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Medizinische Enzyklopädie

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Glossaries

Term Main definition
Wanderniere

Bei der Wanderniere handelt es sich um eine abnorme Beweglichkeit der Nieren. Meist kommt es bei Frauen vor und betrifft hier die rechte Niere.
Gefahr besteht in einer Abknickung der Harnleiter und nachfolgendem Rückstau von Harn in die Niere.

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Waterhouse-Friderichsen-Syndrom

Es handelt sich um eine Sepsis mit Schockzustand, die meist bei Kleinkindern auftritt und durch Meningokokken (manchmal auch andere Erreger )ausgelöst wird.

Symptome:

  • Heftiger Beginn mit schnellem Fieberanstieg
  • Erbrechen, Durchfall
  • Blässe
  • Hautblutungen(Petechien) bei Sepsis durch Meningokokken infolge Verbrauchskoagulopathie

Komplikationen: Einblutung in Nebennierenrinde

Therapie: Sofortige Krankenhauseinweisung notwendig

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Wechseljahre

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände sind Symptome, von denen Frauen in den Wechseljahren häufig betroffen sind. Besonders Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind für die Frauen sehr unangenehm, da sie meist unerwartet und in den unpassendsten Momenten auftreten. Neben diesen zwar harmlosen, aber doch sehr unangenehmen Beschwerden, erhöht sich in und vor allem nach der Menopause das Risiko an Osteoporose zu erkranken und auch Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung steigt mit zunehmendem Alter .

Gängige Praxis ist heute die Gabe von Hormonpräparaten zur Vorbeugung gegen Wechseljahresbeschwerden, Osteoporose und Krebs. Symptome, wie z.B. Hitzewallungen verschwinden dann zwar auch meist, aber mit welchen Folgen? Die Hormonbehandlung mit Östrogenen in und nach der Menopause ist noch relativ jung und es gibt leider noch keine Langzeitbeobachtungen. In wissenschaftlichen Untersuchungen wird immer wieder darauf hingewiesen, daß eine Östrogensubstitution in und vor allem nach der Menopause, das Risiko erhöhen kann, an Brustkrebs oder anderen hormonabhängigen Krebsarten zu erkranken. Trotz dieser Gefahr werden Hormone aber weiter verschrieben. Die betroffenen Frauen sollten deshalb den Nutzen und das Risiko einer Östrogensubstitution genau abwägen.

Der Hormonhaushalt ist ein so sensibles System, daß jeglicher Eingriff gut überlegt sein sollte. Und die heutige Praxis, jeder Frau ab 40 ein Hormonpräparat zu verschreiben, ist sicher nicht der goldene Lösungsweg.

Beschwerden in der Menopause

Jede Frau(natürlich auch jeder Mann) unterliegt in Ihrem Leben einem gewissen Zyklus, der vorwiegend hormonell gesteuert ist. Hierbei sind eine große Anzahl unterschiedlicher Hormone beteiligt. Vor allem die Östrogene spielen hier bei der Frau eine wichtige Rolle.

Durch den Anstieg der Östrogenproduktion ab etwa dem 12 Lebensjahr beginnt die Pubertät. Das Östrogenniveau bleibt dann während der nächsten 25 Jahre relativ konstant hoch und beginnt erst ab etwa dem 40sten Lebensjahr abzunehmen. Die Östrogene nehmen deshalb ab, da in den Eierstöcken immer weniger reife Follikel(Eier) heranreifen, die die Östrogene produzieren. Anfangs versucht der Körper, mit Hilfe zweier Hormone (FSH und LH) in der Hypophyse (einer Art Hormon-Schaltstelle im Gehirn) die Östrogenproduktion in den Eierstöcken wieder anzuregen. Dies gelingt jedoch nur unzureichend und das Östrogenniveau sinkt weiter ab¨.

Die Ausschüttung von FSH und LH geschieht meist stoßweise und verursacht dann die plötzlich auftretenden Hitzewallungen im Körper. Auch die nächtlichen Schweißausbrüche sind dadurch bedingt.

Weitere Beschwerden werden dann durch den Mangel an Östradiol(die aktivste Form des Östrogens) und Progesteron hervorgerufen. Wenn wir hier von Mangel sprechen, ist damit natürlich kein Mangel im pathologischen Sinne gemeint. Das Absinken in der Menopause ist ein ganz natürlicher Vorgang.

