) der Wirbeltiere. Es ermöglicht den Sauerstoff-Transport im Körper. Hämoglobin besteht aus dem eisenbindenden Häm als und einem Globulin.

Als Normalbereich wird der Bereich bezeichnet in dem die Werte von 96% aller gesunden Menschen liegen.

Hämoglobin bei Menschen

g/dl
(alte Einheit)
mmol/l
(SI-Einheit)
Männer 14–18 8,7–11,2
Frauen 12–16 7,5–9,9

 

 

 

 

 

  • ein erhöhter Hämoglobin-Wert bedeutet meistens auch eine erhöhte Erythrozyten-Anzahl und kann z. B. bei Aufenthalt in großen Höhen (Sauerstoffmangel) oder durch Flüssigkeitsverlust auftreten (Polyglobulie).
  • ein verringerter Hämoglobin-Wert wird als Anämie bezeichnet.
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Hämophilie A

Hämophilie A ist eine mit einer Häufigkeit von 1:10.000 recht häufige x-chromosomal vererbte Koagulopathie mit einem Faktor VIII-Mangel. Da nur das x-Chromosom betroffen ist, sind die Erkrankten nur Jungen.

Symptome:
Je nach Höhe der Restaktivität treten bereits im Säuglingsalter erste Symptome auf.

  • Blutungen nach Impfungen,

  • auffallend starke Hämatome und schwere Gelenks- oder Muskeleinblutungen 

Nachblutungen bei Schnittverletzungen sind selten, da die primäre Blutstillung intakt ist.

Diagnose:
verlängerte aPTT, normaler Quick-Wert und  normale Thrombinzeit,  erniedrigten Faktor VIII:C

Differenzialdiagnose:
Differentialdiagnostisch kommen bei gleicher pathologischer Gerinnungstestkonstellation der Faktor IX-Mangel, ein von Willebrand-Jürgens-Syndrom und der Faktor XI-Mangel in Frage.

Therapie:
Patienten erhaltenFaktor VIII-Konzentrate bei manifesten Blutungen oder vor bzw. nach Operationen. Bei sehr schweren Formen ist eine prophylaktische Dauertherapie indiziert.

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Hantavirus-Infektion

Das Hantavirus wird von Mäusen oder Ratten übertragen. Eine Ansteckung erfolgt über die Inhalation infektiöser Ausscheidungen, wobei besonders Land und Waldarbeiter, Jäger und Soldaten gefährdet sind.

Die Infektion führt zu einem hämorrhagischem Fieber mit Beteiligung der Nieren.

Die Erkrankung verläuft nach einer Inkubationszeit von 2.3 Wochen meistens in 3 Phasen:

Symptome:
1. Fieber, Schüttelfrost mit Kopfschmerzen, Muskelschmerzen
2. Schmerzen im Rücken und Abdomen mit Übelkeit und Erbrechen und Durchfall
3. Interstitielle Nephritis mit starker Proteinurie, Oligurie

Es besteht die Gefahr eines Nierenversagens.
Bei einem neuen Virusstamm aus den USA , de seit 1993 beobachtet wird , kann es ferner zu Lungenversagen und hoher Letalität kommen
 

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Harnwegsinfektion

Harnwegsinfektionen sind eine recht häufige Erkrankung, die meist Frauen betrifft, da diese eine wesentlich kürzere Harnröhre als Männer haben und so Keime schneller in die Blase eindringen können.

Prädisponierende Faktoren:

  • Harnabflussstörungen durch anatomische Anomalien, Obstruktionen (Steine, Tumore, Stricturen), Blasenfunktionsstörungen, Vesiko-retero-renaler Reflux
  • Schmerzmittelabusus
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht, Hyperkalzämie, Hypokalzämie
  • Abwehrschwäche
  • Schwangerschaft
  • Untersuchungen der Harnblase durch Katheter
  • äussere Faktoren wir Unterkühlung, sexuelle Aktivität

Die nachgewiesenen Erreger sind meist: E. coli, Klebsiella, Proteus, Enterokokken, Pseudomonas, Staphylokokken

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HCG

Das humane Choriongonadotropin (HCG) ist ein Glykoprotein, das vom Synzytiotrophoblasten gebildet wird. Die Konzentration steigt in den ersten Wochen der Schwangerschaft steil an und errreicht in der 10. - 12. Woche ihren Maximalwert (100.000 IE/l). Am Ende des 1. Trimenon fällt es wieder ab und beträgt bis zum Ende der Schwangerschaft ca. 20.000 IE/l. Die Bedeutung des HCG liegt im Erhalt der Corpus luteum- Funktion und Anregung der Steroidhormonproduktion. Klinisch bedeutsam ist es zur Feststellung einer Schwangerschaft und zur Überprüfung von deren Intaktheit. Mit immunologischen Methoden (RIA, EIA) kann es bereits 8 Tage nach erfolgter Konzeption im Serum nachgewiesen werden. Im Urin ist ein HCG-Nachweis erst 8 Tage nach ausgebliebener Menstruation möglich. Erhöhte HCG-Werte finden sich bei Blasenmole und Chorionepitheliom, aber auch bei Mehrlingsschwangerschaft. Erniedrigte HCG-Werte können unter anderem Hinweis auf einen drohenden Abort, intrauterinen Fruchttod oder Extrauteringravidität geben.

