Mehr Transparenz übers Impfen, Impfungen und Impfschäden vk 128

 

Glossary of terms used on this site

Medizinische Enzyklopädie

There are 9 entries in this glossary.
Search for glossary terms (regular expression allowed)

Glossaries

Term Main definition
Fettleber

Es handelt sich bei der Fettleber um Ablagerungen von Triglyzeriden in mind. der Hälfte aller Leberzellen

Ursachen der Fettleber können sein:

  • Alkohol, Medikamente, toxische Stoffe
  • Übergewicht
  • schlechte Ernährung und Eiweissmangelernährung
  • Diabetes mellitus
  • Hyperlipoproteinämie
  • Schwangerschaft
     

 In den meisten Fällen ist die Ursache übermässiger Konsum von Alkohol. Die toxische grenze für Männer liegt bei ca. 60 g , bei Frauen nur bei 20 g Alkohol täglich(60 g Alkohol entsprechen 2 Liter Bier oder 0,75 Liter wein oder 0,2 Liter Whiskey)

Die Leber versucht den Alkohol abzubauen, dadurch wird jedoch viel Sauerstoff verbraucht, was zu einer Unterversorgung der Leberzellen führt. Damit können Fettsäuren in der Leber nicht mehr oxidiert und weiterverarbeitet werden und werden deshalb eingelagert. Ferner wirkt das beim Alkoholabbau freiwerdende Azetaldehyd lebertoxisch.

Symptome:Die Patienten sind oft und besonders am Anfang beschwerdefrei, man findet jedoch eine tastbare Lebervergrösserung, manchmal auch eine Milzvergrösserung. Später kommen hinzu: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Gewichtsverlust, Schmerzen in der Lebergegend, Ikterus und eventuell Fieber.

Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einer Leberzirrhose mit Leberinsuffizienz kommen.

Therapie: Alkoholentzug, ferner Gabe von Folsäure und eventuell Vitamin B1

Zugriffe - 184
Fettstoffwechselstörung

Fettstoffwechselstörungen bzw. Hyperlipoproteinämien muss man unterscheiden in Hypertriglyzeriedämien(Erhöhung der Triglyzeride) und Hypercholesterinämien(Erhöhung des Cholesterins). Wie auch bei der Gicht finden sich Hyperlipoproteinämien oft gemeinsam mit weiteren Erkrankungen des metabolischen Syndroms(Wohlstandssyndrom): Überwicht, Diabetes II, essentielle Hypertonie und Hyperurikämie.
 

Ursachen der Hypertriglyzeridämien:

  • Alkohol
  • Übergewicht
  • Diabetes mellitus

Ursachen einer Hypercholesterinämie:

  • Fehlernährung
  • Cholestase
  • nephrotisches Syndrom
  • Schilddrüsenunterfunktion

Symptome:

  • Koronare Herzkrankheit
  • Periphere arterieller Verschluss
  • Schlaganfall
  • Pankreatitis(>500mg/dl)
  • Xanthome(Fettablagerungen) an Achillessehnen und Fingerstreckseiten, Augenlidern und Zwischenfingerfalten(bei hohen Cholesterinwerten),

Risiko steigt über einem Wert von 200mg/dl stark an.

Normwerte bzw. wünschenswerte Ziele:

  • Gesamtcholesterin: < 200mg/dl
  • Triglyceride: <200mg/dl
  • HDL-Cholesterin: > 40 mg/dl
  • LDL-Cholesterin: < 150mg/dl

Therapie:

Die Fettwerte soollten auf die oben angebenen Normwerte eingestellt werden. In den meisten Fällen lässt sich dies mit einer bewussten Ernährung bewerkstelligen. Hierbei ist vor allem auf eine Fettreduktion und einen Fettaustausch zu achten. Eine Mehraufnahme von Omega 3 Fettsäuren ist unbedingt anzuraten, ferner sollten tierische Fette eingeschränkt werden. Die Zufuhr von Ballststoffen, Gemüse und Obst sekt darüberhinaus auch den Fettspiegel im Blut. Notwendig ist ferner die Normalisierung des Gewichtes, sportliche Betätigung und bei hohen Trigliceridwerden die Einschränkung von Alkohol