Welche Folgen hat nun das Nachlassen des Östrogen- und Progesteronspiegels?

Es kommt zu einer vermehrten Wasser- und Salzausscheidung, was häufig zu schlaffer Haut führt. Deshalb werden in Gesichtscremes manchmal auch Östrogene verwendet, um die Haut zu glätten.

Der Knochenabbau wird durch Fehlen des Östradiols beschleunigt. Es wird verstärkt Knochensubstanz aufgelöst, was zu einer verminderten Knochendichte führt. Das Krankheitsbild der Osteoporose. Beschleunigt wird dieser Knochenabbau zusätzlich durch Bewegungsmangel und einer Unterversorgung mit Calcium. Das Tückische der Osteoporose ist die Tatsache, daß man es eigentlich erst merkt, wenn es zu spät ist. Die Knochen verlieren über Jahre hinweg an Substanz und werden demzufolge brüchig. Jährlich erleiden deshalb in Deutschland 300 000 Menschen, vor allem Frauen, einen Oberschenkelhalsbruch. Ein Hinweis auf die verminderte Knochendichte.

Die Natur hilft: Isoflavone aus der Sojabohne

Seit über 5000 Jahren ist sie bekannt: Die Sojabohne(Glycinia maxima)

Sie ist ein Hauptnahrungsbestandteil in asiatischen Ländern, und epidemiologische Studien haben ergeben, daß asiatische Frauen kaum an Wechseljahresbeschwerden leiden, Osteoporose praktisch unbekannt ist und ein relativ niedriges Risiko haben, an Brustkrebs und anderen hormonabhängigen Krebsarten zu erkranken, als Frauen in der westlichen Welt. Es handelt sich hier nicht um einen genetischen Vorteil, da das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, stark zunimmt, wenn diese Frauen von ihrer traditionellen Ernährungsweise abkommen und typisch westliche Nahrung zu sich nehmen, d.h. ohne Sojaprodukte. Dafür verantwortlich sind die in der Sojabohne enthaltenen Isoflavone.

Was sind Isoflavone? Es handelt sich hier um eine Art pflanzliche Östrogene, sogenannte Phytoöstrogene, die ähnlich dem menschlichen Östrogen wirken, jedoch keine so starke Wirkung besitzen. Die Östrogenaktivität der Phytoöstrogene macht etwa 0,1% der Aktivität der körpereigenen Östrogene aus. Die schwächere Wirkung wird jedoch durch eine erhöhte Zufuhr von Isoflavonen ausgeglichen.

Zu den Phytoöstrogenen zählen auch die Lignane, die hauptsächlich in Leinsamen und in geringerer Konzentration in den Randschichten des Getreides vorkommen. Lignane haben eine ähnliches Wirkungsspektrum, wie die Isoflavone und tragen so zu einer optimalen Versorgung mit pflanzlichen Phytoöstrogenen bei.

 

Die zwei vorherrschenden Isoflavone der Sojabohne sind das Genistein und Daidzein. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben sie folgende Wirkungen als:

  1. Östrogen
  2. Antiöstrogen
  3. Hemmer von Krebsenzymen
  4. Antioxidans
  5. Immunstimulanz

Wirkung als Östrogen

Isoflavone werden als nicht-steroidale Östrogene bezeichnet, im Gegensatz zu Östrogenen, welche zu den steroidalen Hormonen zähen. In ihrer chemischen Struktur gleichen Isoflavone dem menschlichen Östrogen, ohne jedoch deren starke Wirkung zu besitzen.

Eine Hauptwirkung der Isoflavone ist die Stimulierung des Knochenstoffwechsel. Die Einnahme von Sojakonzentrat fördert die Einlagerung von Calcium in die Knochen und erhöht dadurch die Knochendichte, was die Osteoporosegefahr stark minimiert. Diese Einlagerung läßt sich zusätzlich noch dadurch erhöhen, indem man viel Sport treibt.