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Heilfasten

Heilfasten ist eine wunderbare Möglichkeit, den Körper von angesammelten Schlacken zu befreien und ihn damit widerstandsfähiger zu machen. Aber auch bei vielen Krankheiten hat sich das Heilfasten bewährt:

  • Stoffwechselkrankheiten
  • Übergewicht
  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Rheuma
  • Magen-Darmstörungen
  • Galle und Leberbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Nierenbeschwerden
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Venenentzündungen

Viele Menschen glauben, fasten sei mit Hungern gleichzusetzen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Während man beim Hungern Schmerzen empfindet, stellt sich bei Heilfasten ein Gefühl der Leichtigkeit ein. Das Hungergefühl verschwindet in der Regel nach spätestens drei Tagen und man hat eine überraschende Lesitungsfähigkeit. Bekannt sind ja sogenannte Fastenwanderungen, bei den während 2 Wochen täglich viele Kilometer gewandert werden, ohne jedoch feste Nahrung zu sich zu nehmen.

Was passiert beim Heilfasten?

Ohne Nahrungszufuhr ist der Körper auf die eigenen Reserven angewiesen. Der Köper verbraucht in den ersten Tagen zunächst die leicht verfügbaren Glykogenreserven(eine Art Zucker, der in den Muskeln gespeichert wird), sobald diese leer sind werden die Fettreserven angegriffen. Heilfasten zur Gewichtsabnahme bringt deshalb erst ab dem dritten Tag etwas.
Während des Fastens werden alle unbenötigten Stoffe aus dem Körper ausgeschieden. Gifte, die im Fettgewebe gelagert sind, werden freigesetzt, weshalb es manchmal auch zu Ausscheidungsreaktionenkommt(Kopfweh,...). Auch die Blutgefässe werden von ihren Ablagerungen befreit und werden wieder elastisch(gut für Bluthochdruck)

Da der Körper nicht mit der Verdauungsarbeit belastet wird, können andere wichtige Aufgaben, wie z.B. Stärkung des Immunsystems und Beseitigung von Entzündungsherden angegangen werden Auch versteckte Eiterherde haben beim Heilfasten keine Chance.

Achten Sie beim Heilfasten auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr. In dieser Zeit benötigt der Körper besonders viel, damit die freigesetzten Giftstoffe schnell aus dem Körper transportiert werden. Durch die Verdünnung nimmt auch der prozentuale "Schlackengehalt" ab und reduziert so die Belastung der Nieren.

Vorsicht, hier ist Fasten nicht angezeigt:

  • Fiebrige Erkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Starke Altersschwäche
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Hepatische Enzephalopathie

Bei der  hepatischen Enzephalopathie handelt es sich eine Gehirnerkrankung, die durch die Leber verursacht wurde. Sie führt im schlimmsten Fall zum tiefen Koma.

Ursache ist eine Leberzirrhose. Die Leber kann bei einer Zirrhose ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen und z.B. giftige Stoffe durch Wasserstoff oder Sauerstoffanlagerung entgiften. Stoffe, die für das Zentralnervensystem toxisch sind, sind vor allem Ammoniak, Mercaptan, Phenole, Fettsäuren und Gamma-Aminobuttersäure. In aller Regel ist das Ammoniak die auslösende Substanz . Ammoniak wird beim Abbau von Eiweiss gebildet. Normalerweise wird es zu Harnstoff abgebaut, aer wenn die Leber  nicht mehr funktionstüchtig ist, gelangt das Ammoniak ins Gehirn und verursacht dort Schäden.

Auslösend wirken oft Blutungen im gastrointestinalen Bereich(100ml Blut enthält 20g Eiweiss), eiweissreiches Essen oder fieberhafte Infekte, die zu Eiweissabbau führen.

Symptome:

  • Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme
  • grobschlägiges Händezittern
  • im späteren Stadium: Veränderung der Schriftprobe, Rechenaufgaben können nicht mehr gelöst werden
  • Koma im letzten Stadium
  • zusätzlich Zeichen der Leberzirrhose(siehe dort)

Therapie: zunächst muss die Leberzirrhose behandelt werden, kommt es zum Koma, müssen  zusätzlich die auslösenden Faktoren beseitigt werden. Eiweisszufuhr drosseln, gegebenenfalls Eiweisskarenz für mehrere Tage.

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Herpex simplex

95% aller Erwachsenen tragen den Herpes simplex Virus Typ I in sich. Beim Typ II sind es immerhin noch 30%.
Die Übertragung erfolgt beim Typ I über Tröpfcheninfektion, beim Typ II über sexuellen Verkehr.