Zugriffe - 136
Fibromyalgie

Eine recht häufige Erkrankung, die meist Frauen betrifft. Es kommt zu Schmerzen an verschieden Stellen des Körpers, kombiniert mit vegetativen Symptomen und funktionellen Beschwerden

Symptome:

  • Schmerzen in verschieden Körperregionen über mind. 3 Monate
  • Schmerzhafte Druckpunkte
  • vegetative Symptome  mit kalten Fingern, trockener Mund, Hyperhidrosis oder Tremor
  • Schlafstörungen
  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • Parästhesien
  • Migräne
  • Atem-und Herzbeschwerden
  • gastrointestinale Beschwerden
  • menstruelle Beschwerden

 

Therapie: Die Schulmedizin kennt keine wirksame Therapie. Wichtig ist ein ganzheitlichen Therapieansatz mit physikalischer Therapie, Psychotherapie und klassischer Homöopathie.

Zugriffe - 279
Fiebertherapie

Die Fiebertherapie ist schon sehr alt und macht sich die eigenen Selbstheilungskräfte des Körpers zu Nutze. Durch das Fieber wird einerseits der Stoffwechsel gesteigert und die Temperatur im Körper erhöht , andererseits kommt es zu einer immunologischen Umstimmungsreaktion.

Als fiebererzeugende Mittel werden meist Bakterienbestandteile oder bestimmte Pflanzenextrakte(z.B. aus Mistel oder Sonnenhut) verwendet.

Die Fiebererzeugung kann jedoch auch von aussen geschehen durch bestimmte Wärmequellen. Heute meist Infrarot-Strahlen, früher Überhitzungsbäder, Sauna, Packungen Wickel etc.

Die Fiebertherapie wird vor allem in der Krebstherapie mit grossem Erfolg eingesetzt. Durch das Fieber werden Tumorzellen sehr empfindlich und können durch das eigene Abwehrsystem schneller zerstört werden.
Aber auch chronische Infektionskrankheiten, Allergien, chronische Bronchitis oder verschiedene Darmentzündungen sprechen sehr gut auf die Hyperthermie an.

Die Hyperthermie sollte nicht bei akuten Infektionen angewandt werden. Hier befindet sich der Köper bereits in einer Abwehrreaktion und man würde ihn dadurch nur zu stark schwächen.

Zugriffe - 153
Fischhaut (Ichtyosis vulgaris)

Es handelt sich um eine angeborene Krankheit, bei der es zu einer Verhornungsstörung der haut kommt. Diese erzeugt auf dem Körper Schuppen, die vorwiegend an den Extremitätenstreckseiten auftreten. Die Schuppenbildung kann aber auch am ganzen Körper auftreten. Frei bleiben meist Handteller und Fusssohlen als auch das Gesicht und die Beugeseiten der Gelenke.
Die Grösse der Schuppen kann variieren. Neben kleieartiger Schuppung kann es auch zu grossen plattenartigen Schuppen kommen.

Zugriffe - 142
fragiles X-Chromosom

Das Fragiles-X-Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen erblicher Behinderung des Menschen. Ursache hierfür ist eine genetische Veränderung auf dem X-Chromosom.

Unter entsprechenden Kulturbedingungen kann am X-Chromosom in einem Teil der Zellen eine Bruchstelle, der sogenannte fragile Bereich, nachgewiesen werden.

Es können sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein, wobei Männer meist schwerer betroffen sind.

Leitsymptom ist eine unterschiedlich stark ausgeprägte Intelligenzminderung, deren Schwere von Lernproblemen bis hin zu schwergradiger geistiger Behinderung reichen kann.

Bei Kindern sind bei etwa 12 % der Betroffenen autistisch , beinahe 20 % der Kinder bekommen Krampfbeschwerden und Epilepsie.

Körperliche Symptome:Hodenvergrößerung (bei 80 % der betroffenen Männer), vorspringende Stirn, abstehende und große Ohren,hervorstehendes Kinn bei gleichzeitig bestehendem schmalen Gesicht.