Bei einer relativen Abwesenheit von körpereigenen Östrogen können Sojaisoflavone auch als Ersatz wirken. Sie sind z.B. nach einer Hysterektomie(Gebärmutter und Eierstockentfernung) eine gute Alternative zu steroidalem Östrogen. Als östrogenähnliche Wirkung reduzieren sie auch die so unangenehmen Hitzewallungen. Der Vorteil von Isoflavonen liegt darin, daß sie nicht so stark wie menschliche Östrogene wirken, jedoch durch Erhöhung der Zufuhr (ca. 40-50mg Isoflavone /Tag) trotzdem der erwünschte Effekt erzielt werden kann.

Wirkung als Antiöstrogen

Die Östrogenwirkung der Isoflavone beträgt zwar nur 0,1 % von steroidalen Östrogenen, dafür zeigen sie aber eine starke Antiöstrogenwirkung. D.h. sie besetzten die Rezeptoren auf bestimmten Zellen, an die normalerweise Östrogene "andocken" und beeinflussen dadurch den Hormonstoffwechsel. Eine Wirkung der Östrogene ist nämlich die Stimulation von Zellwachstum und deshalb ist nicht auszuschließen, daß Östrogene auch Krebs hervorrufen können. Wenn die Rezeptoren jedoch durch Isoflavone besetzt sind, können die Zellen nicht zu unkontrolliertem Wachstum angeregt werden.

Wirkung als Hemmer von Krebsenzymen

Isoflavone minimieren das Krebsrisiko, da sie die Aktivität der Thyrosinkinase hemmen, ein Enzym, welches Krebszellen zum Wachstum anregt. Ferner hemmt das Genistein die Bildung von neuen Blutgefäßen, die Tumore für ihre Blutversorgung benötigen. Die Tumoren können dadurch nicht ungehindert weiterwachsen, weil ihnen nicht genügend Nähstoffe zur Verfügung stehen. Die Krebszelle benötigt vor allem Glucose (Zucker) für Ihren Stoffwechsel, der im Gegensatz zu einer gesunden Zelle, nicht mit Sauerstoff "verbrannt", sondern vergoren wird.

Wirkung als Antioxidans

Antioxidantien sind Stoffe, die reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle (sog. Freie Radikale) inaktivieren können. Und Isoflavone sind in der Lage als Antioxidans Schäden an der Erbsubstanz von Zellen zu verhindern, und können dadurch das Krebsrisiko minimieren, da die Gefahr einer Entartung reduziert wird.

Ferner scheint Genistein die körpereigenen Produktion eines Enzyms, der sogenannten Superoxiddismutase (SOD) zu erhöhen, welches Sauerstoffradikale abfängt.

Wirkung als Immunstimulanz

Daidzein aktiviert körpereigene Abwehrzellen. Es stimuliert vor allem Makrophagen(Freßzellen) und Lymphozythen, deren Funktion für ein optimales Immunsystem unabdingbar ist. Häufig sind Abwehrzellen nämlich nicht in der Lage, effektiv gegen "Eindringlinge", wie Viren oder Bakterien oder auch entartete Zellen vorzugehen und es kommt deshalb zu häufigen Krankheiten. Isoflavone, und hier vor allem das Daidzein, können hier helfen, die Abwehrzellen zu erhöhter Aktivität anzuregen.

Isoflavone auch für Männer

Neben diesen Wirkungen beeinflussen die Isoflavone auch den männlichen Hormonhaushalt. Ab dem 45sten Lebensjahr kommt es bei Männer häufig zu einem Wachstum der Prostata. Die betroffenen Männer haben Probleme beim Urinieren und manchmal kommt es auch zu einer Entartung der anfangs gutartigen Vergrößerung. Isoflavone sind in der Lage, dieses Wachstum( das durch Di-hydro-testosteron ausgelöst wird) zu hemmen, indem sie ein Enzym blockieren, welches Testosteron zu Di-hydro-testosteron umwandelt.

In Japan , einem Land mit einem sehr hohem Sojaverbrauch kommt Prostata Krebs fünf mal seltener vor als in den USA, einem Land, in dem kaum Phytoöstrogene verzehrt werden.