Der erste Kontakt mit dem Herpes Virus verläuft bei fast allen Personen ohne Symptomen. Bei Kleinkindern kann es jedoch zu Erscheinungen kommen:

Symptome HSV I:

  • meistens bei Kindern zwischen dem 1-4 Lebensjahr: Fieber, schmerzhafte Bläschen im Mund- Rachenraum , die später ulzerieren (Stomatitis aphtosa)

Symptome HSV II:

  • Infektion im Mutterleib: Neugeborene bekommen Fieber, Gelbsucht, Schwellung von Leber und Milz, Hautblutungen ;
  • Infektion während der Geburt: Krankheitsbild ähnlich  wie bei Infektion im Mutterleib

Symptome bei endogener Reaktivierung:

  • Herpes labialis: Bläschen, die verschorfen und u.U. zu Narben führen
  • Herpes genitalis: Bläschen und Ulzerationen, oft mit leichtem Fieber

Die Herpesviren persistieren beim Menschen in vreschiedenen Nervenganglien und können durch verschieden Auslöser reaktiviert werden:

- Infekte
- Sonnenbestrahlung
- Stress
- Fieber
- hormonelle Veränderungen

Therapie: Die Schulmedizin kennt als Behandlung nur Aciclovir. Dies verändert aber nichts an der Erkrankungshäufigkeit. Der Organismus muss gestärkt werden, dass es gar nicht erst zu einem Auftreten der Bläschen kommt. Die Homöopathie ist hier sehr zu empfehlen, da sie die Lebenskraft des Organismus stärkt und weniger Infektionen damit ausgelöst werden.

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Herzinfarkt

Es handelt sich um eine Verengung der Herzkranzgefässe, meist durch Arteriosklerose bedingt.

Ausgelöst wird der Herzinfarkt oft durch plötzliche Kraftanstrengung oder Stress, nach reichlichem Abendessen und bei der Umstellung von der Nachtruhe auf den Tagesrhythmus.

Symptome:

  • Wie bei der Angina pectoris kommt es zu starken retrosternalen Schmerzen, die jedoch nicht durch Ruhe verschwinden.  Sie können bis in die Finger ausstrahlen(auch in die rechte Hand!)Viele Infarkte verlaufen jedoch auch stumm, d.h. ohne Schmerzen, weswegen sie oft übersehen werden.
  • Schwächegefühl, Schweiss, Übelkeit, Erbrechen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Manchmal Atemnot  und Blutdruckabfall

Therapie bei einem Herzinfarkt ist sofortige Einweisung ins Krankenhaus. Hier wird versucht, das verstopfte herzkranzgefäss möglichst schnell wieder zu öffnen, damit kein grösserer Schaden entstehen kann. Je länger die Stenose andauert, desto grösser ist die Gefahr des Absterbens einzelner Herzbereiche.

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Herzinsuffizienz

Die Ursachen der Herzinsuffizienz sind vielfältig. 90 % der Herzinsuffizienzen sind durch Hypertonie und KHK (Koronare Herzkrankheit) bedingt.
Man unterscheidet die Links und Rechtsherzinsuffizienz.

Symptome der Linksherzinsuffizienz:

  • Atemnot, anfangs bei Belastung später auch in Ruhe und beim Liegen.
  • Asthma cardiale (nächtlicher Husten), der den Patient dazu zwingt aufzustehen und das Fenster zu öffnen
  • Lungenödem
  • Zyanose der Extremitäten (Blauverfärbung)

Symptome der Rechtsherzinsuffizienz:

  • Staung der Venen am Hals
  • Ödeme an Fussrücken, prätibial, zu Beginn nur abends, später auch schon morgens (die Ödeme können sich dann über Nacht nicht mehr abbauen)
  • Stauungsleber, sichtbar eventuell durch Ikterus(Gelbfärbung)
  • Häufig ist auch eine sogenannte Stauungsgastritis mit Appetitlosigkeit, Meteorismus

Bei beiden Insuffizienztypen treten typischerweise auf: nächtliches Wasserlassen, Tachykardie, Herzvergrösserung.

Therapie ist Behandlung des Grundleidens

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Hesperidin

Ein Flavonoid, welches in Zitrusfrüchten und auch Mariendistelsamen vorkommt. Es schützt die Kapillare, hilft bei Lebererkrankungen, stärkt die Zellmembrane und schützt vor ultravioletter Strahlung

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Hiatushernie

Bei einer Hiatushernie kommt es zu einer Verlagerung der Kardia(Übergang Speiseröhre in Magen) und des Magenfornix(oberer Teil des Magens) durch das Zwerchfell in den Brustraum (Gleithernie). Dies ist die häufigste form der Hiatushernie. In manchen Fällen schiebt sich auch ein anderer Teil des Magens durch den Zwerchfellhiatus in den Brustraum.(sogenannte paraösophageale Gleithernie)

Die Symptome sind bei der Gleithernie oft zu übersehen. Nur etwa 10 % der betroffenen leiden unter der Refluxkrankheit(Sodbrennen, etc.). Bei der paraösophagealen Hernie kann es zu Aufstossen, Druckgefühl in der Herzgegend, besonders nach dem Essen kommen. In manchen Fällen sieht man auch Passagestörungen, Erosionen oder Ulcera am Schnürring und Blutungsneigung. Blut ist im Stuhl über Hämoculttest nachweissbar.

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