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Medizin

Medizinische Enzyklopädie

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Glossaries

Term Definition
Bromelain
Bromelain ist ein Enzym aus der Ananas, das Eiweisse verdauen kann. Bromelain besitzt ein breites Wirkungsspektrum ohne schädliche Nebenwirkungen.
Man setzt es u.a. gerne bei entzündlichen Erkrankungen ein,wie z.B. Arthritis und es ist auch bei Sportverletzungen sehr sinnvoll, da es durch seine eiweissspaltende Kraft, Blutergüsse schneller absorbieren kann und Entzündungen verhindert.

Es verbessert ferner die Fliesseigenschaften des Blutes und hilft damit vor Gefässverschlüssen vorzubeugen. Die Fähigkeit, Proteine aufzulösen macht Bromelain auch zu einem starken immunstimulierenden Stoff. Es "demaskiert" Antigene (fremde Stoffe, wie Bakterien, Viren,...)und macht sie damit für die Abwehrzellen angreifbar. Dies ist auch ein wichtiger Faktor bei der Behandlung von Krebs.
 
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Bronchialkarzinom

Das Bronchialkarzinom gehört bei Männern zur Krebsart mit den häufigsten Todesfällen. Der Tumor geht von der Schleimhaut der Bronchien aus, im Gegensatz zum Lungenkarzinom, das seinen Anfang in den Alveolarzellen nimmt. Das Lungenkarzinom ist jedoch sehr selten.

Ursache Nr. 1 ist das Rauchen. Raucher haben ein 2000% erhöhtes Risiko, an Bronchialkrebs zu erkranken als Nichtraucher. Andere Ursachen sind kanzerogene Stoffe(Asbest, Arsen, Teer...) und radioaktive Strahlung. Auch chronische Bronchitiden prädisponieren zu dieser Krankheit.

Normalerweise reagiert die Schleimhaut der Lunge mit einer erhöhten Schleimproduktion, wenn sie über längerer Zeit Zigarettenrauch aussetzt ist. Der Körper versucht so, den Terr des Rauches aus der Lunge zu befördern. Es kann jedoch auch zu einer überschiessenden Zellteilung mit nachfolgender Entartung kommen.

Symptome:

  • Reizhusten, vor allem nachts
  • blutiges Sputum
  • Heiserkeit durch Lähmung des Kehlkopfnerves(N. recurrens)
  • Gewichtsverlust
  • Leistungsverminderung
  • Lymphknotenschwellung
  • paraneoplastisches Syndrom durch Freisetzung von Hormonen
     
Anfangs sind die Symptome des Bronchialkarzinoms sehr unspezifisch, weshalb die Diagnose oft sehr spät erfolgt. Die oben genannten Symptome treten erst sehr spät auf.

Komplikationen: Je nach Gröss und Lage des Tumors können ganz unterschiedliche Komplikationen auftreten. Häufig sind: Lungenentzündung, Pleuraerguss, Atelektasen, Lähmung von benachbarten Nerven, Schluckbeschwerden durch Kompression des Ösophagus.
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Bronchiektasen
Bronchiektasen sind sackförmige Ausweitungen der Bronchien mit bronchialer Obstruktion. Es tritt entweder angeboren z.B. bei zystischer Fibrose oder erworben durch chronische Infekte, Bronchitiden, Bronchusstenosen der Luftwege auf.

Symptome: Typisch ist die sogenannte "maulvolle Expektoration". Besonders morgens oder bei Lagewechsel im bett kommt es zu reichlichem Auswurf. Hinzu kommt ein produktiver Husten, wobei das Sputum oft Eiter und Blut enthält. Es riecht zudem noch süsslich-fade.
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Bronchitis, akute

Die akute Bronchitis wird meist durch Viren oder Mycoplasmen ausgelöst. bei Kindern koomt es oft zusammen mit masern oder Keuchhusten vor. Selten ist eine Bronchitis duch Pilze oder Reizstoffe.

Symptome:

  • Hustenreiz mit Schmerzen hinter dem brustbein
  • Zäher, spärlicher Auswurf. Erst bei einer bakteriellen Infektion kommt es zu reichlichem, gelben Auswurf.
  • Fieber , Kopfschmerzen und gewöhnliche Erkältungssymptome
     
Als Komplikation kann immer eine Brochopneumonie oder bakterielle Infektionen auftreten. Dies kompliziert den Verlauf etwas.
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Bronchitis, chronische

Von einer chronischen Bronchitis spricht man dann, wenn es zu einem lang andauernden Husten und Auswurf über mind. 3 Monate pro Jahr in zwei aufeinander folgenden Jahren kommt.