Tausende von Studien in den letzten Jahren belegen die außergewöhnliches Wirkungen der Sojabohne:

Australische Wissenschaftler verglichen die Phytoöstrogengehalt im Blut, Urin und in der Ernährung von Frauen, bei denen gerade Brustkrebs diagnostiziert wurde, mit dem Phytoöstrogengehalt bei gesunden Frauen. Frauen mit einen hohen Gehalt von Phytoöstrogenen, bezogen auf die ausgeschiedene Menge, hatten eine viel geringeres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

In einer Studie an der Universität von Illinois untersuchte man den Einfluß von Isoflavonen auf die Knochendichte bei Frauen in der Menopause. Die Frauen bekamen täglich zwischen 55 und 90mg Isoflavone und nach sechs Monaten konnte der Leiter der Studie Dr. John W. Erdman einen signifikanten Anstieg der Knochenmineralien und der Knochendichte in der Wirbelsäule feststellen. Die Frauen in der Kontrollgruppe hatten keinen Knochendichtezuwachs zu verzeichnen.

In einer weiteren Studie an der Bowman Gray School of Medicine in Wiston-Salem, erniedrigte sich nach Gabe von Sojaisoflavonen der Blutdruck und der Cholesteringehalt und die Häufigkeit der Hitzewallungen nahm ab.

Optimale Zufuhr von Isoflavonen

Der genaue Bedarf an Isoflavonen ist schwer abzuschätzen. Aufgrund mehrerer Studien scheint jedoch eine Tagesdosis von 45-50 mg angezeigt zu sein.( Die durchschnittliche Zufuhr in den USA liegt bei nur etwa 5 mg.)

Um diese Menge zu erreichen, müßte man täglich entweder100g (Trockengewicht!) Sojabohnen, 1 Liter Sojamilch oder 400 g Tofu essen. In unsere westliche Ernährungsform ist dies jedoch schwerlich zu integrieren, weshalb es sinnvoller erscheint, Isoflavone in Form von Sojabohnenextrakt einzunehmen, deren Isoflavongehalt viel höher ist, als in normalen Sojaprodukten. Sojabohnenextrakt hat auch den Vorteil, daß es im Vergleich zu frischen Sojabohnen, keine blähenden Eigenschaften besitzt.

Empfehlenswert ist jedoch, häufig Sojaprodukte in den Speiseplan einzubauen und auf eine vollwertige Ernährung mit reichlich Vollkorn zu achten.

Die Wirkung der Isoflavone setzt nicht sofort ein. Es muß im Körper erst ein bestimmter Isoflavongehalt erreicht werden. Dies kann im Einzelfall einige Wochen dauern.

Um der Osteoporose noch wirksamer begegnen zu können, sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin C achten. Vitamin C regt die Osteoblasten(Zellen, die den Knochen aufbauen) zu verstärkter Aktivität an und verstärkt die Kollagensynthese.

Grundlage für gesunde und starke Knochen ist eine ausreichende Calciumversorgung. Der Mindestbedarf liegt etwa bei 800mg pro Tag. Optimal sind 800-1500mg. Calcium sollte immer zusammen mit Magnesium eingenommen werden, welches zum einen die Verfügbarkeit des Calciums erhöht und zum anderen kann es damit nicht zu einem Ungleichgewicht im Magnesiumhaushalt kommen. Achten Sie ferner auf ausreichende Bewegung und treiben sie Sport. Mit regelmäßiger Bewegung schaffen Sie die Voraussetzung für einen stabilen Knochenbau. Durch Sport wird nämlich der Körper angeregt, mehr Calcium in die Knochen einzubauen.

Soja und Gentechnik

Die Sojaplanze ist eine der Pflanzen, die heutzutage kaum noch gentechnisch unverändert zu finden ist. Die Folge ist, daß viele Produkte, die auf dem Markt sind, aus genmanipulierten Sojabohnen stammen. Da die Gentechnik noch relativ jung ist, kann man heutzutage kaum absehen, welche Folgen die Aufnahme von genmanipulierten Produkten hat. Achten Sie deshalb beim Kauf besonders darauf, daß es sich um ein gentechnisch freies Sojaextrakt handelt. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es mittlerweile mehrere Hersteller, wie z.B. die Firma Novasoy aus den USA, die u.a. auch gentechnisch freie Sojaextrakte produziert. Dies muß aber auf der Packung gekennzeichnet sein, ansonsten können Sie nicht sicher sein, daß es gentechnisch unverändert ist.