Im Schnitt beträgt die Häufigkeit 1:1.200 bei Männern und 1:2.500 bei Frauen. Damit stellt diese Besonderheit nach dem Down-Syndrom (Trisomie 21) die häufigste Form von genetisch bedingter geistiger Behinderung dar.

Zugriffe - 196
Fragiles-X-Syndrom

Das Fragiles-X-Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen erblicher Behinderung des Menschen. Ursache hierfür ist eine genetische Veränderung auf dem X-Chromosom.

Unter entsprechenden Kulturbedingungen kann am X-Chromosom in einem Teil der Zellen eine Bruchstelle, der sogenannte fragile Bereich, nachgewiesen werden.

Es können sowohl Männer als auch Frauen betroffen sein, wobei Männer meist schwerer betroffen sind.

Leitsymptom ist eine unterschiedlich stark ausgeprägte Intelligenzminderung, deren Schwere von Lernproblemen bis hin zu schwergradiger geistiger Behinderung reichen kann.

Bei Kindern sind bei etwa 12 % der Betroffenen autistisch , beinahe 20 % der Kinder bekommen Krampfbeschwerden  und Epilepsie.

Körperliche Symptome:Hodenvergrößerung (bei 80 % der betroffenen Männer),  vorspringende Stirn, abstehende und große Ohren,hervorstehendes Kinn bei gleichzeitig bestehendem schmalen Gesicht.

Im Schnitt beträgt die Häufigkeit 1:1.200 bei Männern und 1:2.500 bei Frauen. Damit stellt diese Besonderheit nach dem Down-Syndrom (Trisomie 21) die häufigste Form von genetisch bedingter geistiger Behinderung dar.

 

Zugriffe - 165
Fruchtwasser

Fruchtwasser dient dem Schutz der Feten. Die Bildung erfolgt in der Frühschwangerschaft hauptsächlich durch Durchtritt mütterlicher Plasmaanteile und Sekretion der Amnionzellen. Später ist auch der Fetus an seiner Bildung beteiligt.
Der pH-Wert liegt bei 7,0, das spezifische Gewicht beträgt 1,007. Im Fruchtwasser findet man Eiweiß, Glucose, Harnstoff, Bilirubin, Steroidhormone und Phospholipide.
Die Fruchtwassermenge steigt bis zur 36. Woche kontinuierlich an und beträgt dann 1000 - 1500 ml. Es unterliegt einem permanenten Flüssigkeitsaustausch. In den letzten Wochen der Schwangerschaft werden bis zu 50% des Fruchtwassers in einer Stunde erneuert. Ein kompletter Flüssigkeitsaustauch dauert also nur wenige Stunden.
Die fetale Lunge ist durch Bildung von Phospholipiden an der Fruchtwasserproduktion beteiligt. Dies macht man sich bei der Bestimmung der Lungenreife mittels Lecithin/ Sphingomyelin-Quotient zunutze.

Zugriffe - 201
Fructoseintoleranz

Bei der angeborenen (autosomal rezessiv) Form der Fructoseintoleranz kommt es zu einer Erniedrigung der Aktivität zweier Enzyme ( Fructose-1-Phosphat-Aldolase und Fructose-1,6-Diphosphat-Aldolase). Man schätzt die Häufigkeit der Fructoseintoleranz auf  1:20.000 bis 1:50.000.

Symptome:Erbrechen, Hepatopathie und Hypoglykämie beim Verzehr fructosehaltiger Nahrung
Neben Fructose ist auch Sorbit, ein sechswertiger Alkohol und Saccharose (Rohrzucker), ein Disaccharid aus Glucose und Fructose problematisch, da diese in der Leber zu Fructose umgewandelt werden.


Diagnose:Nachweis des Enzymdefektes in der Leber oder der Dünndarmmukosa


Therapie: lebenslange fructosefreie Diät. Leider gibt es keine fructosefreien Gemüsesorten, weshalb man hier versucht, fructosearme Sorten mit einem Gehalt von weniger als 1g Saccharose oder Fructose per eßbaren Anteil zu verwenden. Außer Zitronen sind alle Früchte verboten.

Komplikationen: Steatose der Leber unklarer Genese
Zugriffe - 163