Ursachen sind meist Rauchen oder Luftverschmutzung. Durch Zigarettenrauch wird die Reinigungsfunktion der Zilien der Bronchialschleimhaut herabgesetzt und es kommt zu einer Hyperplasie der Schleimdrüsen mit Bildung eines zähen Schleimes. Dieser Schleim kann nur erschwert abtransportiert werden und es kommt zu einer Atrophie der Bronchialschleimhaut.

Symptome:

  • es kommt zu morgendlichem Abhusten von Schleim
  • mit zunehmender Dauer entwickelt sich eine Belastungsdyspnoe und Leistungsabfall
  • Im letzten Stadium kann es zu einer Insuffizienz und einem Cor pulmonale kommen.
    Hier sieht man zusätzlich: Lippenzyanose, Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel
     
Als Komplikation können eine eitrige Bronchitis, Lungenabszess, sekundäre Bronchieektasen auftreten.

Differentialdiagnose: Lungenkarzinom, Asthma bronchiale, Lungenemphysem, Bronchieektasen, Tuberkulose, Mukoviszidose
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Brucellose

 Es handelt sich um eine Antropozoonose, bei der der Mensch das Endglied der Infektionskette ist. Die Erreger werden von Haustieren wie Rinder, Schafen, Ziegen, Schweine oder Hunde über Schleimhäute oder Mikroverletzungen der Haut oder Milchprodukte auf den Menschen übertragen. Betroffen sind meist Personen, die beruflich mit Tieren zu tun haben, wie Metzger, Landwirte, Schäfer, Tierärzte. Bei der Erkrankung bilden sich Granulome in verschieden Organen, wie Lymphknoten, Milz ,Leber und Knochen.

Man unterscheidet 4 Arten der Brucellosen:

1. Brucella melitensis, auch Maltafieber wird meist über Milchprodukte von Schafen und ziegen übertragen
2. Brucella abortus, auch Morbus Bang, wird über Rinder und Milchprodukte übertragen
3. Brucella suis, Schweinebrucellose, über direkten Kontakt mit Schweinen
4. Brucella canis, Hundebrucellose, über direkten Kontakt mit Hunden

Symptome:

Prodromalstadium mit Unwohlsein, Abgeschlagenheit, u.U. leichtem Fieber(bei B. melitensis feht dieses Stadium)
Im Generalisationsstadium: Fieber, Schweissausbrüche, Bradykardie, Schwellung von Leber und Milz, Lymphknotenschwellung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen
Die Erkrankung verläuft häufig chronisch, da sich die Erreger im RES festsetzen. Es kann dann immer wieder , auch nach Jahren zu Rezidiven kommen.

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Brustkrebs

Das Mammakarzinom ist heute die häufigste Geschwulstkrankheit bei Frauen. Etwa 6% aller Frauen sind davon betroffen, meist nach dem 45. Lebensjahr.

Symptome:

  • schmerzloser Knoten in der Brust, der mit der Umgebung verwachsen ist (unverschieblich)
  • Einziehung der Brustwarze
  • Ödem
  • Absonderung aus der Brustwarze
Die genannten Symptome sind erst im fortgeschrittenen Stadium sichtbar. Im Laufe der zeit kommt es dann zu Metastasierung. Zunächst sind die regionären Lymphknoten betroffen, im späteren Stadium Wirbelsäule, Beckenknochen, Leber, Lunge und Eierstöcke.

In vielen Ländern wird als Vorsorgeuntersuchung die Mammographie durchgeführt. Diesbezüglich gibt es jedoch eine Menge Kontroversen:

Eine kürzlich durchgeführte Studie der Dänen Dr. Peter Gotzsche und Ole Olsen, die im britischen Medizinjournal "the Lanclet" veröffentlich wurde, untersuchte man anderen Studien über Mammographie und musste feststellen, dass die Mammographie nicht zu einer höheren Lebenserwartung führt oder die Mastektomie(Entfernung der Brust) verhindert. Das einzige Land , das landesweite Vorsorgeuntersuchungen mit Mammographie ablehnt, ist die Schweiz. In allen anderen Ländern hält man jedoch weiter daran fest.
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