 

Weiterführende Literatur:

 

Watzl,Leitzmann: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln, Hippokrates Verlag

Albertazzi P.: the effect of dietary soy supplements on hot flashes. Obstetrics and Gynecology 1998

Erdmann J.W.: Short term effects of soybean isoflavone on bone in postmenopausal women. Second international symposium on the Role of Soy in preventing and treating chronic disease1996 sept.15-18

IngramD.:Case control study of phyto-oestrogens and breast cancer . Lancet 1997

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Wegener Granulomatose

Es handelt sich um eine Entzündung von Gefässen mit ulzerierenden Granulomen im Bereich des Kopfes und der Lunge. Hinzu kommt eine Nierenentzündung(Glomerulonephritis)

Symptome:

  • Chronische Rhinitis, Sinusitis, Otitis
  • Ulzerationen imRachenraum
  • Mikrohämaturie
  • Röntgen: Lungenrundherde

im Generalisationsstadium kommen hinzu:

  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Nachtschweiss
  • Myalgien, Arthralgie, ZNS  Symptome
  • Glomerulonephritis
  • Bluthusten durch Beteiligung der Lunge
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Weil-Krankheit

Beim Morbus Weil handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger Leptospira icterohaemorrhagiae ausgelöst wird.

Symptome:

  • nach Inkubationszeit von 7-14 Tagen: sehr plötzlicher, heftiger Krankheitsbeginn mit Fieber, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen und vor allem Wadenschmerzen
  • in der zweiten Phase kommt es zu Organschäden des ZNS, der Nieren und der Leber: Meningitis, interstitielle Nephritis und Ikterus

Der Morbus Weil hat eine hohe Letalität, sofortige Behandlung ist notwendig

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Werlhof-Krankheit

Es handelt sich um eine Verminderung der Thrombozyten(verkürzte Lebensdauer) durch die Bildung von Autoantikörpern gegen Thrombozyten. Es gibt eine akute Form, deren Ursachen meist ein Virusinfekt oder die Einnahme von Medikamenten, wie z.B. Antibiotika, Barbiturate, sind. Bei der chronischen Form kommt es ohne erkennbare Ursache zu schubweisen Verläufen der Erkrankung.

Symptome:

  • Petechien(Hautblutungen)
  • gastrointestinale Blutungen
  • Hämaturie

Therapie: sofortige Absetzen de Medikamente, ansonsten symptomatisch

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Wernicke-Enzephalopathie

Die Wernicke-Enzephalopathie ist eine durch einen Vitamin B1 Mangel verursachte Gehirnkrankheit, die bei Alkoholikern,  mangelnder Zufuhr oder Malabsorption von Vitamin B1 auftreten kann.

Symptome:

  • Bewegungsstörungen der Augen
  • Bewustseinsstörung
  • Areflexie
  • Ataxie
  • vegetative Störungen
  • organisch bedingte Psychosen

Therapie: Gabe von Vitamin B1(parenteral)

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Wernicke-Mannsche Haltung
Die Wernicke-Mannsche Haltung resultiert oft nach einem Apoplex, wenn es zu einer Halbseitenlähmung gekommen ist. Dabei wird auf der gelähmten Seite der Arm in Beugestellung fixiert und das Bein und der Fuss gestreckt. Beim Gehen wird dadurch das Bein in einem Halbkreis nach vorne gesetzt.
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Whipple-Krankheit
Es handelt sich um eine seltene Erkrankung des Dünndarms, die zur Malabsoprtion führt.. Man vermutet eine Erkrankung durch Mikroorganismen, die aber noch nicht bekannt sind.

Symptome:

  • arthritische Beschwerden an verschiedenen Gelenken
  • subfebrile Temperaturen
  • Lymphknotenschwellung
  • Pigmentstörung
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Willebrand-Jürgens Faktor
Der Willebrand-Jürgens Faktor ist en Blutgerinnungsfaktor. Er beschleunigt die Anheftung der Thrombozyten am Gefässendothel, wenn es zu Verletzungen des Endothels kam.
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Wilms Tumor
Beim Wilms Tumor handelt es sich um malignen Tumor der Niere, der gehäuft bei Kindern zwischen dem 3 und 5 Lebensjahr auftritt.

Symptome:

  • Mikrohämaturie
  • Bauchschmerzen
  • Gewichtsverlust
  • Magen-Darm-Störungen, wie Erbrechen oder Durchfall
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